Montag, 07. September 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gestartet
Linke Demonstranten versammeln sich am Magdeburger Hauptbahnhof
Kiesewetter: Berliner Datenleck gefährdet nationale Sicherheit
AfD-Spitzenkandidat Siegmund hat gewählt
Auch Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Schulze hat gewählt
Prognosen: AfD gewinnt Sachsen-Anhalt-Wahl - wohl keine eigene Mehrheit
BSW offen für Gespräche mit AfD
CDU in Sachsen-Anhalt halbiert - unklare Regierungsoptionen
Autor Oschmann kritisiert Ost-West-Berichterstattung
Rufe nach Schulze-Rücktritt nach Wahldesaster

Newsticker

06:54JU-Chef Winkel fordert zügige Rentenreform
06:06Ergebnis: AfD in Sachsen-Anhalt bei 43,8 Prozent - BSW drin
00:01Weidel: Führungsrolle Siegmunds im Bund langfristig vorstellbar
00:00Klöckner will Frauen in Politik stärken
23:57Fünf Tote nach Unfall mit Amazon-Frachtflugzeug in Miami
23:27Schulze will am Montag "Verfahrensvorschlag" machen
23:13CDU-Spitzenkandidat: Schwesig soll Wahlkampf nicht auf AfD zuspitzen
23:09Evers schließt Zusammenarbeit mit Linken aus
22:43BSW jetzt auch in ZDF-Hochrechnung bei 5,1 Prozent
22:31Zwei Tote bei Kleinflugzeugabsturz in Südhessen
21:00Siegmund will auch einzelnen Abgeordneten "die Hand ausstrecken"
20:42BSW in ARD-Hochrechnung jetzt bei 5,1 Prozent
20:14Rufe nach Schulze-Rücktritt nach Wahldesaster
19:43Thüringer Ex-BSW-Spitzenpolitiker gründen neue Partei
19:231. Bundesliga: Augsburg erobert in Frankfurt die Tabellenspitze

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax noch einmal etwas zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss stand der Index bei 26.046 Punkten und damit 0,2 Prozent höher als am Vortag. Auf Wochensicht verbleibt aber ein Minus von runden zwei Prozent. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Linken-Chef wirft Ostbeauftragten "Schönfärberei" des Ostens vor


Martin Schirdewan (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Linken-Chef Martin Schirdewan wirft dem Ostbeauftragten Carsten Schneider (SPD) Naivität im Umgang mit Ostdeutschland vor. "Der Ostbeauftragte muss endlich seine rosarote Brille absetzen und den Tatsachen ins Auge sehen. Schluss mit der Schönfärberei", sagte Schirdewan der "Welt" (Donnerstagausgabe).

Der Osten sei weiterhin "Niedriglohnregion", viele arbeiteten zum Mindestlohn.

"Das Jahresbruttogehalt von Vollzeitbeschäftigten liegt hier im Durchschnitt fast 10.000 Euro unter dem im Westen." Schneider rief ostdeutsche Jugendliche zuvor auf, für Studium oder Ausbildung nicht mehr in den Westen zu ziehen. Die Millionen Menschen, die nach der Wende aus Ostdeutschland weggezogen sind, fehlten heute, so der Ostbeauftragte.

Schirdewan verweist auf die wirtschaftlich besseren Umstände im Westen, die jenen Trend erst hervorriefen. "Kein großer Dax-Konzern hat seinen Sitz im Osten - auch deshalb finden Forschung und Entwicklung größtenteils im Westen statt", so der Linken-Chef. "Wer schon jetzt an die Rente denkt, geht lieber in den Westen, denn die zukünftige Rente hängt vom Lohnniveau ab - und das ist im Osten nun einmal niedriger, auch weil die Tarifbindung gering ist."

Die Arbeitslosenquote sinke nicht wegen einer Zunahme an Arbeitsmöglichkeiten, sondern weil viele, die nach der Wende arbeitslos wurden, nun in Rente gingen und die Jungen weggezogen seien, so Schirdewan. Die Bundesregierung brauche eine neue Strategie für die weitere Entwicklung Ostdeutschlands - und müsse hierfür eine große "Ost-Konferenz" einberufen. "Der Osten vergreist und ich sehe keine Strategie der Bundesregierung, wie man dem etwas entgegensetzen will."

Es brauche "gewaltige und vor allem nachhaltige Investitionen in den Standort Ostdeutschland", beispielsweise durch "Cluster", in denen Forschung, Entwicklung und Produktion in den Osten verlagert werde. "Nur so können wir neue und gut bezahlte Arbeitsplätze schaffen, die jungen Menschen eine echte Perspektive bieten", sagte der Linken-Chef.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 02.10.2024 - 15:32 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung