Freitag, 05. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Trade Republic wird Vertriebspartner für SpaceX-Börsengang
Studie: Jede dritte deutsche Erfindung in ausländischer Hand
Stahlwerke drosseln Produktion wegen Bahnchaos
Personalrat des Kanzleramts warnt vor Stellenabbau
Höcke-Vertrauter Möller kandidiert als AfD-Vize
Linnemann warnt vor Belastung der Mittelschicht
Bahn fürchtet Probleme für Regionalverkehr wegen Italo-Konkurrenz
Söder warnt Pistorius vor Schwächung von Landeskommandos
Lufthansa-Maschine fällt am Frankfurter Flughafen auf die Nase
NRW-SPD will Schulsystem auf zwei Schulformen reduzieren

Newsticker

08:25Frei: Telefonat mit Putin nur zum richtigen Zeitpunkt
08:21Dienstleister machen weniger Umsatz
07:52ZDF-Politbarometer misst keinen "Kubicki-Effekt"
07:44Unternehmen mit "KI"-Nutzung jetzt in der Mehrheit
07:19Chinas Präsident Xi Jinping reist nach Nordkorea
07:04Bayer warnt vor Ernteausfällen durch Hormus-Blockade
07:00Nur FDP-Anhänger glauben mehrheitlich an Erfolg von Kubicki
07:00CDU sagt Präsidiumsklausur in Magdeburg vor Landtagswahl ab
06:49Universität: Erster Impfstoff von KI entwickelt
06:27Schwesig kritisiert Warkens Pflegereform als schweren Fehler
06:26Bayer kritisiert massiven Standortnachteil für Deutschland
06:23Wirtschaftsrat begrüßt Teile der Pflegereform
06:23SPD-Landrat fordert uniformierte Vollzugsbeamte für Jobcenter
06:21Strack-Zimmermann war aus Internat ausgerissen
06:00Strack-Zimmermann überrascht von Ergebnis bei FDP-Parteitag

Börse

Am Donnerstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.945 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Tagesstart schwankte der Dax im grünen Bereich. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Linken-Vorsitzkandidatin Schwerdtner kritisiert Israel


Israel-Flagge bei Pro-Israel-Demo (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Ines Schwerdtner, Kandidatin für den Vorsitz der Linkspartei, hat sich nach einem Eklat beim Landesparteitag in Berlin am vergangenen Wochenende zu den Themen Antisemitismus und Nahost positioniert.

"Wir kritisieren und verurteilen jeden Antisemitismus", sagte sie dem "Tagesspiegel" (Dienstagsausgabe). "Genauso klar ist auch: Kein Völkerrechtsverbrechen der Hamas rechtfertigt den Völkerrechtsbruch und die Vertreibungen in Gaza und im Libanon, die Israel zu verantworten hat."

Die Debatte überschattet die Vorbereitungen für den am Wochenende anstehenden Bundesparteitag, auf dem die Linkspartei einen Neustart schaffen will. Es gibt verschiedene Anträge dazu, in einem davon heißt es: "Die Linke bezeichnet Israels Krieg gegen die palästinensische Bevölkerung als Genozid und ermutigt alle Gliederungen der Partei, sich an Protesten dagegen zu beteiligen und dazu aufzurufen."

Gestellt haben diesen Antrag unter anderem die Bezirksverbände Berlin-Mitte und Berlin-Neukölln.

Darauf angesprochen sagte die scheidende Parteichefin Janine Wissler am Montag auf einer Pressekonferenz der beiden Parteivorsitzenden, sie halte es für sinnvoll, "diese Formulierung so nicht zu verabschieden". Es werde derzeit an einem Antrag des Parteivorstands gearbeitet, der für die unterschiedlichen Positionen eine Kompromisslinie vorgeben solle. Sie hoffe, dass über die einzelnen Anträge dadurch gar nicht mehr abgestimmt werde, sagte Wissler.

Am Freitag hatte eine Gruppe um den Berliner Ex-Senator Klaus Lederer auf dem Berliner Landesparteitag einen Antrag eingebracht, um eine klare Positionierung gegen jeden Antisemitismus zu erreichen. Dieser Antrag war nach und nach durch erfolgreiche Änderungsanträge so weit verwässert worden, dass die Antragsteller ihn schließlich zurückzogen. Prominente Mitglieder der Berliner Linkspartei verließen unter Protest den Saal.

Die Debatten auf dem Landesparteitag seien unglücklich verlaufen, sagte dazu am Montag der scheidende Parteichef Martin Schirdewan. Dem Vernehmen nach erwägen namhafte Mitglieder des Berliner Landesverbands einen Austritt - je nach Verlauf des Bundesparteitags.

Schwerdtner will sich auf dem Bundesparteitag in Halle (Saale) zur Parteivorsitzenden wählen lassen, außerdem kandidiert als zweiter Teil einer möglichen Doppelspitze der frühere Bundestagsabgeordnete Jan van Aken.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 15.10.2024 - 05:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung