Donnerstag, 11. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Özoguz fordert Fifa-Eingreifen bei Eklat um WM-Schiri
Dax startet vor US-Inflationsdaten kaum verändert
US-Inflationsrate im Mai bei 4,2 Prozent
CDU erwartet von Spitzentreffen klares Lagebild zur Wirtschaft
Umfrage: Nagelsmann hat Team besser im Griff als Merz
Dax lässt deutlich nach - Nahost-Konflikt belastet Aktienmarkt
Krach schlägt "Zukunfts-Solidaritätsabgabe" vor
Dax rutscht ins Minus - Indexschwergewichte unter Druck
Thüringens Ministerpräsident verteidigt KI-Einsatz in Reden
EU und ESA-Staaten vereinbaren modernisiertes Wirtschaftsabkommen

Newsticker

06:47SPD-Spitzenkandidat Ott gegen starre Renten-Altersgrenze
06:44GdP-Chef fordert schnellere Verfahren und mehr Haftplätze
06:43Zahl der Flüchtlinge weltweit sinkt erstmals seit zehn Jahren
06:41Hubig will Nichtanzeige schwerer Gewalttaten unter Strafe stellen
06:22USA und Iran setzen gegenseitige Angriffe fort
04:00Daimler Truck hält CO2-Vorgaben der EU für existenzbedrohend
01:00Sachsen will härtere Maßnahmen gegen strafunmündige Kinder
00:00Innenminister wollen Bevölkerungsschutz im Unterricht verankern
00:00Hubig sieht nach GEAS-Start keine Gründe für Grenzkontrollen mehr
00:00Migrationsexperten zweifeln an Effektivität von Grenzkontrollen
00:00Union will Aufklärung zu US-Einreiseverbot für WM-Schiedsrichter
00:00Umfrage: Mehrheit will stärkeren Schutz vor Diskriminierung
00:00Tankstellenverband: Spritpreis pendelt sich bei zwei Euro ein
00:00Hubig will längere Verjährungsfrist für Sexualstraftaten
23:14Treffen von Regierungsspitzen mit Sozialpartnern beendet

Börse

Am Mittwoch hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.195 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,0 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem Start auf dem Schlussniveau vom Dienstag verlor der Dax bis zum Mittwoch deutlich, bevor er am Nachmittag einen Teil seiner Verluste wieder abbaute. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Studie: Große Unterschiede bei Homeoffice-Nutzung


Computer-Nutzerin (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Arbeiten im Homeoffice hat durch die Corona-Pandemie große Popularität gewonnen, doch es wird sehr unterschiedlich genutzt. Das geht aus einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) auf Basis von Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten.

Übten vor der Pandemie nur knapp 25 Prozent der Arbeitnehmer ihren Beruf gelegentlich oder bei Bedarf im Homeoffice aus, waren es nach Ende der Homeoffice-Pflicht ab März 2022 mit fast 40 Prozent deutlich mehr. Der Anteil derer, die mindestens einmal pro Woche das Büro in den eigenen vier Wänden nutzen, ist von gut elf auf fast 30 Prozent gestiegen.

Vor der Pandemie waren 75,1 Prozent niemals im Homeoffice, 60,6 Prozent machen es auch nach Corona nicht.

"Die Corona-Pandemie hat Homeoffice in Deutschland von einer Ausnahme zu einem wichtigen Bestandteil des Arbeitsalltags gemacht", sagte Jan Goebel, DIW-Bereichsleiter im Geschäftsbereich SOEP. Für die Analyse wurden mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) Daten aus den Jahren 2014 bis 2022 ausgewertet.

Die Nutzung von Homeoffice unterscheidet sich demnach jedoch deutlich nach Unternehmensgröße und Branche. Insbesondere im Grundstückswesen, bei den Finanzdienstleistungen und in der öffentlichen Verwaltung arbeiten bis zu 80 Prozent gelegentlich zu Hause - und damit deutlich mehr als vor der Pandemie. Bei freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen arbeiteten bereits vor Corona viele Menschen von Zuhause aus, sodass der Anteil dort sich nicht so deutlich erhöht hat.

In den Bereichen Erziehung und Unterricht schaffen dagegen weniger als 40 Prozent gelegentlich von zu Hause aus - so viele wie vor der Pandemie. In größeren Unternehmen ist Homeoffice üblicher als in kleineren. Zudem nutzen vor allem höherqualifizierte und Vollzeitbeschäftigte das Homeoffice. Geringfügig Beschäftigte sind kaum von diesem Wandel der Arbeitswelt betroffen.

Die Lebensform ist für Homeoffice-Arbeiten ebenfalls entscheidend: So nutzen Mitarbeiter mit Kindern Homeoffice mehr als jene ohne. Ein Ost-West-Unterschied oder große Differenzen zwischen Männer und Frauen sind dagegen nicht feststellbar. Die Einkommens-, Arbeits- und generelle Lebenszufriedenheit bei Menschen mit Homeoffice ist aber fast durchweg höher, so die Studie.

Die Wissenschaftler fordern die Politik auf, den Arbeitswandel nachhaltig zu stützen. "Finanzielle Anreize für den Ausbau der digitalen Infrastruktur und gezielte Schulungsangebote für Führungskräfte und Mitarbeitende könnten dazu beitragen, die Option des Homeoffice auch in kleineren Unternehmen weiterzuverbreiten und damit die Chancengleichheit zu fördern", sagte Studienautor Goebel.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 23.10.2024 - 06:57 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung