Dienstag, 21. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax kann von neu aufkeimenden Friedenshoffnungen kaum profitieren
Trump: Netanjahu wird auf US-Boden nicht festgenommen
Umfrage: Deutsche uneins über Verbot von Leihmutterschaften
FC Bayern verlängert mit Konrad Laimer
Grünen-Fraktionschefin fordert neue Debatte über Leihmutterschaft
Deutsche Bahn plant Alkoholverbot an allen Bahnhöfen
58 Prozent der Deutschen lehnen Koalitionen mit AfD ab
DIHK-Chefin fordert "echte Beweislastumkehr" beim Bürokratieabbau
Dax startet leicht im Plus - Anleger im Abwartemodus
Evers sieht Leihmutterschaft-Debatte als Frauensache

Newsticker

17:16Ethikrat streitet über Legalisierung von Leihmutterschaft
17:01Nord-Stream-Tatverdächtiger soll für Ukraine-Armee gearbeitet haben
16:37TKMS zieht sich aus Bieterrennen um German Naval Yards zurück
16:20Mindestens 23 Tote nach Sturzfluten in Afghanistan
15:27Wagenknecht warnt Verfassungsgericht vor Abweisung von Wahlklage
15:00Bundesregierung knüpft Cispa-Förderung an Sonderprüfung
14:41Bilger erwartet hohe Beteiligung an Sondersitzung der Unionsfraktion
14:18Forsa: AfD bleibt stärkste Kraft vor Union
14:13Tatverdächtiger von Stade ist tot
14:09SPD-Fraktionschef in NRW fordert begrenzte Alkoholverbotszonen
13:58Verfassungsrechtler warnt vor verzögerter Vereidigung neuer Minister
13:55Linken-Chef fordert Milliarde für Schwimmbäder
13:53Deutschland und Aserbaidschan gründen gemeinsamen Wirtschaftsrat
12:53Waldbrand-Experte kritisiert Löschstrategie im Müritz-Nationalpark
12:35Dax legt am Mittag zu - ZEW-Index deutlich verbessert

Börse

Der Dax hat sich am Dienstag nach einem leicht positiven Start bis zum Mittag etwas weiter in den grünen Bereich vorgekämpft. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 24.690 Punkten berechnet, dies entspricht einem Plus von 0,5 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Siemens Energy, Infineon und Hochtief, am Ende Scout24, die Münchener Rück und Siemens Healthineers. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Studie: Große Unterschiede bei Homeoffice-Nutzung


Computer-Nutzerin (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Arbeiten im Homeoffice hat durch die Corona-Pandemie große Popularität gewonnen, doch es wird sehr unterschiedlich genutzt. Das geht aus einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) auf Basis von Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten.

Übten vor der Pandemie nur knapp 25 Prozent der Arbeitnehmer ihren Beruf gelegentlich oder bei Bedarf im Homeoffice aus, waren es nach Ende der Homeoffice-Pflicht ab März 2022 mit fast 40 Prozent deutlich mehr. Der Anteil derer, die mindestens einmal pro Woche das Büro in den eigenen vier Wänden nutzen, ist von gut elf auf fast 30 Prozent gestiegen.

Vor der Pandemie waren 75,1 Prozent niemals im Homeoffice, 60,6 Prozent machen es auch nach Corona nicht.

"Die Corona-Pandemie hat Homeoffice in Deutschland von einer Ausnahme zu einem wichtigen Bestandteil des Arbeitsalltags gemacht", sagte Jan Goebel, DIW-Bereichsleiter im Geschäftsbereich SOEP. Für die Analyse wurden mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) Daten aus den Jahren 2014 bis 2022 ausgewertet.

Die Nutzung von Homeoffice unterscheidet sich demnach jedoch deutlich nach Unternehmensgröße und Branche. Insbesondere im Grundstückswesen, bei den Finanzdienstleistungen und in der öffentlichen Verwaltung arbeiten bis zu 80 Prozent gelegentlich zu Hause - und damit deutlich mehr als vor der Pandemie. Bei freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen arbeiteten bereits vor Corona viele Menschen von Zuhause aus, sodass der Anteil dort sich nicht so deutlich erhöht hat.

In den Bereichen Erziehung und Unterricht schaffen dagegen weniger als 40 Prozent gelegentlich von zu Hause aus - so viele wie vor der Pandemie. In größeren Unternehmen ist Homeoffice üblicher als in kleineren. Zudem nutzen vor allem höherqualifizierte und Vollzeitbeschäftigte das Homeoffice. Geringfügig Beschäftigte sind kaum von diesem Wandel der Arbeitswelt betroffen.

Die Lebensform ist für Homeoffice-Arbeiten ebenfalls entscheidend: So nutzen Mitarbeiter mit Kindern Homeoffice mehr als jene ohne. Ein Ost-West-Unterschied oder große Differenzen zwischen Männer und Frauen sind dagegen nicht feststellbar. Die Einkommens-, Arbeits- und generelle Lebenszufriedenheit bei Menschen mit Homeoffice ist aber fast durchweg höher, so die Studie.

Die Wissenschaftler fordern die Politik auf, den Arbeitswandel nachhaltig zu stützen. "Finanzielle Anreize für den Ausbau der digitalen Infrastruktur und gezielte Schulungsangebote für Führungskräfte und Mitarbeitende könnten dazu beitragen, die Option des Homeoffice auch in kleineren Unternehmen weiterzuverbreiten und damit die Chancengleichheit zu fördern", sagte Studienautor Goebel.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 23.10.2024 - 06:57 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung