Freitag, 17. April 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Ifo: Zinssorgen belasten Geschäftsklima im Wohnungsbau
Merz will "Entlastungsprämie" auch 2027 gelten lassen
Gesundheitsministerium will bei Krankengeld und Zahnersatz kürzen
Europa League: Freiburg zieht souverän ins Halbfinale ein
Müller ruft wegen Kerosin-Knappheit zum Spritsparen auf
Gastgewerbeumsatz stagniert im Februar
SPD nennt Voraussetzungen für Bundeswehreinsatz im Iran-Krieg
Dax startet zurückhaltend - Energie und Zinsen drücken Stimmung
Warken will Gehälter der Kassen-Vorstände begrenzen
Conference League: Straßburg zieht ins Halbfinale ein

Newsticker

17:48Dax legt kräftig zu - Erleichterung über Hormus-Öffnung
17:22Merz und Macron weiter uneins über US-Beteiligung an Hormus-Mission
16:34Mäßige Nachfrage nach Förderung des Energiestandards EH55
16:08Trump hält an Blockade iranischer Schiffe in Straße von Hormus fest
15:44Jazeek verdrängt BTS von Spitze der Album-Charts
15:27Iran setzt Blockade der Straße von Hormus vorübergehend aus
14:55IWF kritisiert deutschen Tankrabatt
14:29Hubig will Gesetz gegen digitale Gewalt noch 2026 verabschieden
13:56Regierungssprecher: Abschaffung von Feiertag ist "Spekulation"
13:48Hagedorn wird neue Staatssekretärin im Bundesumweltministerium
13:22Bundeswehr weitet Einsatz ukrainischer Ausbilder in Deutschland aus
13:04Kerosin-Knappheit: Verbraucherschützer warnen vor Insolvenzen
12:35Dax notiert am Mittag fester - wenig Möglichkeit zum Abwarten
11:58Expertin: US-Vorgehen in Straße von Hormus verletzt Völkerrecht
11:01Linke kritisiert Warken-Reform als "Mogelpackung"

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.702 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Kürzungspläne bei Erinnerungskultur - Botschafter protestieren


Deutsche Botschaft im Ausland (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Das Auswärtige Amt plant eine Kürzung des deutsch-griechischen und deutsch-italienischen Zukunftsfonds. Bei den deutschen Botschaftern in Athen und Rom stößt dies auf Kritik, berichtet der "Spiegel".

Die Zukunftsfonds, die der Erinnerung an die Verbrechen der Wehrmacht in Italien und Griechenland dienen, werden aus dem Ressort von Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) mit jeweils einer Million Euro unterstützt. Für 2025 sieht der Haushaltsplan eine Kürzung um zwei Drittel auf je 300.000 Euro vor.

Gegen die Kürzungen haben die Botschaften in Athen und Rom intern Bedenken angemeldet.

Die "radikale Kürzung" würde die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Gemeinden und Opferverbänden "praktisch zum Erliegen bringen", warnte der deutsche Botschafter in Rom Hans-Dieter Lucas am 5. September in einem Kabelbericht an die AA-Zentrale, über den der "Spiegel" berichtet. Nachdem bereits die Goethe-Institute in Triest, Genua und Turin geschlossen werden, würde, so Lucas, ein solcher Haushaltsbeschluss auf italienischer Seite "neue erhebliche Irritationen auslösen und mglw. auch den Verdacht nähren, dass DEU - ungeachtet des DEU-ITA-Aktionsplans - den Beziehungen zu Italien letztlich keine Priorität einräumt".

Ähnliche Kritik kam aus der Botschaft in Athen. "Dass wir in einem solchen Jahr in den Kulturbeziehungen abbauen", schrieb Botschafter Andreas Kindl laut "Spiegel" nach Berlin, "sendet eine gegensätzliche Botschaft und ist nicht zielführend". Vor der Reise von Bundespräsident Steinmeier schrieb Kindl, eine Kürzung auf 300.000 Euro sei "nicht nur kontraintuitiv mit Blick auf die Ambition unserer Erinnerungsarbeit, sondern stellt auch eine erhebliche Belastung für den Besuch selbst dar".

Die deutsche Generalkonsulin in Thessaloniki Monika Frank warnte dem Magazin zufolge in einer Depesche vom 4. September, eine Kürzung des Zukunftsfonds würde "denjenigen in die Hände spielen, die schon immer die Zuverlässigkeit deutscher Zusagen und Versprechen (...) angezweifelt haben, insbesondere wenn es um nicht-jüdische Opfer geht".

Auch der FDP-Chefhaushälter Otto Fricke sieht die geplanten Kürzungen kritisch. "Der Deutsch-Griechische Zukunftsfonds ist eine gute Möglichkeit, auch nach so vielen Jahren, sich mit den Schattenseiten unserer Vergangenheit auseinanderzusetzen, aber gleichzeitig dabei stets in die Zukunft zu blicken", sagte er dem "Spiegel". "Bis zur Bereinigungssitzung sehen sich die Haushälter den Abfluss des Fonds in den letzten Jahren an." Fricke, der den Bundespräsidenten auf seiner aktuellen Griechenlandreise begleitet, sagte: "Ziel ist es, dass 2025 die Mittel zur Verfügung stehen, die benötigt und möglichst auch verbraucht werden."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 31.10.2024 - 08:25 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung