Donnerstag, 20. August 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Gasspeicher: Verbraucherschützer fürchten steigende Gaspreise
Dax startet im Minus - Trumps Iran-Rhetorik belastet
Dax am Mittag weiterhin leicht im Minus - Brenntag hinten
Trump droht Teheran mit "wirtschaftlichem D-Day"
Verdächtiger nach Brandanschlag von 1970 in München identifiziert
Mindestens zwölf Tote bei russischen Angriffen auf Kiew
Jahresstatistik zeigt auch 2025 hohe Zahl an Behandlungsfehlern
Lottozahlen vom Mittwoch (19.08.2026)
Frauen machen häufiger höhere Schulabschlüsse
Mit Sprengstoff beladene Marine-Drohne in Rumänien abgeschossen

Newsticker

18:02Wagenknecht will AfD-Forderungen in Sachsen-Anhalt unterstützen
17:47Dax lässt nach - Qiagen-Papiere gefragt
16:43Bericht: Ford will nächstes Europa-Modell mit Partner entwickeln
16:2914.000 Tote: Grüne werfen Regierung Versagen bei Hitzeschutz vor
16:12Südekum trotz Zinsanstieg für Staatsschulden gegen Sparkurs
16:08Bau von "Zukunftszentrum" in Halle beginnt
15:51GBA: Ermittlungen gegen mutmaßlichen Anführer rechtsextremer Gruppe
15:13DGB: Hälfte der Auszubildenden fühlt sich psychisch belastet
14:43Schalke wehrt sich gegen dubiose Investoren
14:31Investitionsmilliarden kommen bei Planern noch nicht an
14:24Brosius-Gersdorf will sich weiter öffentlich einbringen
13:59SPD fordert Konsequenzen nach AfD-Spende von CDU-Bürgermeister
13:42SoVD fordert mehr Patientenrechte nach Fehlerstatistik
13:37Gutachten: AfD-Bildungspläne in Sachsen-Anhalt teils rechtswidrig
13:28Über 80 ukrainische Soldaten desertieren in Sachsen-Anhalt

Börse

Am Donnerstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.983 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start baute der Dax zunächst seine Verluste weiter aus, bevor er am Nachmittag einen Teil von ihnen reduzierte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Studie: Große Unterschiede bei Homeoffice-Nutzung


Computer-Nutzerin (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Arbeiten im Homeoffice hat durch die Corona-Pandemie große Popularität gewonnen, doch es wird sehr unterschiedlich genutzt. Das geht aus einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) auf Basis von Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten.

Übten vor der Pandemie nur knapp 25 Prozent der Arbeitnehmer ihren Beruf gelegentlich oder bei Bedarf im Homeoffice aus, waren es nach Ende der Homeoffice-Pflicht ab März 2022 mit fast 40 Prozent deutlich mehr. Der Anteil derer, die mindestens einmal pro Woche das Büro in den eigenen vier Wänden nutzen, ist von gut elf auf fast 30 Prozent gestiegen.

Vor der Pandemie waren 75,1 Prozent niemals im Homeoffice, 60,6 Prozent machen es auch nach Corona nicht.

"Die Corona-Pandemie hat Homeoffice in Deutschland von einer Ausnahme zu einem wichtigen Bestandteil des Arbeitsalltags gemacht", sagte Jan Goebel, DIW-Bereichsleiter im Geschäftsbereich SOEP. Für die Analyse wurden mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) Daten aus den Jahren 2014 bis 2022 ausgewertet.

Die Nutzung von Homeoffice unterscheidet sich demnach jedoch deutlich nach Unternehmensgröße und Branche. Insbesondere im Grundstückswesen, bei den Finanzdienstleistungen und in der öffentlichen Verwaltung arbeiten bis zu 80 Prozent gelegentlich zu Hause - und damit deutlich mehr als vor der Pandemie. Bei freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen arbeiteten bereits vor Corona viele Menschen von Zuhause aus, sodass der Anteil dort sich nicht so deutlich erhöht hat.

In den Bereichen Erziehung und Unterricht schaffen dagegen weniger als 40 Prozent gelegentlich von zu Hause aus - so viele wie vor der Pandemie. In größeren Unternehmen ist Homeoffice üblicher als in kleineren. Zudem nutzen vor allem höherqualifizierte und Vollzeitbeschäftigte das Homeoffice. Geringfügig Beschäftigte sind kaum von diesem Wandel der Arbeitswelt betroffen.

Die Lebensform ist für Homeoffice-Arbeiten ebenfalls entscheidend: So nutzen Mitarbeiter mit Kindern Homeoffice mehr als jene ohne. Ein Ost-West-Unterschied oder große Differenzen zwischen Männer und Frauen sind dagegen nicht feststellbar. Die Einkommens-, Arbeits- und generelle Lebenszufriedenheit bei Menschen mit Homeoffice ist aber fast durchweg höher, so die Studie.

Die Wissenschaftler fordern die Politik auf, den Arbeitswandel nachhaltig zu stützen. "Finanzielle Anreize für den Ausbau der digitalen Infrastruktur und gezielte Schulungsangebote für Führungskräfte und Mitarbeitende könnten dazu beitragen, die Option des Homeoffice auch in kleineren Unternehmen weiterzuverbreiten und damit die Chancengleichheit zu fördern", sagte Studienautor Goebel.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 23.10.2024 - 06:57 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung