Montag, 05. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Merz überraschend in die Ukraine gereist
EU-Asylanträge sinken um fast ein Viertel
Oktoberfest endet mit neuem Besucherrekord
Polizeibilanz: Mehr Einsätze und Straftaten beim Oktoberfest
Halbvolle Gasspeicher: Linke will 150 Euro Energiekrisengeld
Schwerer Unfall an Schiffsschaukel auf dem Oktoberfest
Flugzeugabsturz bei Heilbronn - zwei Tote vermutet
Verstappen siegt bei Großem Preis von Bahrain in Malaysia
Merz sichert Ukraine umfassende Unterstützung zu
Merz fordert in Kiew von Putin Ende des "sinnlosen Kriegs"

Newsticker

00:00GKV-Chef skeptisch bei Pflegekosten-Deckelung
00:00Röwekamp: Ukraine-Hilfe sichert Europas Zukunft
00:00Zahl der Grundsicherungsbezieher im Alter auf Rekordhoch
00:00Ataman beklagt Schutzlücke für Juden in Deutschland
00:00100.000 Antragsteller erhalten Förderprämie für E-Autos
00:00Bilger begrüßt Familienticket bei der Bahn
00:00Union will weitere Reformen bei Grundsicherung
00:00Zahl gescheiterter Abschiebungen variiert von Land zu Land deutlich
00:00SPD-Generalsekretär will Reform der Erbschaftsteuer
00:00Linke zieht gegen Reiche vor Bundesverfassungsgericht
22:55Bolsonaro Junior bei Präsidentschaftswahl im Brasilien vorn
22:43Nations League: Griechenland und Deutschland trennen sich torlos
20:20Schulze schließt CDU-Zusammenarbeit mit AfD aus
20:08Merz schließt Gespräch mit Putin bei G20 nicht aus
18:55Konrad-Adenauer-Stiftung: AfD verhält sich verfassungsfeindlich

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.231 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Linken-Chef wirft Ostbeauftragten "Schönfärberei" des Ostens vor


Martin Schirdewan (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Linken-Chef Martin Schirdewan wirft dem Ostbeauftragten Carsten Schneider (SPD) Naivität im Umgang mit Ostdeutschland vor. "Der Ostbeauftragte muss endlich seine rosarote Brille absetzen und den Tatsachen ins Auge sehen. Schluss mit der Schönfärberei", sagte Schirdewan der "Welt" (Donnerstagausgabe).

Der Osten sei weiterhin "Niedriglohnregion", viele arbeiteten zum Mindestlohn.

"Das Jahresbruttogehalt von Vollzeitbeschäftigten liegt hier im Durchschnitt fast 10.000 Euro unter dem im Westen." Schneider rief ostdeutsche Jugendliche zuvor auf, für Studium oder Ausbildung nicht mehr in den Westen zu ziehen. Die Millionen Menschen, die nach der Wende aus Ostdeutschland weggezogen sind, fehlten heute, so der Ostbeauftragte.

Schirdewan verweist auf die wirtschaftlich besseren Umstände im Westen, die jenen Trend erst hervorriefen. "Kein großer Dax-Konzern hat seinen Sitz im Osten - auch deshalb finden Forschung und Entwicklung größtenteils im Westen statt", so der Linken-Chef. "Wer schon jetzt an die Rente denkt, geht lieber in den Westen, denn die zukünftige Rente hängt vom Lohnniveau ab - und das ist im Osten nun einmal niedriger, auch weil die Tarifbindung gering ist."

Die Arbeitslosenquote sinke nicht wegen einer Zunahme an Arbeitsmöglichkeiten, sondern weil viele, die nach der Wende arbeitslos wurden, nun in Rente gingen und die Jungen weggezogen seien, so Schirdewan. Die Bundesregierung brauche eine neue Strategie für die weitere Entwicklung Ostdeutschlands - und müsse hierfür eine große "Ost-Konferenz" einberufen. "Der Osten vergreist und ich sehe keine Strategie der Bundesregierung, wie man dem etwas entgegensetzen will."

Es brauche "gewaltige und vor allem nachhaltige Investitionen in den Standort Ostdeutschland", beispielsweise durch "Cluster", in denen Forschung, Entwicklung und Produktion in den Osten verlagert werde. "Nur so können wir neue und gut bezahlte Arbeitsplätze schaffen, die jungen Menschen eine echte Perspektive bieten", sagte der Linken-Chef.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 02.10.2024 - 15:32 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung