Mittwoch, 06. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Schneider widerspricht Reiche in Energiepolitik
Dax legt zu Handelsbeginn zu
Streit soll Auslöser von Leipziger Amokfahrt gewesen sein
Dax legt kräftig zu - Infineon gefragt
Deutschland und Portugal wollen wirtschaftliche Beziehungen ausbauen
Bahn fordert von Fahrgästen mehr Respekt
Neuer Rekordwert bei Firmenpleiten
Dax legt weiter zu - Unicredit-Angebot für Commerzbank im Blick
Politico-Journalist von Fraktionsparty geworfen
Google will KI-Modell für Apple bauen

Newsticker

00:00Iran-Krieg: EU-Kommissarin befürchtet "mehr Chaos" für Europa
00:00Prien kritisiert niedrige Erwerbsquote von Müttern
00:00Mieterbund warnt vor Folgen von Kürzungen beim Wohngeld
22:28US-Börsen legen zu - Nasdaq deutlich stärker
20:56US-Investoren betreten deutschen Markt für Einfamilienhäuser
20:34Gewinnzahlen Eurojackpot vom Dienstag (05.05.2026)
20:30Grüne kritisieren Reform des Heizungsgesetzes scharf
20:14Amokfahrt: Einweisung des Beschuldigten in Psychiatrie angeordnet
19:08Deutschland und Portugal wollen wirtschaftliche Beziehungen ausbauen
18:29Krings will "Deutlichkeit" gegenüber SPD erhöhen
17:46Dax legt kräftig zu - Infineon gefragt
17:18Baden-Württemberg: Grüne und CDU wollen Verbrenner-Aus aufweichen
16:48Wirtschaftsweiser wirft CDU falsche Problemdiagnose vor
16:21Nouripour kritisiert Wadephuls Iran-Politik
16:06Spahn als Chef der Unionsfraktion wiedergewählt

Börse

Am Dienstag hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.402 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,7 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax am Vormittag seine Zugewinne aus. Am Nachmittag hielt er unter Schwankungen das erreichte Niveau. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Importpreise im Oktober gegenüber Vorjahresmonat gesunken


LKW (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Importpreise waren im Oktober 2024 um 0,8 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Im September 2024 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -1,3 Prozent gelegen, im August 2024 bei +0,2 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit. Die Einfuhrpreise stiegen im Oktober 2024 gegenüber dem Vormonat September 2024 um 0,6 Prozent.

Die Exportpreise lagen laut Destatis im Oktober 2024 um 0,6 Prozent über dem Stand von Oktober 2023. Im September 2024 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei einem Plus von 0,4 Prozent gelegen, im August 2024 bei plus 0,8 Prozent.

Gegenüber dem Vormonat September 2024 stiegen die Exportpreise um 0,3 Prozent.

Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung der Importpreise im Oktober 2024 hatte der Rückgang der Energiepreise um 14,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, so das Bundesamt. Die Einfuhr von Erdöl war 18,9 Prozent günstiger als im Vorjahresmonat (+3,8 Prozent gegenüber September 2024). Mineralölerzeugnisse kosteten 17,7 Prozent weniger als im Oktober 2023 (+4,6 Prozent gegenüber September 2024). Hier waren insbesondere Dieselkraftstoffe und leichtes Heizöl (-26,5 Prozent) sowie Motorenbenzin (-19,1 Prozent) preiswerter als vor einem Jahr, hieß es. Gegenüber September 2024 stiegen die Preise bei beiden Produktgruppen aber deutlich, bei Dieselkraftstoff und leichtem Heizöl um 4,9 Prozent und bei Motorenbenzin um 4,5 Prozent.

Die Einfuhrpreise von Erdgas sanken laut den Zahlen des Statistischen Bundesamts gegenüber Oktober 2023 um 6,9 Prozent, gegenüber September 2024 stiegen sie allerdings um 2,2 Prozent. Elektrischer Strom war 0,8 Prozent günstiger als im Vorjahresmonat, aber 9,2 Prozent teurer als im September 2024.

Ohne Berücksichtigung der Energiepreise waren die Importpreise im Oktober 2024 um 0,9 Prozent höher als im Oktober 2023, hieß es. Gegenüber September 2024 stiegen sie um 0,4 Prozent. Lässt man nur Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der Importpreisindex um 0,4 Prozent über dem Stand von Oktober 2023 und um 0,5 Prozent über dem Stand von September 2024.

Die Importpreise für Konsumgüter lagen laut Destatis im Oktober 2024 um 2,1 Prozent über denen des Vorjahresmonats (+0,4 Prozent gegenüber September 2024). Während Gebrauchsgüter gegenüber Oktober 2023 mit 0,1 Prozent kaum teurer waren als im Vorjahr (+0,4 Prozent gegenüber September 2024), lagen die Importpreise von Verbrauchsgütern 2,7 Prozent über denen von Oktober 2023 (+0,5 Prozent gegenüber September 2024).

Bei den Verbrauchsgütern musste insbesondere für Nahrungsmittel mit einem Plus von 7,3 Prozent deutlich mehr bezahlt werden als im Oktober 2023. Süßwaren (ohne Dauerbackwaren) kosteten im Schnitt 59,3 Prozent, Orangensaft 58,6 Prozent, Milch- und Milcherzeugnisse 12,9 Prozent und Geflügelfleisch 11,2 Prozent mehr als im Oktober 2023, so das Statistische Bundesamt.

Die Preise für importierte landwirtschaftliche Güter lagen 7,2 Prozent über dem Vorjahresmonat (+1,9 Prozent gegenüber September 2024), hieß es. Insbesondere Rohkakao (+91,5 Prozent) war deutlich teurer als vor einem Jahr, gegenüber dem Vormonat sanken die Preise hier jedoch um 0,4 Prozent. Die Preise für Rohkaffee waren um 21,4 Prozent höher als im Oktober 2023, fielen aber ebenfalls im Vormonatsvergleich (-3,9 Prozent). Dagegen waren unter anderem Speisezwiebeln (-37,3 Prozent) und lebende Schweine (-8,2 Prozent) preiswerter als vor einem Jahr.

Die Preise für Vorleistungsgüter lagen um 0,2 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Gegenüber dem Vormonat stiegen sie um 0,5 Prozent, hieß es weiter. Die Preise für Investitionsgüter blieben im Vergleich zum Vorjahresmonat unverändert und stiegen gegenüber dem Vormonat September 2024 um 0,2 Prozent.

Bei der Ausfuhr hatten im Oktober 2024 die Preissteigerungen bei Konsumgütern den größten Einfluss auf die Preisentwicklung. Diese verteuerten sich gegenüber Oktober 2023 um 2,7 Prozent (+0,3 Prozent gegenüber September 2024), erklärte die Statistikbehörde. Während Gebrauchsgüter im Vorjahresvergleich nur um 0,7 Prozent teurer waren, lagen die Preise für Verbrauchsgüter 3,1 Prozent über denen von Oktober 2023. Besonders die Exporte von Kakaomasse, Kakaobutter, Kakaofett, Kakaoöl und Kakaopulver waren mit einem Plus von 175,4 Prozent fast dreimal so teuer wie vor einem Jahr, die Preise für exportierte Süßwaren (ohne Dauerbackwaren) lagen 44,4 Prozent über denen von Oktober 2023.

Exportierte Investitionsgüter waren den Destatis-Zahlen zufolge im Vergleich zu Oktober 2023 um 1,3 Prozent teurer (unverändert gegenüber September 2024). Einen wesentlichen Einfluss hatten hier die gegenüber Oktober 2023 gestiegenen Preise für Maschinen (+1,9 Prozent) sowie für Kraftwagen und Kraftwagenteile (+1,4 Prozent).

Die Preise für exportierte Vorleistungsgüter lagen 0,4 Prozent über denen des Vorjahresmonats, hieß es. Gegenüber dem Vormonat stiegen sie um 0,2 Prozent. Auch der Export landwirtschaftlicher Güter war im Zeitvergleich teurer (+0,3 Prozent gegenüber Oktober 2023 und +0,6 Prozent gegenüber September 2024).

Dagegen waren Energieexporte um 19,4 Prozent preiswerter als im Vorjahresmonat, verteuerten sich aber um 3,8 Prozent im Vergleich zu September 2024, so das Bundesamt. Erheblich günstiger im Vorjahresvergleich waren Erdgas (-25,4 Prozent) und Mineralölerzeugnisse (-18,2 Prozent). Gegenüber dem Vormonat September 2024 wurde Erdgas jedoch um 4,4 Prozent teurer exportiert, die Preise für Mineralölerzeugnisse stiegen um 2,3 Prozent.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 29.11.2024 - 10:44 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung