Mittwoch, 28. Januar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Welthungerhilfe kritisiert Neuausrichtung der Entwicklungshilfe
Drogen-Razzia in Hamburger Bundeswehr-Universität
Weimer lehnt Investitionszwang für Streaminganbieter ab
Yardeni: "Bis 2029 kann der S&P 500 auf 10.000 Punkte steigen"
Ukrainekrieg: SPD bringt direkte Gespräche mit Kreml ins Spiel
US-Börsen uneinheitlich - Gold und Öl deutlich teurer
Bundesliga: Hoffenheim schlägt Bremen - St. Pauli gleicht spät aus
Schwesig schließt SPD-Kanzlerkandidatur aus
Dax lässt nach - Euro-Stärke belastet Exporteure
Grüne wollen Recht auf Vollzeit

Newsticker

16:46Linnemann will Steuerreform statt Minijob-Abschaffung
16:23Deutschland und Rumänien vereinbaren vertiefte Rüstungskooperation
15:44Experte erwartet "eher zwei bis drei Prozent" Wachstum für China
15:21Bürger schenken dem Bund sechsstelligen Betrag zum Schuldenabbau
14:56Linke kritisiert Nutzung des Sondervermögens als planlos
14:51Thüringens Ministerpräsident kündigt Klage gegen Doktorentzug an
14:23EVP-Chef Weber fordert EU-Präsidenten
13:53Bundestag gedenkt NS-Opfern
13:45Berichte: Geldwäsche-Razzia bei der Deutschen Bank
13:28Trump droht Iran: "Massive Armada" unterwegs Richtung Iran
13:18Merz beruft neuen Rat für Nachhaltige Entwicklung
13:14Bundesregierung erwartet ein Prozent Wirtschaftswachstum 2026
13:01BGH bestätigt Unzulässigkeit gewinnbringender Untervermietung
12:33Dax schwankt am Mittag um Vortagesniveau - Fokus auf US-Notenbank
12:04CDU will für Schwangere Bahnfahrt in erster Klasse ohne Zuschlag

Börse

Der Dax ist am Mittwoch nach einem zurückhaltenden Start bis zum Mittag leicht ins Minus gerutscht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.880 Punkten berechnet, 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Bericht: VW setzt bei Einsparungen auf Lohnverzicht


VW-Werk am Mittellandkanal in Wolfsburg / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Autohersteller Volkswagen will den Großteil seines milliardenschweres Sparpakets offenbar über Einschnitte bei der Vergütung erzielen. Dies geht aus einem Dokument des Vorstands hervor, über das das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) berichtet. Demnach soll die vorgeschlagene Kürzung der Gehälter bei der Kernmarke VW um pauschal zehn Prozent jährlich knapp 800 Millionen Euro einbringen.

Über eine Streichung verschiedener Bonuszahlungen und Zuschläge sowie Nullrunden würde sich der Betrag damit auf insgesamt etwa zwei Milliarden Euro pro Jahr summieren, hieß es.

Die Hälfte der angepeilten Einsparungen in Höhe von vier Milliarden Euro wären damit laut der Auflistung erreicht. "Dies ist möglich, ohne dass eine einzige Stelle gestrichen werden müsste", hieß es weiter in Konzernkreisen.

Die Schließung und die Abgabe von Werken würde wohl deutlich weniger Einspareffekte haben. In dem Dokument geht der Vorstand dem Bericht zufolge konkret auf die Produktion in Emden mit 8.000 Beschäftigten ein. Durch eine Schließung oder Abgabe könnten jährlich gut 600 Millionen Euro einspart werden, hieß es weiter. Alternativ dazu sei ein Aus der Autofertigung in Zwickau denkbar. Das Werk in Osnabrück birgt dem Dokument zufolge unter dem Strich ein Einsparpotenzial von rund 130 Millionen Euro und die Produktion in Dresden 60 Millionen Euro.

VW will zwar seine Kapazitäten anpassen, nach Möglichkeit aber eine Schließung von Standorten vermeiden. Ziel sei es, im Fall der Fälle neue Eigner für betroffene Werke zu finden, hieß es. Auf der Vorschlagsliste finden sich laut "Handelsblatt" auch Einsparmaßnahmen für die Komponentenfertigung, die auf 800 Millionen Euro taxiert werden, sowie für die Technische Entwicklung, wo 4.000 bis 6.000 Stellen gestrichen werden könnten. Zur möglichen Gesamthöhe der gefährdeten Arbeitsplätze finden sich in dem Dokument keine Angaben.

Das Unternehmen äußerte sich auf Anfrage nicht konkret zu den möglichen Maßnahmen. Die Diskussion über diese würden intern mit dem Betriebsrat geführt, sagte eine Sprecherin. "Eine Einigung auf ein konkretes Szenario gibt es im Moment nicht." Der Betriebsrat reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 29.10.2024 - 16:25 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung