Mittwoch, 14. Januar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax legt geringfügig zu - neues Allzeithoch erreicht
Bundesregierung rechnet "Vulkangruppen" 13 Sabotageakte zu
Schnitzer hält Erbschaftssteuerreform für unausweichlich
Auswärtiges Amt bestellt Irans Botschafter ein
Bas verzichtet frühzeitig auf SPD-Kanzlerkandidatur
Arbeitgeber fordern tiefgreifende Sozialreformen
Grok: Hubig will gegen sexualisierte Deepfakes vorgehen
Ökonom stellt Angleichung von Ost und West infrage
Dax dreht ins Minus - Grundstimmung bleibt positiv
Jugendamt soll bei verpassten Jobcenter-Terminen eingreifen

Newsticker

14:59Rufe in CDU nach Stromsteuer-Senkung werden lauter
14:43Weber schlägt EU-Botschaften in Teheran als Schutzräume vor
14:30Rehlinger wehrt sich gegen Zusammenlegung von Bundesländern
14:17Bundesregierung macht sich keine Sorgen um Koalitionsfrieden
13:29Ex-Nato-Strategin fordert gemeinsame EU-Handlungslinie zu Grönland
13:01Trump bekräftigt erneut US-Anspruch auf Grönland
12:51Gesetzespläne zur Wählbarkeit von Volksverhetzern stoßen auf Kritik
12:39Verdi pocht auf deutliche Lohnsteigerungen für Länderbeschäftigte
12:32Dax dreht ins Minus - Grundstimmung bleibt positiv
12:22Tanken erneut teurer als in der Vorwoche
12:20Bundesregierung fehlt weiter Geld für den Bahnausbau
12:05Umfrage: Deutsche sind in durchschnittlich fünf Gruppenchats
11:40"Welt"-Chefredakteur tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück
11:36SPD fordert deutsches Engagement gegen Internetsperre in Iran
11:16Bundeskabinett beschließt Reform des Steuerberatungsrechts

Börse

Der Dax ist am Mittwoch nach einem halbwegs freundlichen Start bis zum Mittag in den roten Bereich gedreht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.330 Punkten berechnet, 0,4 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Bayer, BMW und RWE, am Ende FMC, Zalando und Vonovia. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

DGB drängt auf Maßnahmen für höhere Tarifbindung


DGB (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Lohndifferenz zwischen Ost und West bei Vollzeitbeschäftigten liegt derzeit bei 19 Prozent beziehungsweise 838,46 Euro brutto im Monat. Das geht aus Daten des Statistischen Bundesamtes hervor, die der DGB ausgewertet hat und über welche die "Neue Berliner Redaktionsgesellschaft" berichtet.

Demnach bekommen Vollzeitbeschäftigte im Westen durchschnittlich 4.401,50 Euro brutto im Monat, im Osten 3.563,04 Euro. Weil 19 Prozent des Jahres 70 Tagen entsprechen, greife die Lücke 70 Tage vor Jahresende und somit am 22. Oktober - Ost-West-Lohnlückentag nennt das der DGB.

"Die Wirtschaft in Ostdeutschland ist in den letzten Jahren meist stärker gewachsen als in Westdeutschland, aber die Beschäftigten profitieren davon nur unterdurchschnittlich", sagte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell den Zeitungen der "Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft" (Montagsausgaben).

"Das muss sich dringend ändern, am besten mit mehr Tarifverträgen." Dadurch seien deutlich höhere Löhne möglich. "Aber nur noch knapp die Hälfte der Beschäftigten arbeiten unter dem Schutz von Tarifverträgen, im Osten sogar nur noch 44 Prozent", so Körzell.

Im Westen verdienen tarifgebundene Vollzeitbeschäftigte im Schnitt rund 509 Euro mehr als nicht-tarifgebundene, im Osten beträgt der Tarifvorteil sogar rund 694 Euro. Eine stärkere Tarifbindung sehe auch die Mindestlohnrichtlinie der EU vor, die nationale Aktionspläne vorschreibe, wenn die Tarifbindung in einem Mitgliedstaat unter der 80-Prozent-Marke liegt, so Körzell. "Hier ist die Politik gefragt - die Bundesregierung muss endlich das vor Kurzem vorgelegte Bundestariftreuegesetz beschließen, damit öffentliche Aufträge nur noch an Unternehmen vergeben werden, die ihre Beschäftigten nach Tarif bezahlen", forderte er.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 21.10.2024 - 00:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung