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Finanzmärkte aktuell:

Exporte in Drittstaaten im August gesunken


Container (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Exporte aus Deutschland in die Staaten außerhalb der Europäischen Union sind im August 2024 gesunken. Sie ließen gegenüber dem Vormonat kalender- und saisonbereinigt um 1,1 Prozent nach, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse am Montag mit.

Insgesamt wurden Waren im Wert von 58,5 Milliarden Euro exportiert. Nicht kalender- und saisonbereinigt waren es Waren im Wert von 55,2 Milliarden Euro.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat sanken die Exporte um 4,8 Prozent.

Wichtigster Handelspartner für die deutschen Exporteure waren auch im August 2024 die Vereinigten Staaten. Dorthin wurden Waren im Wert von 12,6 Milliarden Euro exportiert. Damit sanken die Exporte in die USA gegenüber August 2023 um 3,2 Prozent. Nach China wurden Waren im Wert von 7,0 Milliarden Euro exportiert, das waren 15,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Exporte in das Vereinigte Königreich nahmen im Vorjahresvergleich um 5,7 Prozent auf 6,0 Milliarden Euro zu.

Die deutschen Exporte nach Russland sanken gegenüber August 2023 um 14,4 Prozent auf 0,6 Milliarden Euro. Im achten Monat des Jahres lag Russland damit auf Rang 19 der wichtigsten Bestimmungsländer für deutsche Exporte außerhalb der EU. Im Februar 2022, dem Monat vor dem Angriff auf die Ukraine, hatte Russland noch Rang 5 belegt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 23.09.2024 - 08:05 Uhr

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