Samstag, 03. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Sicherheitsbehörden erwarten mehr russische Sabotageakte
Wahlpanne in Spandau: Berliner Abgeordnetenhaus schrumpft
Dax legt deutlich zu - Infineon-Aktien mit kräftigem Kurssprung
Albanien lehnt weitere Rückkehrzentren für EU-Staaten ab
IW-Studie: Ost-Wirtschaft holt seit fünf Jahren nicht mehr auf
G7 geben Lagerbestände an Diesel und Rohöl frei
BDI drängt Bundesregierung zu Kurswechsel beim Verbrenner-Aus
Rentenhaltelinie kostet Hunderte Millionen Euro mehr
Online-Dienste der Arbeitsagentur ausgefallen
Dax am Mittag trotz gestiegener Euroraum-Inflation freundlich

Newsticker

01:00Grünen-Chefin: "Schwarz-Rot-Gold selbstbewusst zeigen"
01:00Einkommenslücke zwischen Ost und West wird wieder größer
01:00CDU-Wirtschaftsrat will Bündelung der Wirtschaftskräfte im Osten
01:00Kommunen verlangen Gesamtkonzept gegen Wohnungsknappheit
01:00Ostbeauftragte will ostdeutsche Bundespräsidentin
00:00Gaza-Krieg: Sands lehnt Genozid-Etikett ab
00:00SED-Opferbeauftragte sieht Fortschritte bei Deutscher Einheit
00:00IW-Studie: Ost-Wirtschaft holt seit fünf Jahren nicht mehr auf
22:16US-Börsen legen zu - Ölpreis steigt weiter
20:33Bericht: Autolobby sucht Nähe zur extremen Rechten im EU-Parlament
20:11Gewinnzahlen Eurojackpot vom Freitag (02.10.2026)
18:24Rechnungshof befürchtet hohe Kosten der Rente für Bundeshaushalt
17:45Dax legt deutlich zu - Infineon-Aktien mit kräftigem Kurssprung
17:40SPD nimmt Reiche bei Galeria-Insolvenz in die Pflicht
17:28G7 geben Lagerbestände an Diesel und Rohöl frei

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.231 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Mützenich pocht nach Steuerschätzung auf Investitionen


Rolf Mützenich (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

In der SPD wächst nach der ernüchternden Steuerschätzung der Druck auf Kanzler Olaf Scholz (SPD), sich im Haushaltsstreit gegen Finanzminister Christian Lindner (FDP) durchzusetzen und ein Lockern der Schuldenbremse zu erreichen. Der starre Blick auf die Frage der Schulden entpuppe sich als Wachstumsbremse, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf Mützenich der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagausgabe) mit Blick auf die niedrigeren Steuereinnahmen und damit neue Löcher im Bundeshaushalt für das kommende Jahr.

Selbst der Internationale Währungsfonds (IWF) sei da weiter als der deutsche Finanzminister. Dieser empfehle mehr staatliche Investitionen in Deutschland und sehe in Lindners Art der Haushaltskonsolidierung "ein gravierendes Problem für die deutsche Wirtschaft", sagte Mützenich.

Es sei angesichts der konjunkturellen Lage notwendig, dass der Bundeskanzler noch in diesem Monat die wichtigsten Akteure der deutschen Industrie einlade, um über weitere Maßnahmen zu beraten.

"Wir werden alles daransetzen, um Deutschland mit klugen Investitionen wieder auf einen nachhaltigen Wachstumskurs zu bringen", kündigte Mützenich an. "Olaf Scholz muss diese Fragen weiterhin und noch deutlicher zur Chefsache machen."

Nach der Steuerschätzung und den jüngsten diversen Konjunkturprognosen könne niemand mehr behaupten, dass Deutschland die Talsohle bereits durchschritten habe. "Neben den strukturellen Ursachen unseres exportorientierten Landes leidet unsere Wirtschaft unter bürokratischen Hemmnissen und vor allem unter zu geringen wachstumsfördernden Investitionen aller staatlichen Ebenen. Und in der Folge sinken auch die Steuereinnahmen, die uns wiederum für Investitionen fehlen. Diesen Teufelskreis müssen wir durchbrechen."

Mützenich hatte schon bei Vorlage des Haushaltsplans im Juli, der dann nochmal korrigiert wurde und nun erneut angepasst werden muss, erklärt, dass für ihn ein Notlagenbeschluss auf dem Tisch bleibe. Er könne sich vorstellen, sämtliche Kosten für die Ukraine-Unterstützung von der Schuldenbremse auszuklammern und so Spielräume an anderer Stelle zu schaffen.

In der SPD wächst die Sorge, dass ohne mehr Investitionen ausgerechnet im Bundestagswahljahr weitere Jobs in der Industrie und anderen Wirtschaftszweigen verloren gehen und die Zahl der Arbeitslosen wachsen könnte. Daher soll eine stärkere investive Industriepolitik und das Kämpfen um die Arbeitsplätze in den Fokus der Kanzlerpartei rücken. Zugleich stemmt man sich gegen Sozialkürzungen, mit denen durch Einsparungen neue Spielräume geschaffen werden sollen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 24.10.2024 - 16:31 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung