Montag, 20. April 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Lies will chinesische Autoproduktion in VW-Werken "offen prüfen"
SPD-Gesundheitspolitiker plädiert für Reduzierung der Krankenkassen
USA beschießen iranisches Containerschiff
Dax-CEOs steigerten Gehälter 2025 deutlich
Selenskyj kritisiert Lockerung von Sanktionen gegen Russland
Jugendschutz online: Prien will mehr Unterstützung für Eltern
BDI mahnt Merz zu Reformen
EU und Ungarns künftige Regierung sprechen über blockierte Mittel
Polizei meldet neuen Höchststand bei Politiker-Beleidigungen
SPD warnt vor Desinformationskampagnen vor Ost-Wahlen

Newsticker

08:15Exporte in den Iran im Jahr 2025 deutlich gesunken
08:10Deutliche Schwankungen bei Erzeugerpreisen im März
08:06Auftragsbestand der Industrie im Februar gewachsen
07:34Industrie weniger zurückhaltend bei Investitionen
07:19AfD treibt Aufbau einer europäischen Stiftung voran
06:35Partei von Ex-Präsident Radew bei Parlamentswahl in Bulgarien vorn
06:21Klare Mehrheit für Olympiabewerbungen in NRW und Kiel
05:00SPD Sachsen-Anhalt geht auf Distanz zur Bundespartei
05:00Union erhöht Druck auf Pistorius
05:00Gesundheitsreform: Unions-Arbeitnehmer fordern Nachbesserung
01:00Jugendschutz online: Prien will mehr Unterstützung für Eltern
01:00Umweltverbände fühlen sich von Reiche ignoriert
00:01Über 28.000 irreguläre Migranten seit Mai 2025 zurückgewiesen
00:00Sozialverband kritisiert Kürzungen beim Krankengeld
00:00SPD-Gesundheitspolitiker plädiert für Reduzierung der Krankenkassen

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.702 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Studie: Große Unterschiede bei Homeoffice-Nutzung


Computer-Nutzerin (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Arbeiten im Homeoffice hat durch die Corona-Pandemie große Popularität gewonnen, doch es wird sehr unterschiedlich genutzt. Das geht aus einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) auf Basis von Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten.

Übten vor der Pandemie nur knapp 25 Prozent der Arbeitnehmer ihren Beruf gelegentlich oder bei Bedarf im Homeoffice aus, waren es nach Ende der Homeoffice-Pflicht ab März 2022 mit fast 40 Prozent deutlich mehr. Der Anteil derer, die mindestens einmal pro Woche das Büro in den eigenen vier Wänden nutzen, ist von gut elf auf fast 30 Prozent gestiegen.

Vor der Pandemie waren 75,1 Prozent niemals im Homeoffice, 60,6 Prozent machen es auch nach Corona nicht.

"Die Corona-Pandemie hat Homeoffice in Deutschland von einer Ausnahme zu einem wichtigen Bestandteil des Arbeitsalltags gemacht", sagte Jan Goebel, DIW-Bereichsleiter im Geschäftsbereich SOEP. Für die Analyse wurden mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) Daten aus den Jahren 2014 bis 2022 ausgewertet.

Die Nutzung von Homeoffice unterscheidet sich demnach jedoch deutlich nach Unternehmensgröße und Branche. Insbesondere im Grundstückswesen, bei den Finanzdienstleistungen und in der öffentlichen Verwaltung arbeiten bis zu 80 Prozent gelegentlich zu Hause - und damit deutlich mehr als vor der Pandemie. Bei freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen arbeiteten bereits vor Corona viele Menschen von Zuhause aus, sodass der Anteil dort sich nicht so deutlich erhöht hat.

In den Bereichen Erziehung und Unterricht schaffen dagegen weniger als 40 Prozent gelegentlich von zu Hause aus - so viele wie vor der Pandemie. In größeren Unternehmen ist Homeoffice üblicher als in kleineren. Zudem nutzen vor allem höherqualifizierte und Vollzeitbeschäftigte das Homeoffice. Geringfügig Beschäftigte sind kaum von diesem Wandel der Arbeitswelt betroffen.

Die Lebensform ist für Homeoffice-Arbeiten ebenfalls entscheidend: So nutzen Mitarbeiter mit Kindern Homeoffice mehr als jene ohne. Ein Ost-West-Unterschied oder große Differenzen zwischen Männer und Frauen sind dagegen nicht feststellbar. Die Einkommens-, Arbeits- und generelle Lebenszufriedenheit bei Menschen mit Homeoffice ist aber fast durchweg höher, so die Studie.

Die Wissenschaftler fordern die Politik auf, den Arbeitswandel nachhaltig zu stützen. "Finanzielle Anreize für den Ausbau der digitalen Infrastruktur und gezielte Schulungsangebote für Führungskräfte und Mitarbeitende könnten dazu beitragen, die Option des Homeoffice auch in kleineren Unternehmen weiterzuverbreiten und damit die Chancengleichheit zu fördern", sagte Studienautor Goebel.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 23.10.2024 - 06:57 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung