Dienstag, 21. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax kann von neu aufkeimenden Friedenshoffnungen kaum profitieren
Trumpf will Laserwaffe zur Drohnenabwehr bis 2028
Zalando streicht weitere Stellen in Berliner Zentrale
Trump: Netanjahu wird auf US-Boden nicht festgenommen
Mittelstandsumsatz steigt - aber keine Trendwende
Umfrage: Deutsche uneins über Verbot von Leihmutterschaften
Stauffenberg-Enkel verteidigt AfD-Kranz bei Gedenkfeier
FC Bayern verlängert mit Konrad Laimer
Grünen-Fraktionschefin fordert neue Debatte über Leihmutterschaft
Deutsche Bahn plant Alkoholverbot an allen Bahnhöfen

Newsticker

14:41Bilger erwartet hohe Beteiligung an Sondersitzung der Unionsfraktion
14:18Forsa: AfD bleibt stärkste Kraft vor Union
14:13Tatverdächtiger von Stade ist tot
14:09SPD-Fraktionschef in NRW fordert begrenzte Alkoholverbotszonen
13:58Verfassungsrechtler warnt vor verzögerter Vereidigung neuer Minister
13:55Linken-Chef fordert Milliarde für Schwimmbäder
13:53Deutschland und Aserbaidschan gründen gemeinsamen Wirtschaftsrat
12:53Waldbrand-Experte kritisiert Löschstrategie im Müritz-Nationalpark
12:35Dax legt am Mittag zu - ZEW-Index deutlich verbessert
12:01Brauer-Bund warnt vor Brauereisterben in Deutschland
11:32Russische Fregatte führt Schießübung vor britischer Küste durch
11:19Evers sieht Leihmutterschaft-Debatte als Frauensache
11:11ZEW-Konjunkturerwartungen steigen kräftig an
10:51Umfrage: Zwei Drittel der Berufstätigen sind im Urlaub erreichbar
10:14Fallzahlen bei Sexualdelikten an Minderjährigen bleiben sehr hoch

Börse

Der Dax hat sich am Dienstag nach einem leicht positiven Start bis zum Mittag etwas weiter in den grünen Bereich vorgekämpft. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 24.690 Punkten berechnet, dies entspricht einem Plus von 0,5 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Siemens Energy, Infineon und Hochtief, am Ende Scout24, die Münchener Rück und Siemens Healthineers. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax startet im Minus - US-Konjunktursorgen vergangen


Frankfurter Börse / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Dax ist am Montagmorgen mit einem Minus in die Handelswoche gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 19.055 Punkten berechnet, 0,3 Prozent unter dem Schlussniveau vom Freitag.

"Der Deutsche Aktienindex hat seinen Test der 19.000er-Marke erfolgreich abgeschlossen und sie vorläufig als neue Unterstützung bestätigt", sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. "Anleger sind wieder eingestiegen, nachdem der Markt vor wenigen Wochen auf diesem Niveau noch als teuer galt."

"Die Daten aus den USA zeigen einen weiterhin robusten Arbeitsmarkt und die Börsen steigen. Starke Konjunkturdaten sind derzeit auch gute Nachrichten für den Aktienmarkt. Die Wahrscheinlichkeit, dass es am Ende vielleicht gar keine merkliche Abkühlung der US-Wirtschaft gibt, hat mit den September-Zahlen deutlich zugenommen. Wie weggeweht sind die Ängste vor einer Rezession, die noch vor zwei Monaten zu einem empfindlichen Einbruch geführt haben."

"Mit einer ausbleibenden konjunkturellen Abkühlung wächst jedoch auch die Gefahr für eine weiter hartnäckig hohe Inflation, womit der Spielraum für die US-Notenbank eingeschränkt würde, die Leitzinsen weiter zu senken. Sollte sich der Arbeitsmarkt in den USA weiter beschleunigen, könnte sich die Fed in einer Situation wiederfinden, gar keine weiteren Leitzinssenkungen mehr durchführen zu können, oder im Extremfall die Leitzinsen sogar wieder anheben zu müssen."

"Selbst die Fed dürfte über die starken Daten überrascht sein, sprach sie doch zuletzt noch von einer wachsenden Gefahr einer merklichen Abkühlung der Konjunktur und senkte die Leitzinsen um 50 statt um die standardmäßigen 25 Basispunkte."

Eine weiterer großer Schritt Anfang November sei nun so gut wie ausgeschlossen.

"Weil die Fed so generös die Leitzinsen gesenkt und China ein derart großes Konjunkturprogramm verabschiedet hat, könnte die konjunkturelle Abkühlung in den USA ausbleiben. Das sind gute Nachrichten für den Aktienmarkt. Am Ende werden an der Börse keine Noten für die Geldpolitik der Notenbanken vergeben, sondern dafür, wie gut Unternehmen in der Lage sind, ihre Gewinne zu steigern. Und dass ihnen das auch in drei bis sechs Monaten gut gelingt, dafür haben sich die Rahmenbedingungen zuletzt wieder merklich verbessert", sagte Stanzl.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,0959 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9125 Euro zu haben.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 07.10.2024 - 09:31 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung