Montag, 09. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Welthungerhilfe warnt vor weiteren Kürzungen bei humanitären Hilfen
Ostdeutsche Unternehmen sind unzufriedener mit Wirtschaftspolitik
Endergebnis: Grüne in Baden-Württemberg vorn - aber Sitze-Patt
Dax reduziert Verluste etwas - Stimmung bleibt pessimistisch
Bafin fürchtet weitere Schließungen von Immobilienfonds
IW Köln regt "Ausgleichszölle" gegen China an
Dax startet schwach - Öl und Gas erneut massiv verteuert
Staatsanwaltschaft erhebt Mordanklage im Fall Fabian
"Buy European": SPD will europäische Wirtschaft besser schützen
Widerstand in der SPD-Spitze gegen Prien als Bundespräsidentin

Newsticker

22:06Hagel bietet nach Wahlniederlage Rücktritt an - Vorstand lehnt ab
21:39Raketenangriff aus dem Iran auf deutsches Feldlager in Jordanien
21:22US-Börsen legen zu - Ölpreis turbulent
18:50Banaszak bezeichnet Amtszeit-Teilung im Ländle als "Quatsch"
17:44Dax hegt Verluste ein - Hoffen auf wieder sinkende Energiepreise
17:21Bauernpräsident Rukwied fordert Aus für CO2-Abgabe auf Diesel
16:39Dröge glaubt nicht an Palmer als Minister unter Özdemir
15:57Kohleindustrie will Reservekraftwerke einsetzen
15:24Grüne Jugend soll Palmer auf Wahlparty zum Gehen gedrängt haben
14:35Streeck kritisiert Verkauf von Cannabissamen in Discountern
14:23Grüne lehnen Machtteilung in Baden-Württemberg ab
13:49Merz beklagt "Kampagne" gegen Hagel im Wahlkampf
13:33Stuttgarts OB für Machtteilung von Özdemir und Hagel
13:00Grüne drängen EU-Kommission zu Maßnahmen gegen hohe Ölpreise
12:35Auswärtiges Amt erwartet Kontinuität beim Kurs des Mullah-Regimes

Börse

Zum Wochenstart hat der Dax nachgegeben. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.409 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wagenknecht schließt Kanzlerkandidatur nicht aus


Sahra Wagenknecht (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die BSW-Vorsitzende Sahra Wagenknecht hält sich eine Kanzlerkandidatur für ihre Partei offen. "Es entsteht ein gewisser Druck, wenn selbst die Grünen mit aktuell zehn Prozent einen Kanzlerkandidaten küren", sagte Wagenknecht dem "Stern". "Wir schauen, wo wir als BSW nächstes Jahr stehen, und werden dann entscheiden."

Aktuell liegt das BSW in den Umfragen bei bis zu neun Prozent, und damit nur knapp hinter den Grünen (elf Prozent), die dem Vernehmen nach mit Robert Habeck als Kanzlerkandidat in den Bundestagswahlkampf ziehen wollen.

Die AfD, in der mit Alice Weidel erstmals eine Kanzlerkandidatin antreten möchte, erreicht bis zu 19 Prozent.

Wagenknecht sagte, dass sie die Entwicklung zu mehr Kanzlerkandidaturen kritisch sehe. "Eigentlich sollten nur Parteien Kanzlerkandidaten aufstellen, die eine gewisse Aussicht haben, auch tatsächlich die nächste Bundesregierung zu führen".

Eine Zusammenarbeit mit der CDU unter Friedrich Merz nach der nächsten Bundestagswahl schließt Wagenknecht derweil kategorisch aus. "Eine Koalition mit Leuten wie Friedrich Merz, die der Atommacht Russland mal eben den Krieg erklären wollen, ist ausgeschlossen", sagte Wagenknecht dem "Stern". Merz stehe "für Blackrock-Kapitalismus" und weniger für den Schutz von Mittelstand und fairem Wettbewerb.

Die BSW-Vorsitzende wies den Vorwurf, die CDU mit ihren außenpolitischen Bedingungen zerstören zu wollen, als "lächerlich" zurück. "Wenn jemand die CDU zerstört, dann ist sie das selbst", sagte sie. "Die hochgefährliche Außenpolitik von Merz wollen viele nicht, vor allem im Osten." Unter Bezug auf die Sondierungsgespräche in Sachsen und Thüringen mit der Union erklärte Wagenknecht: "Die CDU muss entscheiden, was sie will. Wenn sie ernsthaft mit uns regieren möchte, muss sie auch auf uns zugehen."

Wagenknecht lobte hingegen den früheren CDU-Bundeskanzler Helmut Kohl. Deutschland sei in dessen Regierungszeit "in vielen Punkten besser" aufgestellt gewesen. "Kohl setzte in der Außenpolitik auf Interessenausgleich und widersprach den Amerikanern, wenn es notwendig war", sagte sie. Laut Wagenknecht war die soziale Spaltung unter Kohl "bei weitem" nicht so tief wie heute. "Es gab nicht diesen großen Niedriglohnsektor, die Mieten waren bezahlbar, das Rentenniveau deutlich höher, auch der Kassenpatient bekam zeitnah einen Arzttermin", sagte die Bundestagsabgeordnete.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 28.10.2024 - 11:51 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung