Montag, 15. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Wadephul sieht US-Iran-Deal als "Chance für die gesamte Region"
OMV warnt vor Energie-Engpässen
Nachwuchspolitiker streiten über Umgang mit Nationalfarben
Bahnstrecke Hamburg-Berlin nach Sanierung wieder in Betrieb
Grüne und Linke werfen CDU Sachsen-Anhalt Lüge vor
Länder beraten über Zukunft syrischer Flüchtlinge
Hamilton gewinnt Formel-1-Rennen in Spanien
Hamilton gewinnt F1-Rennen in Barcelona
Rehlinger und Rhein drohen mit Scheitern von Sozialreformen
Bundesregierung begrüßt Vereinbarung zwischen USA und dem Iran

Newsticker

09:48Wadephul sieht US-Iran-Deal als "Chance für die gesamte Region"
09:30Dax startet deutlich im Plus - Anleger feiern US-Iran-Deal
09:27Großbritannien verbietet soziale Medien für Unter-16-Jährige
08:55Von der Leyen drängt auf "echten Waffenstillstand" im Libanon
08:44Verband erwartet keine schnelle Normalisierung der Spritpreise
08:30Güler will in Syrien für "inklusiven Transitionsprozess" werben
08:05Großhandelspreise im Mai gestiegen
07:37Stimmung im Wohnungsbau trübt sich weiter ein
07:1016-Jähriger in Halle wegen 105 Bombendrohungen angeklagt
06:07Fußball-WM: Schweden feiert deutlichen Sieg gegen Tunesien
03:04Elfenbeinküste gewinnt WM-Spiel gegen Ecuador
01:00Zahl der Haftplätze in Deutschland sinkt auf Tiefstand
01:00SPD erwartet Einigung mit Union bei Arbeitszeitgesetz
01:00Steinbrück fordert Schuldenschnitt für Kommunen
00:58Bundesregierung begrüßt Vereinbarung zwischen USA und dem Iran

Börse

Der Dax ist am Montagmorgen mit deutlichen Gewinnen in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.055 Punkten berechnet, 1,7 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten MTU, Heidelberg Materials und die Deutsche Bank, am Ende Rheinmetall, RWE und die Deutsche Börse. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Linken-Chef wirft Ostbeauftragten "Schönfärberei" des Ostens vor


Martin Schirdewan (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Linken-Chef Martin Schirdewan wirft dem Ostbeauftragten Carsten Schneider (SPD) Naivität im Umgang mit Ostdeutschland vor. "Der Ostbeauftragte muss endlich seine rosarote Brille absetzen und den Tatsachen ins Auge sehen. Schluss mit der Schönfärberei", sagte Schirdewan der "Welt" (Donnerstagausgabe).

Der Osten sei weiterhin "Niedriglohnregion", viele arbeiteten zum Mindestlohn.

"Das Jahresbruttogehalt von Vollzeitbeschäftigten liegt hier im Durchschnitt fast 10.000 Euro unter dem im Westen." Schneider rief ostdeutsche Jugendliche zuvor auf, für Studium oder Ausbildung nicht mehr in den Westen zu ziehen. Die Millionen Menschen, die nach der Wende aus Ostdeutschland weggezogen sind, fehlten heute, so der Ostbeauftragte.

Schirdewan verweist auf die wirtschaftlich besseren Umstände im Westen, die jenen Trend erst hervorriefen. "Kein großer Dax-Konzern hat seinen Sitz im Osten - auch deshalb finden Forschung und Entwicklung größtenteils im Westen statt", so der Linken-Chef. "Wer schon jetzt an die Rente denkt, geht lieber in den Westen, denn die zukünftige Rente hängt vom Lohnniveau ab - und das ist im Osten nun einmal niedriger, auch weil die Tarifbindung gering ist."

Die Arbeitslosenquote sinke nicht wegen einer Zunahme an Arbeitsmöglichkeiten, sondern weil viele, die nach der Wende arbeitslos wurden, nun in Rente gingen und die Jungen weggezogen seien, so Schirdewan. Die Bundesregierung brauche eine neue Strategie für die weitere Entwicklung Ostdeutschlands - und müsse hierfür eine große "Ost-Konferenz" einberufen. "Der Osten vergreist und ich sehe keine Strategie der Bundesregierung, wie man dem etwas entgegensetzen will."

Es brauche "gewaltige und vor allem nachhaltige Investitionen in den Standort Ostdeutschland", beispielsweise durch "Cluster", in denen Forschung, Entwicklung und Produktion in den Osten verlagert werde. "Nur so können wir neue und gut bezahlte Arbeitsplätze schaffen, die jungen Menschen eine echte Perspektive bieten", sagte der Linken-Chef.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 02.10.2024 - 15:32 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung