Donnerstag, 12. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

MTU drängt auf europäischen Kampfjet
DGB will Vermögende stärker in Verantwortung nehmen
CDU-Politiker fordern Aussetzung von Einbürgerungsverfahren
Dax startet im Plus - Gewinneinbruch bei Mercedes Benz
Gabriel fordert EU-Gemeinschaftsschulden für Rüstung
Fahrlehrerverbände entsetzt über Führerscheinreform
Unternehmen fordern "Sofortmaßnahmen" gegen EU-Wettbewerbskrise
Destatis: Produktion zuckerhaltiger Getränke 2024 nahezu stabil
Fast 50.000 Waffen gestohlen oder als vermisst gemeldet
Umfrage: Mehrheit offen für Zuckersteuer

Newsticker

15:59US-Einwanderungsbehörde ICE zieht aus Minnesota ab
15:40Kassen warnen vor Industriepolitik zulasten der Beitragszahler
15:10Bundesregierung gibt Schloss Meseberg auf
15:09Bodycam-Schulungen werden für DB-Kundenbetreuer verpflichtend
15:08Europäische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen EU-Kommission
14:48Bamf: Integrationskurs kostet Bund bis zu 3.500 Euro pro Person
14:20Sozialverband fordert paritätische Besetzung aller Parlamente
13:58Schah-Sohn befürwortet Militärschlag gegen Regime in Iran
13:15German Marshall Fund kritisiert Macrons Russland-Vorstoß
13:11Klöckner besucht "gelbe Zone" des Gazastreifens - Kritik von Grünen
12:38Dax baut Gewinne aus - Siemens überholt SAP
12:28Bundeswehr findet zu wenige Freiwillige für Litauen-Brigade
12:09MSC: Ischinger rät EU zu Reformen für mehr Handlungsfähigkeit
11:52EU-Gipfeltreffen: Merz und Macron demonstrieren Einigkeit
10:22Haßelmann dementiert Merkel-Vorschlag für Bundespräsidentenwahl

Börse

Der Dax hat am Donnerstag nach einem freundlichen Start bis zum Mittag seine Zugewinne ausgebaut. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.194 Punkten berechnet, 1,4 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Siemens, die Commerzbank und die Deutsche Telekom, am Ende RWE, Mercedes Benz, Heidelberg Materials und Symrise. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Bericht: VW setzt bei Einsparungen auf Lohnverzicht


VW-Werk am Mittellandkanal in Wolfsburg / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Autohersteller Volkswagen will den Großteil seines milliardenschweres Sparpakets offenbar über Einschnitte bei der Vergütung erzielen. Dies geht aus einem Dokument des Vorstands hervor, über das das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) berichtet. Demnach soll die vorgeschlagene Kürzung der Gehälter bei der Kernmarke VW um pauschal zehn Prozent jährlich knapp 800 Millionen Euro einbringen.

Über eine Streichung verschiedener Bonuszahlungen und Zuschläge sowie Nullrunden würde sich der Betrag damit auf insgesamt etwa zwei Milliarden Euro pro Jahr summieren, hieß es.

Die Hälfte der angepeilten Einsparungen in Höhe von vier Milliarden Euro wären damit laut der Auflistung erreicht. "Dies ist möglich, ohne dass eine einzige Stelle gestrichen werden müsste", hieß es weiter in Konzernkreisen.

Die Schließung und die Abgabe von Werken würde wohl deutlich weniger Einspareffekte haben. In dem Dokument geht der Vorstand dem Bericht zufolge konkret auf die Produktion in Emden mit 8.000 Beschäftigten ein. Durch eine Schließung oder Abgabe könnten jährlich gut 600 Millionen Euro einspart werden, hieß es weiter. Alternativ dazu sei ein Aus der Autofertigung in Zwickau denkbar. Das Werk in Osnabrück birgt dem Dokument zufolge unter dem Strich ein Einsparpotenzial von rund 130 Millionen Euro und die Produktion in Dresden 60 Millionen Euro.

VW will zwar seine Kapazitäten anpassen, nach Möglichkeit aber eine Schließung von Standorten vermeiden. Ziel sei es, im Fall der Fälle neue Eigner für betroffene Werke zu finden, hieß es. Auf der Vorschlagsliste finden sich laut "Handelsblatt" auch Einsparmaßnahmen für die Komponentenfertigung, die auf 800 Millionen Euro taxiert werden, sowie für die Technische Entwicklung, wo 4.000 bis 6.000 Stellen gestrichen werden könnten. Zur möglichen Gesamthöhe der gefährdeten Arbeitsplätze finden sich in dem Dokument keine Angaben.

Das Unternehmen äußerte sich auf Anfrage nicht konkret zu den möglichen Maßnahmen. Die Diskussion über diese würden intern mit dem Betriebsrat geführt, sagte eine Sprecherin. "Eine Einigung auf ein konkretes Szenario gibt es im Moment nicht." Der Betriebsrat reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 29.10.2024 - 16:25 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung