Freitag, 30. Januar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

BVerwG: Bundesregierung muss mehr für den Klimaschutz tun
Bundestag beschließt Kritis-Dachgesetz
Merz hebt Bedeutung deutsch-litauischer Militärkooperation hervor
Klima-Urteil: WWF pocht auf umfassendes Maßnahmenpaket
Streit um Kosten für zivile Unterstützung der Streitkräfte
Grönlands Wirtschaftsministerin: Keine Rahmenvereinbarung mit USA
Wirtschaftsministerium rechnet derzeit nicht mit Gasmangellage
Kallas: EU stuft Irans Revolutionsgarden als Terrororganisation ein
Neue EU-Sanktionen gegen den Iran beschlossen
Dax lässt kräftig nach - Öl und Gas teurer

Newsticker

10:50Länderdaten deuten auf wieder angestiegene Inflation
10:05Bruttoinlandsprodukt zum Jahresausklang gestiegen
10:01++ EILMELDUNG ++ Wirtschaftsleistung steigt im vierten Quartal 2025
10:00Arbeitslosigkeit in Hamburg steigt zum Jahresbeginn auf höchsten Januarwert seit 2006
09:55Arbeitslosenzahl steigt saisonbedingt wieder über drei Millionen
09:55Arbeitslosigkeit in Thüringen steigt im Januar
09:55Arbeitslosigkeit in Niedersachsen und Bremen steigt saisonbedingt an
09:55++ EILMELDUNG ++ Im Januar 92.000 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr
09:32Dax startet vor BIP und Inflationsdaten freundlich in den Tag
09:17Verdi ruft bundesweit zu Streiks im kommunalen Nahverkehr auf
08:37Reform-Kommission zur Schuldenbremse in zentralem Punkt uneins
08:20Nur jeder Vierte arbeitet auf eigenen Wunsch in Teilzeit
08:15Erwerbstätigkeit im Dezember leicht rückläufig
08:11Importpreise im Dezember deutlich niedriger
07:37Wüst verlangt Vorkaufsrecht für Städte bei Schrottimmobilien

Börse

Der Dax ist am Freitagmorgen freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.480 Punkten berechnet, 0,7 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Bericht: Scholz will für mehr Unternehmen Netzentgelte senken


Strommast (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) will laut eines Medienberichts auf dem Industriegipfel am Dienstag erneut vorschlagen, dass mehr Unternehmen von einem Rabatt auf die staatlichen Netzentgelte profitieren als bisher. Bislang genießen nur die energieintensiven Industrien eine Privilegierung im Volumen von rund einer Milliarde Euro.

Eine Erweiterung dieses Rabattes sei angedacht, meldete der Informationsdienst "Table" am Sonntagabend unter Berufung auf vorbereitende Gespräche zwischen Regierung und Vertreter der Wirtschaft.

Neu ist der Vorstoß nicht: Schon im vergangenen Jahr hatte die Koalition einen Steuerzuschuss in Höhe von 5,5 Milliarden Euro zur Absenkung der Netzentgelte geplant, dieses Vorhaben aber nach dem Haushaltsurteil in Karlsruhe gestrichen.

Koalitionsintern gibt es Widerstände: Vor wenigen Wochen erst hatte der Kanzler bei einem Unternehmertag des Außenhandelsverbands BGA gesagt, es solle sichergestellt werden, dass die Übertragungsnetzentgelte nicht immer weiter steigen, gleichzeitig stellte er weitere Entlastungen bei den Strompreisen in Aussicht. Kurzfristig könne dies durch einen Bundeszuschuss umgesetzt werden, so Scholz.

Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) reagierte schon damals zurückhaltend auf den Vorstoß des Kanzlers.

Er sagte bei derselben Veranstaltung, er wolle an die Ursache der steigenden Energiekosten herangehen, gleichzeitig sprach er sich für ein schnelleres Ende der Subventionen für erneuerbare Energien aus.

Tatsächlich sind die Stromkosten in Europa mittlerweile zum klaren Wettbewerbsnachteil geworden. Knapp 20 Cent müssen Industriebetriebe in Deutschland pro Kilowattstunde (kWh) berappen, die Netzentgelte machen davon allein rund 6 Cent pro kWh aus. In Frankreich müssen nur 11 Cent pro kWh gezahlt werden, in den USA und in China sind es noch weniger.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 27.10.2024 - 21:36 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung