Freitag, 16. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

IW: Defizit im China-Handel erstmals über 100 Milliarden Euro
Dax startet im Minus - KI-Sorgen nehmen wieder zu
Niedrigere Ernte und deutliche Preissteigerungen bei Kartoffeln
Bundestag beschließt Reform der Notfallversorgung
Achteinhalb Jahre Haft für Iran-Spion wegen Anschlagsplänen
Dax legt zu - Technologiewerte unter Druck
Bundesverfassungsgericht: Reiche muss Video gegen Linke löschen
Bundestag hebt Immunität von SPD-Politiker Ahmetovic auf
Merz pocht auf deutliche Kürzungen bei EU-Haushaltsplänen
Dax weiter schwach - Infineon und Siemens Energy hinten

Newsticker

01:00Apotheker erwarten keine Engpässe bei Grippemitteln und Antibiotika
00:01CDU-Fraktion protestiert gegen Verschiebung des Rentenpakets
00:00Jüdische Studenten erhalten nach Blockade in Halle Morddrohungen
00:00Grüne wollen mehr Sicherungsmechanismen für Bundestag
23:04Freiburg startet mit Sieg gegen Jablonec in die Conference League
23:00Bundestag stimmt für Erhöhung der Tabaksteuer
22:59Europa League: Besiktas Istanbul schlägt Hoffenheim
22:24US-Börsen uneinheitlich - Goldpreis steigt deutlich
21:29Bundestag weitet Rechte von Gewaltopfern auf Prozessbegleitung aus
20:59Europa League: Leverkusen schlägt Lech Posen
20:39EZB erlaubt Unicredit Übernahme von Commerzbank
19:03EU-Rat diskutiert über Energiepreise und Finanzrahmen
18:20Nach Notfallrettung: ASB drängt auf Nachbesserungen
17:59Bericht: Merz plant KI-Partnerschaft mit Nvidia
17:52Dax legt zu - Technologiewerte unter Druck

Börse

Am Donnerstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.383 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start hielt sich der Dax lange im Minus, bevor er am Ende des Tages ins Plus drehte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Studie: Große Unterschiede bei Homeoffice-Nutzung


Computer-Nutzerin (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Arbeiten im Homeoffice hat durch die Corona-Pandemie große Popularität gewonnen, doch es wird sehr unterschiedlich genutzt. Das geht aus einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) auf Basis von Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten.

Übten vor der Pandemie nur knapp 25 Prozent der Arbeitnehmer ihren Beruf gelegentlich oder bei Bedarf im Homeoffice aus, waren es nach Ende der Homeoffice-Pflicht ab März 2022 mit fast 40 Prozent deutlich mehr. Der Anteil derer, die mindestens einmal pro Woche das Büro in den eigenen vier Wänden nutzen, ist von gut elf auf fast 30 Prozent gestiegen.

Vor der Pandemie waren 75,1 Prozent niemals im Homeoffice, 60,6 Prozent machen es auch nach Corona nicht.

"Die Corona-Pandemie hat Homeoffice in Deutschland von einer Ausnahme zu einem wichtigen Bestandteil des Arbeitsalltags gemacht", sagte Jan Goebel, DIW-Bereichsleiter im Geschäftsbereich SOEP. Für die Analyse wurden mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) Daten aus den Jahren 2014 bis 2022 ausgewertet.

Die Nutzung von Homeoffice unterscheidet sich demnach jedoch deutlich nach Unternehmensgröße und Branche. Insbesondere im Grundstückswesen, bei den Finanzdienstleistungen und in der öffentlichen Verwaltung arbeiten bis zu 80 Prozent gelegentlich zu Hause - und damit deutlich mehr als vor der Pandemie. Bei freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen arbeiteten bereits vor Corona viele Menschen von Zuhause aus, sodass der Anteil dort sich nicht so deutlich erhöht hat.

In den Bereichen Erziehung und Unterricht schaffen dagegen weniger als 40 Prozent gelegentlich von zu Hause aus - so viele wie vor der Pandemie. In größeren Unternehmen ist Homeoffice üblicher als in kleineren. Zudem nutzen vor allem höherqualifizierte und Vollzeitbeschäftigte das Homeoffice. Geringfügig Beschäftigte sind kaum von diesem Wandel der Arbeitswelt betroffen.

Die Lebensform ist für Homeoffice-Arbeiten ebenfalls entscheidend: So nutzen Mitarbeiter mit Kindern Homeoffice mehr als jene ohne. Ein Ost-West-Unterschied oder große Differenzen zwischen Männer und Frauen sind dagegen nicht feststellbar. Die Einkommens-, Arbeits- und generelle Lebenszufriedenheit bei Menschen mit Homeoffice ist aber fast durchweg höher, so die Studie.

Die Wissenschaftler fordern die Politik auf, den Arbeitswandel nachhaltig zu stützen. "Finanzielle Anreize für den Ausbau der digitalen Infrastruktur und gezielte Schulungsangebote für Führungskräfte und Mitarbeitende könnten dazu beitragen, die Option des Homeoffice auch in kleineren Unternehmen weiterzuverbreiten und damit die Chancengleichheit zu fördern", sagte Studienautor Goebel.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 23.10.2024 - 06:57 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung