Donnerstag, 29. Januar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dow und S&P 500 schließen nahezu unverändert - Nasdaq legt zu
Bericht: Regierung zweifelt an gemeinsamem Eurofighter-Nachfolger
Gewerkschaften planen Protest gegen Aufweichung im Arbeitszeitgesetz
Union und SPD wollen sicherheitsrelevante Daten geheim halten
Schulz fürchtet mögliche Wahlverhinderung durch Trump
Klimaforscher sieht wissenschaftlichen Abstieg der USA unter Trump
Mehr Fluggäste im Jahr 2025
Schwerdtner und van Aken wollen erneut für Linkenspitze kandidieren
Dax startet schwach - SAP brechen ein
US-Notenbank hält Leitzins stabil

Newsticker

19:08Finanzministerium will keine "Wero"-Pflicht für Händler
18:39Klima-Urteil: WWF pocht auf umfassendes Maßnahmenpaket
18:18CDU zeigt sich offen für Beteiligung an europäischen Atomwaffen
17:46Dax lässt kräftig nach - Öl und Gas teurer
17:12Bildungsministerium erhöht Hürden für Demokratieprogramme
16:36BVerwG: Bundesregierung muss mehr für den Klimaschutz tun
16:23Kallas: EU stuft Irans Revolutionsgarden als Terrororganisation ein
15:36Heeresinspekteur wirbt ausdrücklich um Frauen für die Bundeswehr
14:24Merz hebt Bedeutung deutsch-litauischer Militärkooperation hervor
14:11Grönlands Wirtschaftsministerin: Keine Rahmenvereinbarung mit USA
13:42Bundestag beschließt Kritis-Dachgesetz
13:34Grönland empört über Satireaktion von deutschem TV-Team
13:00Ältestenrat prüft Kosten von Bundestagsneubau
13:00Streit um Kosten für zivile Unterstützung der Streitkräfte
12:32Dax rutscht am Mittag weiter ab - positive Nachrichten fehlen

Börse

Am Donnerstag hat der Dax kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.309 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 2,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Tagesstart baute der Dax am Nachmittag seine Verluste deutlich aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Van Aken kritisiert Scholz und Baerbock für Umgang mit Iran


Jan van Aken (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Angesichts der Hinrichtung eines Deutsch-Iraners durch das iranische Regime hat Linken-Chef Jan van Aken Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) schwere Vorwürfe gemacht. "Es ist Heuchelei, wenn Scholz und Baerbock nun die Hinrichtung von Jamshid Sharmahd kritisieren, aber gleichzeitig Menschen an das iranische Regime ausliefern", sagte van Aken den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).

Der Linken-Chef bezieht sich dabei auf den Abschiebestopp aus 2022, der Anfang dieses Jahres nicht mehr verlängert wurde. Seitdem seien 45 Menschen mit iranischer Staatsbürgerschaft abgeschoben worden.

Der Fall Sharmahd zeige, dass niemand vor der Willkür des Terrorregimes in Teheran sicher sei.

"Die Bundesregierung macht sich zum Mittäter, wenn sie weiterhin Menschen direkt in den Iran abschiebt", so van Aken. Sein Mitgefühl gelte der Familie von Jamshid Sharmahd und allen, die im Iran bedroht, inhaftiert und gefoltert werden.

Das offizielle iranische Justizportal Misan hatte am Montag die Vollstreckung des Anfang 2023 verhängten Todesurteils gegen Sharmahd gemeldet. Ein Revolutionsgericht hatte Sharmahd im Februar vergangenen Jahres unter anderem vorgeworfen, für einen Terroranschlag verantwortlich zu sein. Seine Familie sowie Menschenrechtsgruppen wiesen die Vorwürfe gegen ihn zurück.

Am Dienstag war als Reaktion der Geschäftsträger der iranischen Botschaft ins Auswärtige Amt einbestellt worden. "Wir haben unseren scharfen Protest gegen das Vorgehen des iranischen Regimes übermittelt und behalten uns weitere Maßnahmen vor", hatte das Auswärtige Amt mitgeteilt. Parallel habe der deutsche Botschafter in Teheran beim iranischen Außenminister demarchiert und "auf das Schärfste gegen die Ermordung Jamshid Sharmahds protestiert". Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) habe den Botschafter im Anschluss zu Konsultationen nach Berlin zurückberufen.

Sharmahd war laut Berichten im Sommer 2020 vom iranischen Geheimdienst in Dubai festgenommen und in den Iran gebracht worden. Zuvor lebte er jahrelang in den USA. Dort hatte er sich in einer Exil-Oppositionsgruppe für eine Rückkehr der Monarchie eingesetzt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 29.10.2024 - 15:27 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung