Sonntag, 19. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

AfD baut Vorsprung vor Union laut "Insa" wieder aus
Zwei US-Soldaten bei iranischen Angriffen in Jordanien getötet
"Folgerichtig" - Grüne begrüßen Rücktritt von Spahn
Entsorgungsverband lobt neue EU-Ökodesign-Verordnung
Sicherheitsbehörden werten RAF-Spuren neu aus
Lottozahlen vom Samstag (18.07.2026)
Unionsfraktionsvize sieht keinen Zeitdruck nach Spahn-Rücktritt
Selenskyj: Russland startet massiven Raketenangriff auf Kiew
England und Frankreich liefern sich Spektakel im Spiel um Platz 3
Bilger würdigt Spahns Arbeit als Fraktionschef

Newsticker

17:05Rufe aus der Union nach Comeback von Ralph Brinkhaus
16:35Antonelli gewinnt F1-Rennen in Spa
16:29++ EILMELDUNG ++ Antonelli gewinnt Formel-1-Rennen in Belgien
15:49Berichte: Einigung steht - Klopp wird Bundestrainer
14:27NRW-Kinderschutzbeauftragte warnt vor Unterhaltsvorschuss-Kürzung
13:35Merz verteidigt seine Kommunikation
12:54NRW-Medienminister Liminski sorgt sich um MDR-Staatsvertrag
11:39Merz schließt Kabinettsumbildung nicht aus
10:08Selenskyj: Russland startet massiven Raketenangriff auf Kiew
09:05Ostbeauftragte rechnet fest mit Reform der Erbschaftssteuer
08:30Südkorea will Won zu "frei konvertierbarer Währung" machen
01:06England und Frankreich liefern sich Spektakel im Spiel um Platz 3
01:01++ EILMELDUNG ++ England gewinnt WM-Spiel um Platz 3
00:55Sicherheitsbehörden werten RAF-Spuren neu aus
00:00Entsorgungsverband lobt neue EU-Ökodesign-Verordnung

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.830 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Defizit der Kommunen steigt weiter


Rathaus (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Das Defizit der Kommunen steigt weiter. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, wiesen die Haushalte der Gemeinden und Gemeindeverbände in Deutschland im 1. Halbjahr 2024 eine Finanzierungslücke von 17,3 Milliarden Euro auf. Ein Jahr zuvor waren es 7,3 Milliarden Euro.

Das Defizit in den Kernhaushalte sei gewachsen, weil der Einnahmenzuwachs nicht mit dem starken Ausgabenwachstum Schritt hielt.

Treiber der Ausgaben waren dabei vor allem die Sozialleistungen, die im 1. Halbjahr 2024 um 12,5 Prozent oder 4,6 Milliarden Euro höher waren als ein Jahr zuvor und sich auf insgesamt 41,5 Milliarden Euro beliefen. Hauptgrund waren Anpassungen der Regelsätze im Bereich der Sozialhilfe und im Bürgergeld zum 1. Januar 2024.

Daneben wuchsen auch die Personalausgaben um 9,1 Prozent auf 40,5 Milliarden Euro kräftig. Die laufenden Sachaufwendungen stiegen um 7,1 Prozent und die Sachinvestitionen um 5,9 Prozent und damit langsamer als die gesamten Ausgaben der Kernhaushalte.

Die bereinigten Einnahmen der kommunalen Kernhaushalte waren dagegen im 1. Halbjahr 2024 mit 152,0 Milliarden Euro lediglich um 3,3 Prozent oder 4,8 Milliarden Euro höher als im 1. Halbjahr 2023. Die Einnahmen aus Steuern blieben mit netto 55,0 Milliarden Euro im 1. Halbjahr 2024 um 25 Millionen Euro niedriger als im 1. Halbjahr 2023. Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer (netto) stiegen dabei um 3,1 Prozent.

Ausschlaggebend für die stagnierenden Steuereinnahmen seien die Gemeindeanteile an den Gemeinschaftssteuern. Während der Anteil an der Umsatzsteuer um 3,5 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro stieg, sind die Anteile an der Einkommensteuer um 9,3 Prozent auf 13,1 Milliarden Euro gesunken. Grund seien veränderte Verrechnungen zum Gemeindeanteil des Vorjahrs zwischen Ländern und Gemeinden, so das Statistische Bundesamt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 01.10.2024 - 08:13 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung