Samstag, 28. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax bleibt zurückhaltend - Marktbreite fehlt weiter
Dax schließt nahezu unverändert - Ölpreis steigt deutlich
Dobrindt hält nach Gerichtsbeschluss an Beobachtung der AfD fest
Im Februar 81.000 mehr Arbeitslose als vor einem Jahr
Schadenssumme durch Falschgeld geht deutlich zurück
Taylor Swift an Spitze der Single-Charts - Raye auf Platz vier
Conference League: Mainz trifft im Achtelfinale auf Sigma Olmütz
Cyberattacken: Neue Befugnisse für Sicherheitsbehörden geplant
Solar: SPD signalisiert Widerstand gegen Reiches Kürzungspläne
Trump verbietet Bundesbehörden Zusammenarbeit mit Anthropic

Newsticker

09:18Trump fordert Iraner zu Umsturz nach Ende des Militärschlags auf
08:13Israel startet Militärschlag gegen den Iran
01:00Heizungsgesetz: Reiche will Biomethan aus der Ukraine einführen
01:00EU-Zusagen für Energieimporte aus USA übertreffen aktuelle Importe
01:00Deutsche Reisewirtschaft verzeichnet Einbruch der USA-Buchungen
01:00Reiche will mehr Gas in Deutschland fördern
01:00EU-Kommission gibt grünes Licht für DB-Cargo-Sanierung
00:41Paramount und Warner schließen Fusionsvertrag
00:01Miersch macht Mieterschutz zur Bedingung für neues Heizungsgesetz
00:00Milchbauern rufen Rainer zu Kampf gegen Preisverfall auf
00:00Solar: SPD signalisiert Widerstand gegen Reiches Kürzungspläne
00:00Fast eine Million Kleine Waffenscheine in Deutschland registriert
00:00Alabali Radovan wirft Israel Gefährdung von Zweistaatenlösung vor
00:00Brantner kritisiert Wirtschafts- und Energiepolitik von Schwarz-Rot
00:00CDU-Politiker kritisiert Streik an Bundesliga-Spieltagen

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax geringfügig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.284 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von wenigen Punkten im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem Vormittag, der überwiegend im Plus verlief, drehte der Dax am Nachmittag vorübergehend ins Minus, bevor er wieder auf das Vortagesniveau zurückkehrte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Mietern drohen durch Sanierungspläne Hunderte Euro Mehrkosten


Altbau mit Baugerüst (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Mieter müssen sich laut einer Studie des Eigentümerverbandes Haus und Grund in den kommenden Jahren auf deutliche Mietsteigerungen einstellen, sobald die EU-Gebäuderichtlinie und die Energieeffizienzrichtlinie in nationales Recht gegossen werden.

Laut einer Berechnung, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben) berichten, drohen Mietern teils mehr als 1.000 Euro Mehrkosten im Jahr. Konkret hat der Eigentümerverband zwei Szenarien für 1,22 Millionen Mehrfamilienhäuser, die im Besitz privater Vermieter sind und in denen sich 6,22 Millionen Wohnungen befinden, errechnet. Werden diese Wohnungen auf den Energieeffizienzhausstandard 55 saniert, würden die Kaltmieten um 18,8 Milliarden Euro steigen.

Zugleich würde es eine Energiekostenersparnis von rund 7,5 Milliarden Euro durch den besseren Zustand der Wohnung geben.

Unterm Strich müssten Mieter dennoch 1,20 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche mehr zahlen. Bei einer 90 Quadratmeter großen Wohnung wären das Mehrkosten von 108 Euro im Monat beziehungsweise 1.296 Euro im Jahr. Auch eine Sanierung auf den etwas lascheren EH115-Standard wäre für Mieter nicht warmmietneutral. Hier würden die Mehrkosten der Haus-und-Grund-Berechnung zufolge bei 60 Cent pro Quadratmeter liegen. Insgesamt wären bis 2045 Investitionen in Höhe von rund 393 Milliarden Euro für die Sanierung auf den EH55-Standard und 215 Milliarden Euro für Sanierungen auf den EH115-Standard notwendig.

Haus-und-Grund-Präsident Kai H. Warnecke appelliert an die Bundesregierung, sich "realistische und erreichbare Ziele" zu setzen. "Es erscheint sehr fraglich, ob ein individualisierter Klimaschutz über Vorgaben an Einzelgebäude sozial und gesellschaftlich gerecht bewältigt werden kann", sagte Warnecke den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Bundesregierung müsse sowohl die technischen Möglichkeiten als auch die finanziellen Belastungen für Vermieter und Mieter berücksichtigen. "Ein übermäßig hoher Standard wird die wirtschaftliche Tragfähigkeit überschreiten und damit die Umsetzung der Maßnahmen gefährden."

Lukas Siebenkotten, Präsident des Deutschen Mieterbunds, fordert gegenüber den Funke-Zeitungen eine Reform oder Abschaffung der Modernisierungsumlage: "Im Status quo wird Warmmietenneutralität tatsächlich häufig nicht erreicht. Dies liegt insbesondere im System der Modernisierungsumlage begründet, die es den Vermietern und Vermieterinnen unter anderem freistellt, Fördermittel zu beantragen oder die Kosten an die Mieterinnen und Mieter weiterzugeben. Zudem erfolgt die Umlage unabhängig von der Höhe der Energieeinsparungen. Dieses System muss aus unserer Sicht abgeschafft, mindestens aber reformiert werden."

Siebenkotten plädiert für die Einführung eines Drittelmodells, das die Kosten der energetischen Sanierung zwischen der Öffentlichen Hand, Mietern sowie Vermietern aufteilt. Dabei sollte die Modernisierungsumlage auf drei Prozent abgesenkt werden, im Gegenzug die Fördersätze für die Sanierung um 15 Prozent angehoben werden. "Damit rechnet sich das System für die Beteiligten", sagte Siebenkotten.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 22.10.2024 - 01:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung