Samstag, 06. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Warken verteidigt Streichung der 100.000-Euro-Grenze bei Pflege
Wildberger: TKG-Novelle soll Glasfaserausbau beschleunigen
US-Börsen auf Talfahrt - Tech-Ausverkauf und robuster Arbeitsmarkt
NRW gewinnt zwei Drittel der Klagen gegen Krankenhausreform
Flugsicherung registriert Verdopplung der Drohnenangriffe
Linke kritisiert Altersbezüge von Abgeordneten als zu hoch
Bitcoin fällt auf tiefsten Stand seit 1,5 Jahren
Hubig ruft zu Auseinandersetzung mit Organspende auf
Bericht: DB Cargo steht wegen Beihilfen erheblich unter Druck
Studie: Höhere Löhne machen Handwerk produktiver

Newsticker

15:49Ebola-Patient nach erfolgreicher Behandlung aus Charite entlassen
15:21Studie: Mundgesundheit könnte weibliche Fruchtbarkeit beeinflussen
14:24Feuerwehrverbände planen strategische Partnerschaft
11:58Koalition streitet über Abschaffung von Paragraf 188
11:14CSU-Politiker warnt vor Kürzungen bei Organspendeberatung
10:37Bitcoin fällt auf tiefsten Stand seit 1,5 Jahren
10:23Bericht: DB Cargo steht wegen Beihilfen erheblich unter Druck
08:09Ukrainischer Außenminister: Sonderregeln für Russen bleiben
08:00Verteidigungspolitiker für Würdigung von Ehrenkreuzträgern
05:00Kubicki: FDP muss Sachsen-Anhalt noch drehen
05:00Rekord bei politisch motivierter Kriminalität
04:00FDP-General Hagen fordert Volksabstimmungen auf Bundesebene
01:00Studie: EU-Kommission vernachlässigt Folgenabschätzungen
01:00Studie: Höhere Löhne machen Handwerk produktiver
01:00EU-Kommission fordert Abbau deutscher Grenzkontrollen

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax Verluste gemacht. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.759 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Habeck will Klima-Investitionen in Schwellenländern anstoßen


Windrad-Bau (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) wollen mehr Investitionen in Klimaprojekte in Schwellen- und Entwicklungsländern anstoßen. "Um die Investitionssummern aufzubringen, die für den grünen Übergang weltweit benötigt werden, müssen wir uns auf allen Ebenen zusammenschließen - auf nationaler und internationaler Ebene, aber auch im öffentlichen und privaten Sektor", sagte Habeck am Dienstag.

"Blended Finance, die Kombination öffentlicher und privater Mittel, liefert diesen Zusammenschluss." Insbesondere grüne Garantien hält der für Klimaschutz zuständige Bundesminister für ein "wichtiges Instrument, um privates Kapital in den grünen Wandel zu lenken, während öffentliche Haushalte kaum belastet werden".

Mithilfe der von der Bundesregierung gegründeten Green Guarantee Group (GGG), die sich erstmals am Dienstag in Berlin trifft, sollen bis zur Klimakonferenz COP30 in Brasilien konkrete Empfehlungen entwickelt werden, wie der Einsatz von "Green Guarantees" bei der Förderung grüner Investitionen vorangetrieben werden kann.

Aktuell fließen nach Angaben der Bundesregierung über 90 Prozent der grünen Investitionen in Industrieländer, während Klimaprojekte in Schwellen- und Entwicklungsländern unterfinanziert bleiben.

"Die Green Guarantee Group bringt eine Vielzahl von Ländern und Institutionen zusammen", erklärte Habeck. "Gemeinsam können wir damit die Nutzung grüner Garantien stärken und so private Investitionen in dringend notwendige, nachhaltige und klimafreundliche Technologien in Schwellen- und Entwicklungsländern mobilisieren."

Außenministerin Baerbock sagte, man stelle sich nun den wichtigen Fragen der Klimafinanzierung. "Wie drehen wir die Stellschrauben des internationalen Finanzsystems so richtig, dass Mittel dahin fließen, wo sie am wirksamsten sind? Wie setzen wir intelligente Anreize so, dass private Investorinnen und Investoren ihr Geld dort einsetzen, wo Klimaschutzmaßnahmen den größten Mehrwert bringen?", fragte sie. "So dass sich in Zukunft zum Beispiel auf dem afrikanischen Kontinent - wo zwar 60 Prozent der geeigneten Flächen sind - viel mehr als nur ein Prozent der Solaranlagen finden."

Die Zeiten, in denen extreme Klimaereignisse "nur alle paar Monate in die Tagesschau kamen", seien vorbei, mahnte Baerbock. "Hurrikane, Überschwemmungen, Dürren - jeden Tag zeigen die Nachrichten, wie krass der Klimawandel das Leben vieler Menschen bei uns und weltweit für immer verändert. Das Gute ist: Wir haben das Wissen und die Instrumente, um die Eindämmung der Klimaschäden wirksam anzugehen." Schon heute seien auf den Finanzmärkten enorme Summen verfügbar. "Nur fließen die allermeisten grünen Investitionen in Industrieländer. Das ist nicht nur ungerecht, es ist auch nicht wirtschaftlich", so die Außenministerin.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 01.10.2024 - 15:34 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung