Donnerstag, 23. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Studie: Reformen schaffen knapp 20.000 Jobs
Bizarre Szenen bei Alijew-Besuch im Bundeskanzleramt
Dax startet leicht im Plus - Ölpreis steigt weiter
Berichte: Razzia in Zentrale der Deutschen Bank
Wirtschaftsministerin schließt neuen Tankrabatt vorerst aus
Pkw-Dichte erneut gestiegen
Reiche: Investitionen in Start-ups sollen Rente sichern
Kiesewetter fordert Stopp von Atomprojekt mit Rosatom in Lingen
Ifo: Investitionstätigkeit leidet unter US-Handelspolitik
Bericht: Lufthansa baut IT um und gründet neue Gesellschaft

Newsticker

05:00Schreiner erwartet von Frei schnelle Durchsetzung von Reformen
00:01Studie: Ohne technischen Fortschritt schrumpft deutsche Wirtschaft
00:00Tierschutzbund will Unterstützung des Bundes für Tierheime
00:00Sportausschuss-Vorsitzende will Änderungen für nächste Fußball-WM
00:00Heilmann sieht kaum Besserung bei Tempo von Gesetzgebungsverfahren
23:03Frankreich: Über 5.700 zusätzliche Tote durch Hitzewelle Ende Juni
22:15US-Börsen lassen geringfügig nach - Berichtssaison im Fokus
18:28Lottozahlen vom Mittwoch (22.07.2026)
17:55Bericht: Lufthansa baut IT um und gründet neue Gesellschaft
17:45Dax legt zu - Preise für Öl und Gas steigen
17:27Bizarre Szenen bei Alijew-Besuch im Bundeskanzleramt
17:08CDU-Politiker lehnen Kretschmer-Aussagen gegen Brandmauer ab
16:41LSU will Debatte über altruistische Leihmutterschaft
16:33Bundesnetzagentur ändert Trassenentgelte - Nahverkehr wird teurer
16:13Merz telefoniert mit Armeniens Ministerpräsidenten

Börse

Am Mittwoch hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.155 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem Start leicht im Plus legte der Dax bis zum Mittag zu, bevor er einen Teil seiner Zugewinne verlor. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Ökonom Felbermayr: "Trump ist eindeutig ein Wohlstandsrisiko"


Autoproduktion (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Wirtschaftsforscher Gabriel Felbermayr geht davon aus, dass Deutschland und Europa mit Donald Trump als neuem US-Präsidenten Wachstumseinbußen befürchten müssen. "Für die deutsche Volkswirtschaft ist die Bedrohung mit Zöllen eindeutig ein Wohlstandsrisiko", sagte Felbermayr, Chef des Wirtschaftsforschungsinstituts Wifo in Wien, der "Mediengruppe Bayern" (Samstagausgaben).

Wenn deutsche Exporte in den USA teurer würden, gehe der Absatz zurück und/oder müssten die Exporteure ihre Nettopreise nach unten anpassen. Dann gehe im Inland Wertschöpfung verloren.

Manche Firmen, die die Möglichkeit dazu hätten, würden künftig wohl lieber für US-Konsumenten in den USA selbst produzieren als Güter aus deutschen Fabriken zu exportieren.

Das schütze die Gewinne der Unternehmen zwar teilweise vor der Zollbelastung, erklärte der Ökonom, "aber die Strategie führt zu zusätzlichen Wohlstandsverlusten in Deutschland, weil die Beschäftigung sinkt, die Auslastung der deutschen Fabriken kleiner wird und weil weniger heimisches Steueraufkommen generiert wird". Felbermayr weiter: "Die Zölle tragen dann direkt zur Deindustrialisierung und zur Wachstumsschwäche des Landes bei."

Besonders für die Autoindustrie, die Zulieferer und den Maschinenbau würde es unter der neuen US-Regierung schwierig werden. "Trump will Zölle auf Autos und wohl auch auf Komponenten aus Mexiko, wo deutsche Konzerne Werke haben. Besonders schwierig könnte es für kleinere Zulieferer werden, die bisher Teile aus Deutschland nach Amerika liefern. Auch der Maschinenbau könnte stärker unter Druck geraten", sagte der Ökonom.

Weil der Maschinenbau oft eher mittelständisch strukturiert sei, wäre die Strategie, in den USA für US-Kunden zu produzieren, nicht so leicht umsetzbar. Um sich an die wandelnden Verhältnisse anzupassen, brauche Deutschland Reformen, erklärte der Wifo-Chef.

"Weil die Welt protektionistischer geworden ist, muss das Wachstum wieder stärker aus dem Europäischen Binnenmarkt kommen. Und weil es keine Massenarbeitslosigkeit mehr gibt, muss diesmal statt auf Lohnzurückhaltung auf Produktivitätswachstum durch Innovationsfähigkeit gesetzt werden."

Für eine gute Zukunft brauche es "massive Anstrengungen in diesen Bereichen, eine ambitionierte Vertiefung des EU-Binnenmarkts und ehrgeizige Handelsabkommen mit möglichst vielen Ländern", so der Wirtschaftsforscher.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 09.11.2024 - 02:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung