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Der Börsenhandel ist am "Brückentag" schwach gewesen - und viele der anwesenden Marktteilnehmer wollten ihre Papiere notfalls mit kräftigem Abschlag verkaufen. Der Dax schloss bei 23.951 Punkten und damit satte 2,1 Prozentpunkte niedriger als am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax legt zu - neues Allzeithoch erreicht


Anzeigetafel in der Frankfurter Börse / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Zum Wochenstart hat der Dax zugelegt und im Handelsverlauf ein neues Allzeithoch aufgestellt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 19.508 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,7 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Unter anderem hatten positive Impulse von der Berichtssaison in den USA den deutschen Leitindex am Montag über die Marke von 19.500 Zählern getrieben. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Aktien von Rheinmetall, Infineon und Airbus, am Ende Porsche, BASF und Volkswagen.

Im Laufe der Woche legen unter anderem noch Goldman Sachs, United Airlines und Netflix ihre Zahlen vor.

"Anleger sind guten Mutes, dass es so weitergeht", sagte Marktanalyst Konstantin Oldenburger von CMC Markets. "Die Entwicklungen könnten allerdings nicht unterschiedlicher sein." Während in den USA die Wirtschaft weiterhin ordentlich wächst, befindet sich Deutschland das zweite Jahr in Folge in der Rezession. "Dennoch strebt der Dax immer weiter nach oben, getragen von eben jenem Wachstum in den USA und einem erhofften Wiedererstarken der chinesischen Wirtschaft."

"Aber auch in den USA waren teilweise nur wenige Aktien für den Anstieg der Indizes verantwortlich", so Oldenburger. Der Triumph von Big Tech über alles andere war der Treiber der vergangenen Jahre. Die "glorreichen Sieben" haben seit dem Tiefststand vom 12. Oktober 2022 rund 170 Prozent zugelegt, verglichen mit 40 Prozent für den gleichgewichteten S&P 500.

Der S&P 500 selbst hat in den vergangenen zwei Jahren um rund 60 Prozent zugelegt, was etwas über dem Schnitt in einem Bullenmarkt liegt. "2025 wird dieser Bullenmarkt drei Jahre alt, sodass es auch wieder schwächere Zeiten geben könnte, da die Messlatte insgesamt höher liegt und Enttäuschungen folgen könnten", sagte der Marktanalyst. "Auch eine größere Rotation am Aktienmarkt ist nicht auszuschließen."

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,0915 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9162 Euro zu haben.

Der Ölpreis sank unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 17 Uhr deutscher Zeit 77,52 US-Dollar; das waren 152 Cent oder 1,9 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 14.10.2024 - 17:40 Uhr

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