Montag, 01. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Welthungerhilfe fordert mehr Hilfe für den Libanon
WM-Testspiel: Deutschland schlägt Finnland deutlich
Olympia-Entscheid in Hamburg: Erste Ergebnisse sehen Gegner vorn
Weber unterstützt EU-Sonderstatus für Ukraine
Umfrage: Mehrheit der Hamburger lehnt Olympia-Bewerbung ab
Ukrenerho rät Deutschland zu Flugverbot über Umspannwerken
FDP-Präsidiumsmitglied Teutrine ruft Strack-Zimmermann zur Ordnung
Hamburger stimmen gegen Olympia - Senat zieht Bewerbung zurück
Rentenversicherung erwartet stärkeren Beitragsanstieg ab 2028
Grüne warnen Merz vor Gefährdung von UN-Sicherheitsratskandidatur

Newsticker

17:49Verhandlungsstopp des Iran zieht Dax zum Wochenstart ins Minus
17:00Chemieagenda: Bund ist optimistisch - Industrie warnt
16:44Kubicki kontert Strack-Zimmermanns Gummihammer-Tweet
16:28VÖB-Präsident sieht Chancen bei Commerzbank-Übernahme
16:09Iran setzt Gespräche mit USA wegen Israels Angriffen im Libanon aus
15:43Wohnungswirtschaft warnt vor Minusrekord am Bau
15:22Merz besucht Angehörige von Walter Lübcke
14:45IAB-Direktor warnt vor Ende des Acht-Stunden-Tags
14:29Telekom plant doppelte Leistung für KI-Rechenzentrum in München
14:16Familienunternehmer warnen vor Bürokratie bei Entgelttransparenz
13:59FDP-Vize Höne mahnt nach Parteitag zu Geschlossenheit
13:47Sozialverbände offen für höhere Rentenbeiträge
13:41Niedersachsens Verfassungsschutz darf AfD vorläufig hochstufen
13:29Rentenversicherung rechnet mit stärkerem Anstieg der Beiträge
13:15FDP-Präsidiumsmitglied Teutrine ruft Strack-Zimmermann zur Ordnung

Börse

Zum Wochenstart hat der Dax Verluste gemacht. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.003 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,4 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wagenknecht-Lager erhöht Druck auf Thüringer BSW-Chefin Wolf


Katja Wolf (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Machtkampf im Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) spitzt sich zu. Immer mehr Parteifunktionäre kritisieren die Formulierungen zu Krieg, Frieden und dem russischen Angriff gegen die Ukraine, auf die sich die thüringische BSW-Vorsitzende Katja Wolf und ihr Co-Vorsitzender Steffen Schütz in Erfurt mit CDU und SPD geeinigt haben.

"Ich halte die Friedenspräambel im Thüringer Sondierungspapier für keine gute Grundlage, um in Koalitionsverhandlungen zu gehen", sagte Amira Mohamed Ali, Co-Vorsitzende des BSW, dem "Spiegel". "Wir haben vor der Wahl gesagt, dass wir nur dann in eine Regierung gehen, wenn diese sich klar für mehr Diplomatie und gegen die Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland positioniert. Wir stehen auch nach der Wahl dazu."

Drei Viertel der Menschen in Ostdeutschland lehnten die Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland ab, so die Wagenknecht-Vertraute.

"Wir vertreten diese überwältigende Mehrheit - zur Not auch gegen Union und SPD, wenn die beiden Parteien ihre Blockadehaltung vor Ort nicht endlich aufheben."

Noch schärfer äußerte sich Fabio de Masi, für das BSW im Europaparlament und Beisitzer im BSW-Parteivorstand, zum Vorgehen von Thüringens BSW-Landeschefin Wolf. "Das ist keine persönliche Sache, sondern eine Frage der politischen Glaubwürdigkeit. Ich selbst habe etwa Frau Wolf im Wahlkampf gerne unterstützt. Aber in Thüringen wurden klare Absprachen nicht eingehalten", sagte de Masi dem "Spiegel".

Auch die anderen Ost-Verbände, die in Verhandlungen steckten, hätten versucht, auf die Thüringer Parteikollegen einzuwirken. "Es ist daher für stabile Verhältnisse in Thüringen unabdingbar an einem Strang zu ziehen. Ich hoffe sehr, dass Katja Wolf der Ernst der Lage klar wird." Das BSW sei angetreten, um die politische Vertrauenskrise in Deutschland zu beenden "und nicht nur um in Thüringen ein paar Bratwürste zu grillen", kritisierte de Masi.

De Masi lobte den Kompromiss, den das BSW bei den Sondierungsgesprächen in Brandenburg mit der SPD gefunden hat. Wer für die Wähler etwas herausholen wolle, dürfe sich nicht gegeneinander ausspielen lassen. "Wer sich für ein Ministeramt gegen Frau Wagenknecht instrumentalisieren lässt, hilft nur Herrn Höcke und nicht dem Land", so der BSW-Europaabgeordnete.

Shervin Haghsheno, stellvertretender BSW-Vorsitzender, sagte dem "Spiegel", er finde es "verwunderlich, dass es bei Katja Wolf in Thüringen offenbar die Bereitschaft gibt, grundsätzliche Positionen des BSW in der Frage von Frieden, Krieg und Abrüstung aufzugeben".

BSW-Chefin Sahra Wagenknecht selbst hatte die Einigung aus Erfurt bereits am Montag gerügt. "Die Präambel, auf die sich die Verhandler von CDU, SPD und BSW in Thüringen geeinigt haben, bleibt in der wichtigen Frage von Krieg und Frieden leider deutlich hinter dem in Brandenburg gefundenen guten Kompromiss zurück", sagte Wagenknecht dem "Spiegel". Es sei ein Fehler, dass man sich in Thüringen nicht an dem in Brandenburg gefundenen Kompromiss orientiert habe.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 30.10.2024 - 14:27 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung