Freitag, 17. April 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Klingbeil legt Vorbehalte gegen Energiegesetze von Reiche ein
Lufthansa stellt Cityline ein - Mitarbeiter freigestellt
Lula kritisiert Trump scharf für Krieg gegen den Iran
Klimaaktivistin Neubauer freut sich nicht über hohe Spritpreise
Dax legt zu - Aktien von Brenntag und Scout 24 gefragt
Innenministerium nutzte Haber-Verfahren im vergangenen Jahr 51 Mal
Roth plädiert für mehr Trainerinnen in der Männer-Bundesliga
Reiche will Industriestrompreis bürokratiearm umsetzen
BKA registriert Rekordzahl politisch motivierter Straftaten
Joachim Löw würde europäischen Spitzenklub übernehmen

Newsticker

09:32Dax startet zurückhaltend - Energie und Zinsen drücken Stimmung
09:00Kontroverse um neue Sicherheitsmaßnahmen im Verteidigungsministerium
08:27Gastgewerbeumsatz stagniert im Februar
08:11Deutlich mehr Baugenehmigungen für Wohnungen im Februar
08:07Studie: Tankrabatt erreicht kaum Bedürftige und erhöht Nachfrage
07:55Ifo: Zinssorgen belasten Geschäftsklima im Wohnungsbau
07:45Studie sieht Potenzial für mehr Organspenden nach Herzstillstand
07:34AfD im "Politbarometer" erstmals vor Union
07:01Unmut im Familienministerium wegen Kürzung bei "Demokratie leben"
07:00Brasiliens Präsident will mit Merz den Multilateralismus stärken
07:00Umfrage: Grünen-Anhänger häufig aufgebracht über andere Meinungen
05:00Touré kritisiert steuerfreie 1.000-Euro-Prämie
00:00Warken will Gehälter der Kassen-Vorstände begrenzen
23:01Conference League: Straßburg zieht ins Halbfinale ein
22:22US-Börsen legen zu - Erleichterung über Feuerpause im Libanon

Börse

Der Dax ist am Freitagmorgen zurückhaltend in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.185 Punkten berechnet, 0,1 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Bericht: Kanzler plant Paket zur Rettung von Industriearbeitsplätzen


Olaf Scholz (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) will offenbar mit einem umfangreichen Paket Arbeitsplätze in der deutschen Automobilindustrie retten. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Mittwochausgabe).

"Wir müssen alles dafür tun, um für Arbeitsplätze in Deutschland zu kämpfen", sagte er demnach am Dienstag in der Sitzung der SPD-Bundestagsfraktion. Er erinnerte an seine Anfänge als Arbeitsrechtsanwalt, an das "mulmige Gefühl", wenn Mitarbeiter eine Verlagerung in das Ausland fürchten müssen.

Volkswagen zum Beispiel will weg von der Beschäftigungsgarantie, es droht der Verlust Zehntausender Arbeitsplätze.

Scholz sagte, da müsse man helfen. Es könne nicht sein, dass die einzige Lösung sei, das auf dem Rücken der Arbeitnehmer auszutragen. "Deshalb müssen wir etwas Patriotismus von den deutschen Unternehmensführern erwarten."

Der Kanzler will das Thema Industriearbeitsplätze zum neuen Schwerpunkt seiner Arbeit machen, auch um eine Trendwende für die SPD zu erreichen. Die Stahlindustrie sei unter Druck, allerdings gebe es bei Thyssenkrupp dafür teils unternehmerische Gründe. Scholz machte deutlich, dass man auch bei den Energiekosten dringend noch was machen müsse. Die SPD fordert einen Industriestrompreis - den lehnt aber die FDP ab.

Für SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich bleibt das Erklären einer Haushalts-Notlage bei den anstehenden Haushaltsverhandlungen eine Option. Die Schuldenbremse lasse Ausnahmen zu, "insbesondere in einer Situation wie der der Ukraine", so Mützenich. Durch so ein Erklären einer Notlage, ein Ausklammern der Ukraine-Kosten von der Schuldenbremse, könnte es dann Raum für andere Investitionen geben. Auch Bundestagspräsidenten Bärbel Bas (SPD) erklärte nach Teilnehmerangaben in einer kämpferischen Rede, dass der Erhalt von Industriearbeitsplätzen jetzt im Fokus der eigenen Politik stehen müsse.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 24.09.2024 - 18:09 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung