Dienstag, 03. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

DIW-Ökonomin Kemfert ruft zum Gassparen auf
Dax gibt Gewinne teilweise wieder ab - Euro etwas schwächer
Kanzleramtschef Frei dämpft Erwartungen für Reformprojekte
Zwei Festnahmen nach Sabotageversuchen an Marineschiffen in Hamburg
Sicherheitsexperte warnt vor "OpenClaw"
Große Mehrheit gegen Boykott der Fußball-WM
Experte: Viele Hürden für Abschiebungen nach Syrien und Afghanistan
Bundesnetzagentur: "Versorgung mit Gas in Deutschland ist stabil"
Dax lässt geringfügig nach - Zalando-Aktie auf Talfahrt
Özdemir will EU-Vorschriften für chinesische Autobauer

Newsticker

22:47Leverkusen zieht souverän ins Halbfinale des DFB-Pokals ein
22:32US-Börsen lassen nach - Goldpreis steigt weiter kräftig
20:35Finanzministerium erwägt EU-Mindestquote für Infrastrukturvorhaben
20:32Gewinnzahlen Eurojackpot vom Dienstag (03.02.2026)
20:18SPD begrüßt Reise von Merz in die Golfregion
19:51SPD lehnt Paradigmenwechsel in der Rentenpolitik ab
19:24Einigung: CDU will Teilzeit-Anspruch nur noch für Ausnahmefälle
18:56Sportstaatsministerin spricht sich gegen Boykott der Fußball-WM aus
18:41IAB: Summe der Arbeitsstunden liegt auf Rekordniveau
18:01Grüne werfen Dobrindt "Sabotage" von Integrationskursen vor
17:45Dax lässt geringfügig nach - Zalando-Aktie auf Talfahrt
17:11Nato startet konkrete Planungen für Mission "Arctic Sentry"
16:47Merz zu Karnevalisten: "Ginge es doch immer so fröhlich zu"
16:47Bericht: EU-Kommission will der Industrie mehr CO2-Ausstoß erlauben
16:24Bamf stoppt Zulassungen für Integrationskurse

Börse

Am Dienstag hat der Dax etwas nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.781 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax im Tagesverlauf seine Zugewinne ab und rutschte schließlich leicht ins Minus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Nachwuchspolitiker prangern Zustände in Politik an


Bruno Hönel (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Mehrere Nachwuchspolitiker kritisieren die Zustände in der Politik in Deutschland.

"Ich kann mir gerade nicht vorstellen, mit Ende vierzig noch im Bundestag zu sitzen", sagte der Grünen-Abgeordnete Bruno Hönel dem "Spiegel". Zwar habe der Beruf auch viele schöne Seiten, "aber klar, teilweise ist dieser Betrieb auch pervers". Ein Problem etwa ist für den 28-Jährigen die Isolation.

"Wenn man nach einem harten Tag dann in die stille Wohnung kommt, kann das schwierig sein", sagte Hönel. "Manchmal fühle ich mich auch einsam." Auch der Druck und das Pensum seien hoch.

Der SPD-Abgeordnete Robin Mesarosch beschreibt die Schwierigkeiten, seiner Rolle als Vater gerecht zu werden. "Familie und Politik sind nicht vereinbar", sagte er dem "Spiegel". Faktisch müsse man sagen: "Mein Sohn und die Politik stehen jetzt in einem zeitlichen Konkurrenzverhältnis. Und das lässt sich nicht auflösen."

Im Alltag bleibe ein Großteil der Arbeit an seiner Partnerin hängen, sagte der 33-Jährige. "Wenn ich früher andere Männer erlebt habe, die behaupteten, nicht kürzertreten zu können, habe ich das immer für eine faule Ausrede gehalten. Und jetzt bin ich selbst in dieser Situation. Ich setze etwas fort, das ich gesellschaftlich überwinden wollte. Das ist ein beschissenes Gefühl. "Man könne beobachten, dass viele in der Politik mit der Zeit dünnhäutiger würden, gereizter, sagte Mesarosch. "Ich will kein Arschloch werden in der Politik."

Die 23-jährige Sozialdemokratin Lilly Blaudszun berichtet von ihren Erfahrungen im Wahlkampf 2021: "Es sind irre Zustände. Aber du hast gar keine Zeit, das zu checken, wenn du da drinhängst. Man fängt um fünf Uhr morgens an zu arbeiten und ist abends nur zu Hause, um ins Bett zu fallen." Es werde in der Politik auf eine dauerhafte Erreichbarkeit bestanden, sagte Blaudszun.

Aufgrund dieser Eindrücke habe sie mehrere Angebote ausgeschlagen, für politische Ämter zu kandidieren. "Wenn ich den politischen Betrieb nicht so jung von innen gesehen hätte, wäre meine Antwort vielleicht anders ausgefallen", sagte Blaudszun. "Aber das, was ich gesehen habe, hat mich abgeschreckt. Und das tut es immer noch."

Sie appelliert an die Spitzenpolitik, eine andere Arbeitskultur vorzuleben: "Manches würde sich schon vermeiden lassen, indem man einfach kein Egoist ist. Ruf deine Leute nicht um 3 Uhr morgens an, wenn du eine Frage hast, sondern zu einer normalen Arbeitszeit. Gönne dir und Menschen um dich herum Pausen. Akzeptiere, dass nicht jedes Problem sofort gelöst werden kann."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 27.10.2024 - 08:18 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung