Samstag, 18. April 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bär erwartet bis Mitte der 2030er Fusionsforschungs-Durchbruch
Dax-Konzerne zögern bei 1.000-Euro-Prämie
Luftfrachtbranche will priorisierte Versorgung mit Kerosin
Finanzminister fordert Vorbereitungen für Kerosinmangel
Bahn-Chefin erteilt 9-Euro-Ticket klare Absage
Gerst oder Maurer: Erster Europäer auf dem Mond soll Deutscher sein
DB investiert 20 Milliarden Euro in Sanierung von Bahnhöfen
Verbraucherschützer wollen Verschiebung der Gesundheitsreform
Neuer Stuttgart-21-Eröffnungstermin soll Mitte des Jahres kommen
2. Bundesliga: Kiel dominiert Lautern - Elversberg schlägt Karlsruhe

Newsticker

17:351. Bundesliga: Dortmund verliert bei Hoffenheim
16:49NRW-FDP-Landeschef Henning Höne mit gutem Ergebnis wiedergewählt
14:582. Bundesliga: Magdeburg gewinnt Abstiegsduell gegen Düsseldorf
13:44Handwerk fordert Streichung der 1.000-Euro-Prämie
12:56Verdi bezeichnet mögliche Abschaffung von Feiertag als "unerhört"
12:53Fast 3.000 verstrahlte Wildschweine identifiziert und getötet
12:12Letzter Vermittlungsversuch bei Kampfjetprojekt FCAS gescheitert
11:04Iran will Straße von Hormus wieder dicht machen
09:52Deutsche sehen Schuld für hohen Benzinpreis bei Ölkonzernen
09:44Deutschland, Italien und Frankreich für mehr Härte bei Migration
09:00Reichinnek: "Palästinasolidarität ist kein Antisemitismus"
07:43Verbraucherschützer wollen Verschiebung der Gesundheitsreform
05:00Gerst oder Maurer: Erster Europäer auf dem Mond soll Deutscher sein
05:00Bär erwartet bis Mitte der 2030er Fusionsforschungs-Durchbruch
05:00Kubicki will FDP wieder über zehn Prozent führen

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.702 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Habeck nennt Eintreten für Waffenlieferungen schwerste Entscheidung


Panzer auf Lkw (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) hat sein Eintreten für Waffenlieferungen an die Ukraine noch vor dem russischen Überfall im Februar 2022 als schwerste politische Entscheidung seines Lebens bezeichnet. "Ich habe eigentlich immer mit der Position gehadert, wir liefern keine Waffen in Kriegsgebiete", sagte der Grünen-Politiker dem Podcast "Meine schwerste Entscheidung" der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben).

Bei einem Besuch im Donbass im Mai 2021 habe er erkannt, dass er diese Position nicht länger vertreten konnte. "Ich merkte also, dass ich da an der Grenze der Unaufrichtigkeit agiert habe und dann habe ich sehr lange überlegt, ob ich aussprechen sollte, was ich richtig fand", sagte der voraussichtliche Kanzlerkandidat der Grünen für die kommende Bundestagswahl.

Habeck räumte ein, mit diesem Vorstoß seiner Partei kurz vor der Bundestagswahl 2021 geschadet zu haben.

Er habe den Wahlkampf der damaligen Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock "ohne Frage gestört an der Stelle". Das sei ihm bewusst gewesen. "Deswegen war das die schwerste Entscheidung."

Mit der Aussage habe er seine politische Identität über die Raison der Partei gestellt, so Habeck. Er hätte seiner Partei und auch Baerbock überhaupt nicht schaden wollen. "Aber es war ein Moment, wo ich mich einfach verraten oder verleugnet hätte, wenn ich nicht wenigstens das gesagt hätte."

Habeck gab zu, die Reaktionen unterschätzt zu haben. "Und vielleicht habe ich auch nicht gewusst, wie groß die Berichterstattung werden würde. Ich meine, ich war Oppositionspolitiker, ich war nicht Minister", sagte er. "Mir war es wichtig für das, was mich ausmacht, das so deutlich und klar zu sagen, dass daraus dann die Presselage jedenfalls für zwei, drei Tage dominierende Debatte wird. Das war mir dann auch nicht klar an der Stelle."

Habeck machte deutlich, Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sehe wie er selbst die Gefahr einer Ausweitung des Krieges, komme aber zu anderen Schlussfolgerungen. "Wir haben da wirklich viel und immer wieder drüber geredet. Ich habe seine Motive mehrfach gehört und auch verstanden", sagte er. "Ihn treibt die Sorge natürlich wie uns alle um, dass dieser Krieg eskaliert. Und er kommt dann zu anderen Abwägungsentscheidungen, als ich sie treffen würde. Aber es ist nicht Naivität. Bestimmt nicht." Auf die Nachfrage, ob es Angst vor Putin sei, entgegnete der Wirtschaftsminister: "Fragen Sie Olaf Scholz."

Mit Blick auf die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA rief Habeck die Europäer zu mehr Gemeinsamkeit auf. "Auf die Ukraine bezogen hieße das, dass Europa natürlich, wenn es entschlossen handeln würde, eine größere Sicherheitsleistung bringen kann", sagte er. Kurzfristig sicherlich wäre der Ausfall der USA "kaum zu verkraften, aber kurzfristig kann ja auch sehr kurzfristig sein", so Habeck. Die Frage aller Fragen sei, ob man erkenne, was die Stunde weltpolitisch geschlagen hat.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 24.10.2024 - 06:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung