Mittwoch, 18. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax startet im Minus - Ölpreissprung schürt neue Zinssorgen
Gasspeicher-Betreiber blicken sorgenvoll auf nächsten Winter
Ifo: Regierung hat neue Schulden größtenteils zweckentfremdet
Steuerzahlerbund verlangt Mehrwertsteuer-Neuberechnung beim Benzin
Neue bundesweite Razzia bei mutmaßlicher rechter Terrorgruppe
Dax freundlich - Versicherer und Energiewerte gefragt
Arbeitsministerium lehnt Übernahme von Bürgergeldkosten in GKV ab
ZEW-Konjunkturerwartungen brechen wegen Nahost-Krieg ein
Yougov-Umfrage: Union und AfD legen beide zu
EU sichert Unterstützung für Reparatur der Druschba-Pipeline zu

Newsticker

00:01Rufe aus SPD nach Klarheit von Regierung in Völkerrechtsfrage
00:00Wirtschaftsweise Grimm warnt vor Tankrabatt
00:00Experte warnt vor überzogenen Erwartungen an neues Kraftstoffgesetz
00:00Grüne üben massive Kritik an Zweckentfremdung von Sondervermögen
00:00Bundesnetzagentur sieht Anstieg der Gaspreise mit Sorge
23:00Champions League: Arsenal nach Sieg gegen Leverkusen weiter
21:20Deutschland und Frankreich wollen Lösung für FCAS
21:17Wadephul glaubt nicht mehr an Regimewechsel im Iran
21:13US-Börsen im grünen Bereich - Tech-Aktien besonders gefragt
20:39Gewinnzahlen Eurojackpot vom Dienstag (17.03.2026)
19:57Merz spricht mit Aserbaidschans Präsidenten über Nahost-Krieg
19:31Personalbestand der Bundeswehr wächst weiter
18:41VAE-Botschafter sieht Land im "Zustand der Selbstverteidigung""
18:05Woidke kritisiert eigene SPD: "Haben Fehler gemacht"
17:41Dax freundlich - Versicherer und Energiewerte gefragt

Börse

Am Dienstag hat der Dax freundlich geschlossen. Bei Xetra-Handelsschluss standen 23.731 Punkte auf der Anzeigetafel im Frankfurter Börsensaal, das waren 0,7 Prozent mehr als am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Medizinforschungsgesetz passiert Bundesrat


Sitzung des Bundesrates am 27.09.2024 / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Bundesrat hat am Freitag das sogenannte Medizinforschungsgesetz verabschiedet. Damit hat das Gesetz die letzte politische Hürde genommen und kann planmäßig in Kraft treten.

Das Gesetz soll Deutschland erklärtermaßen als Standort für medizinische Forschung stärken. So sollen klinische Prüfungen und das Zulassungsverfahren von Arzneimitteln und Medizinprodukten vereinfacht, entbürokratisiert und beschleunigt werden.

Standardvertragsklauseln sollden dafür sorgen, dass schneller als bislang mit klinischen Prüfungen von Arzneimitteln oder Medizinprodukten begonnen werden kann. Zudem ist die Errichtung einer spezialisierten Ethik-Kommission für besondere Verfahren vorgesehen, die Expertise zur Bewertung von klinischen Prüfungen und Leistungsstudien bündelt. Im Bereich des Strahlenschutzrechts werden die behördlichen Prüffristen werden stark verkürzt. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) übernimmt künftig das Anzeigeverfahren, um arzneimittelrechtliche, medizinprodukterechtliche und strahlenschutzrechtliche Verfahren besser zu verknüpfen. Für alle strahlenschutzrechtlichen Anträge und Anzeigen für Forschungsvorhaben wird ein einziges Portal geschaffen. In Deutschland forschende pharmazeutische Unternehmen erhalten bei der Festsetzung von Preisen größere Spielräume.

"Es geht auch tatsächlich darum, uns als Biotechnologie- und Pharmastandort in Deutschland zu profilieren", sagte Alexander Schweitzer (SPD), Ministerpräsident von Rehinland-Pfalz, bei der Sitzung. "Es geht um medizinische Innovationen etwa im Kampf gegen Krebs und Alzheimer."

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) lobte die Verabschiedung des Gesetzes aus seinem Haus. "Mit dem Medizinforschungsgesetz setzen wir wesentliche Ziele der Pharmastrategie der Bundesregierung in die Tat um. Wir geben Forschenden und Unternehmen die nötige Planungssicherheit, entbürokratisieren und beschleunigen die Verfahren", so Lauterbach. "Damit stärken wir den Forschungsstandort Deutschland."

Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) stellte schlankere Verfahren heraus. "Das Medizinforschungsgesetz geht voran bei der Entbürokratisierung und Beschleunigung von Verwaltungsverfahren. Im Bereich des Strahlenschutzes sichern wir einen gleichbleibend hohen Schutz des Menschen vor ionisierender Strahlung und bauen gleichzeitig zielgenau unnötige Bürokratie ab", sagte sie. "Das entlastet zum einen die Forschenden, zum anderen können sich Ethik-Kommissionen und Behörden so auf die schwierigen ethischen und radiologischen Fach- und Rechtsfragen konzentrieren."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 27.09.2024 - 11:35 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung