Freitag, 10. April 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bericht: Trump stellt Europäern neues Hormus-Ultimatum
Iran-Krieg: Merz will Kontakt zu Teheran wieder aufnehmen
Dax lässt deutlich nach - Technologiewerte unter Abgabedruck
Wirtschaftsweiser lobt Klingbeils Reformpläne
Arbeitsrechtler erwartet Klagen wegen Gender-Pay-Gap
Studie: Immobilien werden für Erstkäufer kaum erschwinglicher
Studie: Bundeswehr noch lange von Waffenimporten abhängig
Energiepreise: Linke will Rückkehr des 9-Euro-Tickets
Steinmeier würdigt Leistungen von Mario Adorf
Spritpreise: Verkehrsunternehmen rechnen mit mehr Fahrgästen

Newsticker

10:46Spritpreise: Task Force erhält erst kommende Woche Prüfergebnisse
10:24CDU-Sozialflügel fordert Entlastungssignal am Wochenende
09:51Ende der Mit-Versicherung für Ehepartner: Koalition plant Ausnahmen
09:34Dax startet zurückhaltend - Energiepreise bleiben im Fokus
09:11Öllobby erwartet länger anhaltende Auswirkungen des Iran-Kriegs
08:50Baupreise für Wohngebäude im Februar gestiegen
08:31Inflationsrate von 2,7 Prozent im März bestätigt
02:00VdK hält Abschaffung des Ehegattensplittings für "überfällig"
01:00Wirtschaftsweiser lobt Klingbeils Reformpläne
01:00Gaspreise: Wirtschaftsweiser will europäisches Einkaufskartell
00:01Schulz sieht Ende der Ära Orban in Ungarn nahen
00:00Löhne in Pflegeberufen deutlich gestiegen
00:00Ex-Lindner-Berater wirbt für höhere Pendlerpauschale
00:00Energiepreise: Linke will Rückkehr des 9-Euro-Tickets
00:00Rehlinger drängt auf Spritpreisgrenze und Mehrwertsteuersenkung

Börse

Der Dax ist am Freitag zurückhaltend in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.845 Punkten berechnet, 0,2 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Linken-Vorsitzkandidatin Schwerdtner kritisiert Israel


Israel-Flagge bei Pro-Israel-Demo (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Ines Schwerdtner, Kandidatin für den Vorsitz der Linkspartei, hat sich nach einem Eklat beim Landesparteitag in Berlin am vergangenen Wochenende zu den Themen Antisemitismus und Nahost positioniert.

"Wir kritisieren und verurteilen jeden Antisemitismus", sagte sie dem "Tagesspiegel" (Dienstagsausgabe). "Genauso klar ist auch: Kein Völkerrechtsverbrechen der Hamas rechtfertigt den Völkerrechtsbruch und die Vertreibungen in Gaza und im Libanon, die Israel zu verantworten hat."

Die Debatte überschattet die Vorbereitungen für den am Wochenende anstehenden Bundesparteitag, auf dem die Linkspartei einen Neustart schaffen will. Es gibt verschiedene Anträge dazu, in einem davon heißt es: "Die Linke bezeichnet Israels Krieg gegen die palästinensische Bevölkerung als Genozid und ermutigt alle Gliederungen der Partei, sich an Protesten dagegen zu beteiligen und dazu aufzurufen."

Gestellt haben diesen Antrag unter anderem die Bezirksverbände Berlin-Mitte und Berlin-Neukölln.

Darauf angesprochen sagte die scheidende Parteichefin Janine Wissler am Montag auf einer Pressekonferenz der beiden Parteivorsitzenden, sie halte es für sinnvoll, "diese Formulierung so nicht zu verabschieden". Es werde derzeit an einem Antrag des Parteivorstands gearbeitet, der für die unterschiedlichen Positionen eine Kompromisslinie vorgeben solle. Sie hoffe, dass über die einzelnen Anträge dadurch gar nicht mehr abgestimmt werde, sagte Wissler.

Am Freitag hatte eine Gruppe um den Berliner Ex-Senator Klaus Lederer auf dem Berliner Landesparteitag einen Antrag eingebracht, um eine klare Positionierung gegen jeden Antisemitismus zu erreichen. Dieser Antrag war nach und nach durch erfolgreiche Änderungsanträge so weit verwässert worden, dass die Antragsteller ihn schließlich zurückzogen. Prominente Mitglieder der Berliner Linkspartei verließen unter Protest den Saal.

Die Debatten auf dem Landesparteitag seien unglücklich verlaufen, sagte dazu am Montag der scheidende Parteichef Martin Schirdewan. Dem Vernehmen nach erwägen namhafte Mitglieder des Berliner Landesverbands einen Austritt - je nach Verlauf des Bundesparteitags.

Schwerdtner will sich auf dem Bundesparteitag in Halle (Saale) zur Parteivorsitzenden wählen lassen, außerdem kandidiert als zweiter Teil einer möglichen Doppelspitze der frühere Bundestagsabgeordnete Jan van Aken.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 15.10.2024 - 05:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung