Freitag, 22. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax lässt nach - Airbus-Aktie schwächer
BSW will Wahlen im Osten zu Volksabstimmung über Rentenpläne machen
Rekordanstieg bei Geschlechtskrankheiten in Europa
SPD-Politiker wehren sich gegen Kürzungen bei Entwicklungshilfe
Pharmakonzerne warnen vor Medikamentenmangel in Deutschland
Ukraine begrüßt Merz-Vorschlag für EU-Teilmitgliedschaft
Nagelsmann gibt WM-Kader bekannt - Neuer feiert Comeback
FCAS: Airbus will an Entwicklung von Kampfjet festhalten
Wadephul plädiert für neue Lastenteilung in der Nato
Ipsos-Umfrage: Rückhalt für Bundesregierung schwindet weiter

Newsticker

09:32Dax startet positiv - schleppende Verhandlungen im Irankrieg
08:57Linke startet Meldeportal gegen Vonovia
08:53Wohnungsbau: Hubertz verweist bei auf vergangene Krisen
08:47Hamburg fordert längere Verjährungsfristen bei Vergewaltigungen
08:25Etwas weniger Unternehmensinsolvenzen im Februar
08:22Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im März niedriger
08:17Fast ein Fünftel weniger fertiggestellte Wohnungen im Jahr 2025
08:10JU-Chef Winkel warnt Prien vor Elterngeld-Kürzungen
08:08Leichtes Wachstum der Wirtschaft im Frühjahr bestätigt
08:00Verbraucherstimmung erholt sich etwas
07:20Politbarometer: AfD und Union verlieren - Linke zieht mit SPD gleich
06:16Rhein fordert härtere Sanktionen für Arbeitsverweigerer
06:15Bund gab 2025 knapp 25 Milliarden Euro für Flucht und Migration aus
06:10Arbeitgeber fordern Kopplung von Pflegeleistungen an Lebenserwartung
05:00Grüne lehnen Aufweichung des Acht-Stunden-Tages ab

Börse

Der Dax ist am Freitagmorgen positiv in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.805 Punkten berechnet, 0,8 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Öffentliche Verschuldung steigt


Euroscheine (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der öffentliche Gesamthaushalt ist zum Ende des zweiten Quartals 2024 beim nicht-öffentlichen Bereich mit 2.459,8 Milliarden Euro verschuldet gewesen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte, stieg die öffentliche Verschuldung damit gegenüber dem Jahresende 2023 um 0,6 Prozent oder 14,7 Milliarden Euro.

Gegenüber dem ersten Quartal 2024 sank die Verschuldung um 0,1 Prozent oder 1,7 Milliarden Euro. Zum nicht-öffentlichen Bereich gehören Kreditinstitute sowie der sonstige inländische und ausländische Bereich, zum Beispiel private Unternehmen im In- und Ausland.

Die Schulden des Bundes stiegen bis zum Ende des zweiten Quartals 2024 gegenüber dem Jahresende 2023 um 0,1 Prozent beziehungsweise 979 Millionen Euro.

Die Verschuldung des Sondervermögens "Wirtschaftsstabilisierungsfonds Corona" sank im zweiten Quartal 2024 um 11,8 Prozent oder 4,4 Milliarden Euro auf 32,6 Milliarden Euro, während das "Sondervermögen Bundeswehr" im gleichen Zeitraum einen Schuldenanstieg um 93,3 Prozent oder 5,4 Milliarden Euro auf nunmehr 11,2 Milliarden Euro verzeichnete.

Die Länder waren zum Ende des zweiten Quartals 2024 mit 603,7 Milliarden Euro verschuldet, das waren 1,6 Prozent oder 9,5 Milliarden Euro mehr als zum Jahresende 2023. Am stärksten stiegen die Schulden gegenüber dem Jahresende 2023 prozentual in Berlin (+8,6 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (+7,7 Prozent), Rheinland-Pfalz (+7,3 Prozent) und Hessen (+7,1 Prozent), so die Statistiker.

Der Schuldenanstieg in Rheinland-Pfalz ist dem Bundesamt zufolge im Wesentlichen dadurch begründet, dass im Rahmen des Programms "Partnerschaft zur Entschuldung der Kommunen in Rheinland-Pfalz" (PEK-RP) zum 30. Juni 2024 insgesamt 1,5 Milliarden Euro an kommunalen Kassenkrediten vom Land übernommen wurden. Dadurch sank im Gegenzug die Verschuldung der Gemeinden in Rheinland-Pfalz. Die stärksten prozentualen Schuldenrückgänge gegenüber dem Jahresende 2023 wurden für Bayern (-7,2 Prozent), Hamburg (-2,5 Prozent), Bremen (-2,3 Prozent) sowie Thüringen (-2,2 Prozent) ermittelt.

Auch bei den Gemeinden und Gemeindeverbänden nahm die Verschuldung zum Ende des zweiten Quartals 2024 gegenüber dem Jahresende 2023 zu. Sie stieg um 2,7 Prozent oder 4,2 Milliarden Euro auf 158,8 Milliarden Euro. Gegenüber dem ersten Quartal 2024 erhöhten sich die kommunalen Schulden um 1,7 Prozent oder 2,6 Milliarden Euro.

Den höchsten prozentualen Schuldenanstieg wiesen dabei die Gemeinden und Gemeindeverbände in Mecklenburg-Vorpommern (+10,2 Prozent) auf, gefolgt von Sachsen (+8,0 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (+5,0 Prozent). Einen Rückgang der Verschuldung gab es lediglich in Rheinland-Pfalz (-11,3 Prozent) wegen des oben genannten Entschuldungsprogramms und in Thüringen (-2,7 Prozent).

Die Verschuldung der Sozialversicherung sank im zweiten Quartal 2024 gegenüber dem Jahresende 2023 um 0,3 Millionen Euro (-0,8 Prozent) auf 40,6 Millionen Euro.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 24.09.2024 - 08:06 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung