Montag, 29. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Hitzerekord in Deutschland erneut gebrochen
Russell gewinnt Formel-1-Rennen in Österreich
Bundeswehr startet neue YouTube-Serie "Generation Wehrdienst"
Kanzleramt und Ministerien: KI-Einsatz bei Reden uneinheitlich
Elf Tote bei Flugzeugabsturz in Frankreich
CDU-Generalsekretär schließt Ausweitung der Reichensteuer nicht aus
Israels Regierung erkennt Völkermord an Armeniern an
Selenskyj meldet Angriffe auf zwei Raffinerien in Russland
Russell triumphiert beim Großen Preis von Österreich
Umweltminister: Hitze schadet Volkswirtschaft enorm

Newsticker

10:58Südkorea plant Milliarden-Offensive für KI und Halbleiter
10:46Verdi droht mit Protesten gegen Kündigungsschutz-Lockerung
10:23EIB gewährt Airbus Rekordkredit über drei Milliarden Euro
10:18Verbraucherzentrale fordert fairen Umgang mit Tankrabatt-Ende
09:34Dax startet leicht im Plus - Iran-Krieg rückt in den Hintergrund
08:33Überdurchschnittliche Kirschenernte erwartet
08:10Bruttoinvestitionen des Staates steigen deutlich
08:07Wadephul mahnt vor Amerika-Reise zu Zusammenhalt in Nato
08:06Aufstiegs-BAföG: Zahl der Geförderten leicht rückläufig
07:43Ifo: Tankrabatt nicht vollständig weitergegeben
07:09Pakistan fliegt Luftangriffe auf afghanische Grenzregion
07:00Israel meldet deutlich mehr iranische Cyberattacken
06:40Schnieder hält Tankrabatt für Erfolg
06:10Spediteure warnen vor wirtschaftlichen Folgen der Hitzewelle
06:00Stoltenberg mahnt Nato vor Gipfel zu Einigkeit

Börse

Der Dax ist am Montag mit leichten Gewinnen in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.735 Punkten berechnet, 0,3 Prozent über dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten Infineon, RWE und SAP, am Ende Volkswagen, BMW und Airbus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Kürzungspläne bei Erinnerungskultur - Botschafter protestieren


Deutsche Botschaft im Ausland (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Das Auswärtige Amt plant eine Kürzung des deutsch-griechischen und deutsch-italienischen Zukunftsfonds. Bei den deutschen Botschaftern in Athen und Rom stößt dies auf Kritik, berichtet der "Spiegel".

Die Zukunftsfonds, die der Erinnerung an die Verbrechen der Wehrmacht in Italien und Griechenland dienen, werden aus dem Ressort von Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) mit jeweils einer Million Euro unterstützt. Für 2025 sieht der Haushaltsplan eine Kürzung um zwei Drittel auf je 300.000 Euro vor.

Gegen die Kürzungen haben die Botschaften in Athen und Rom intern Bedenken angemeldet.

Die "radikale Kürzung" würde die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Gemeinden und Opferverbänden "praktisch zum Erliegen bringen", warnte der deutsche Botschafter in Rom Hans-Dieter Lucas am 5. September in einem Kabelbericht an die AA-Zentrale, über den der "Spiegel" berichtet. Nachdem bereits die Goethe-Institute in Triest, Genua und Turin geschlossen werden, würde, so Lucas, ein solcher Haushaltsbeschluss auf italienischer Seite "neue erhebliche Irritationen auslösen und mglw. auch den Verdacht nähren, dass DEU - ungeachtet des DEU-ITA-Aktionsplans - den Beziehungen zu Italien letztlich keine Priorität einräumt".

Ähnliche Kritik kam aus der Botschaft in Athen. "Dass wir in einem solchen Jahr in den Kulturbeziehungen abbauen", schrieb Botschafter Andreas Kindl laut "Spiegel" nach Berlin, "sendet eine gegensätzliche Botschaft und ist nicht zielführend". Vor der Reise von Bundespräsident Steinmeier schrieb Kindl, eine Kürzung auf 300.000 Euro sei "nicht nur kontraintuitiv mit Blick auf die Ambition unserer Erinnerungsarbeit, sondern stellt auch eine erhebliche Belastung für den Besuch selbst dar".

Die deutsche Generalkonsulin in Thessaloniki Monika Frank warnte dem Magazin zufolge in einer Depesche vom 4. September, eine Kürzung des Zukunftsfonds würde "denjenigen in die Hände spielen, die schon immer die Zuverlässigkeit deutscher Zusagen und Versprechen (...) angezweifelt haben, insbesondere wenn es um nicht-jüdische Opfer geht".

Auch der FDP-Chefhaushälter Otto Fricke sieht die geplanten Kürzungen kritisch. "Der Deutsch-Griechische Zukunftsfonds ist eine gute Möglichkeit, auch nach so vielen Jahren, sich mit den Schattenseiten unserer Vergangenheit auseinanderzusetzen, aber gleichzeitig dabei stets in die Zukunft zu blicken", sagte er dem "Spiegel". "Bis zur Bereinigungssitzung sehen sich die Haushälter den Abfluss des Fonds in den letzten Jahren an." Fricke, der den Bundespräsidenten auf seiner aktuellen Griechenlandreise begleitet, sagte: "Ziel ist es, dass 2025 die Mittel zur Verfügung stehen, die benötigt und möglichst auch verbraucht werden."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 31.10.2024 - 08:25 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung