Dienstag, 04. August 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Condor-Chef: Ticketpreise werden nicht sinken
Sudan: 35 Tote bei Drohnenangriff auf Gerichtsverhandlung in Darfur
ADAC: Diesel im Juli um fast 28 Cent verteuert
Weiterer Länder-Widerstand gegen Abschaffung der "Rente mit 63"
Steinmeier-Nachfolge: Frei offen für männlichen Bundespräsidenten
Wirtschaftsweiser gegen Aufschnüren des Rentenpakets
Schulze verteidigt Renten-Position gegen Kritik aus der Union
Wüst schließt aktuell Wechsel ins Kanzleramt aus
Schwesig verlangt Vorab-Gespräche zur Rentenreform
PKGr-Chef: Ansturm auf Ceuta könnte hybrider Angriff sein

Newsticker

12:11SoVD fordert Stärkung des Ehrenamts statt Zivildienst
11:53Zwei Tote in Augsburger Asylunterkunft - Verdächtiger festgenommen
11:39Linke kritisiert Vorbereitungen für neuen Zivildienst
11:31Zahl der Asylanträge im Juli nahezu halbiert
11:07Bericht: Bundesregierung erwägt komplette Staatsübernahme bei KNDS
10:36CSU will E-Auto-Prämie an deutsche Hersteller koppeln
10:02CDU: Spanien ist Schwachstelle im EU-Asylsystem
09:33Dax setzt Rekordjagd fort - neuer KI-Schwung
09:13Frei nach CSD-Anschlag: Weniger Staatsaufwand für mehr Sicherheit
08:29Frei: Bundesregierung bereitet sich auf neuen Zivildienst vor
08:24Zahl der Brauereien gesunken
08:20Immer mehr Rentenleistungen einkommensteuerpflichtig
07:12Polizeigewerkschaft fordert Aufrüstung an deutschen Grenzen
06:22PKGr-Chef: Ansturm auf Ceuta könnte hybrider Angriff sein
06:20Eichwede kündigt konsequentes Handeln nach CSD-Anschlag an

Börse

Der Dax hat nach einem Wochenstart mit neuen Höchstständen seine Rekordjagd am Dienstagmorgen fortgesetzt. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 26.240 Punkten berechnet, 0,9 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Ökonom Felbermayr: "Trump ist eindeutig ein Wohlstandsrisiko"


Autoproduktion (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Wirtschaftsforscher Gabriel Felbermayr geht davon aus, dass Deutschland und Europa mit Donald Trump als neuem US-Präsidenten Wachstumseinbußen befürchten müssen. "Für die deutsche Volkswirtschaft ist die Bedrohung mit Zöllen eindeutig ein Wohlstandsrisiko", sagte Felbermayr, Chef des Wirtschaftsforschungsinstituts Wifo in Wien, der "Mediengruppe Bayern" (Samstagausgaben).

Wenn deutsche Exporte in den USA teurer würden, gehe der Absatz zurück und/oder müssten die Exporteure ihre Nettopreise nach unten anpassen. Dann gehe im Inland Wertschöpfung verloren.

Manche Firmen, die die Möglichkeit dazu hätten, würden künftig wohl lieber für US-Konsumenten in den USA selbst produzieren als Güter aus deutschen Fabriken zu exportieren.

Das schütze die Gewinne der Unternehmen zwar teilweise vor der Zollbelastung, erklärte der Ökonom, "aber die Strategie führt zu zusätzlichen Wohlstandsverlusten in Deutschland, weil die Beschäftigung sinkt, die Auslastung der deutschen Fabriken kleiner wird und weil weniger heimisches Steueraufkommen generiert wird". Felbermayr weiter: "Die Zölle tragen dann direkt zur Deindustrialisierung und zur Wachstumsschwäche des Landes bei."

Besonders für die Autoindustrie, die Zulieferer und den Maschinenbau würde es unter der neuen US-Regierung schwierig werden. "Trump will Zölle auf Autos und wohl auch auf Komponenten aus Mexiko, wo deutsche Konzerne Werke haben. Besonders schwierig könnte es für kleinere Zulieferer werden, die bisher Teile aus Deutschland nach Amerika liefern. Auch der Maschinenbau könnte stärker unter Druck geraten", sagte der Ökonom.

Weil der Maschinenbau oft eher mittelständisch strukturiert sei, wäre die Strategie, in den USA für US-Kunden zu produzieren, nicht so leicht umsetzbar. Um sich an die wandelnden Verhältnisse anzupassen, brauche Deutschland Reformen, erklärte der Wifo-Chef.

"Weil die Welt protektionistischer geworden ist, muss das Wachstum wieder stärker aus dem Europäischen Binnenmarkt kommen. Und weil es keine Massenarbeitslosigkeit mehr gibt, muss diesmal statt auf Lohnzurückhaltung auf Produktivitätswachstum durch Innovationsfähigkeit gesetzt werden."

Für eine gute Zukunft brauche es "massive Anstrengungen in diesen Bereichen, eine ambitionierte Vertiefung des EU-Binnenmarkts und ehrgeizige Handelsabkommen mit möglichst vielen Ländern", so der Wirtschaftsforscher.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 09.11.2024 - 02:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung