Mittwoch, 22. April 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax startet freundlich - Anleger hoffen auf US-Iran-Gespräche
Verbraucherzentrale warnt vor möglichem Heiz-Schock im Winter
Medien fordern Schutz gegen KI-Ausbeutung
Umfrage zeigt steigende App-Nutzung auf Smartphones
Astra Zeneca kritisiert geplante Kürzungen im Gesundheitssystem
Rentenaufstand ostdeutscher Spitzenpolitiker gegen Merz
Umfrage: Klare Mehrheit für staatliche Entlastung
Google umgeht vorerst Milliardenstrafe der EU
Fraport hält an Passagierziel für Frankfurter Flughafen fest
ZEW-Konjunkturerwartungen verschlechtern sich weiter

Newsticker

01:00Länder wollen mehr Geld vom Bund für Aufnahme Geflüchteter
01:00Richterbund begrüßt verpflichtende Speicherung von IP-Adressen
00:00BKA beobachtet veränderte Strategien von Kokain-Schmugglern
00:00Strahlenschutzbehörde wappnet sich für kriegsbedingte Risiken
00:00CDA warnt Spahn vor Übernahme von Untergangs-Erzählung der AfD
00:00Junge Deutsche verlassen Elternhaus im Schnitt mit 24,1 Jahren
22:50Trump verkündet Verlängerung der Waffenruhe im Iran
22:29US-Börsen lassen nach - Goldpreis deutlich schwächer
21:59Bundesregierung einigt sich auf Notfallreform
20:30Gewinnzahlen Eurojackpot vom Dienstag (21.04.2026)
19:45"Entlastungsprämie" soll für Aufstocker nicht angerechnet werden
19:21Bundestagsfraktionen uneins über geplante Diäten-Erhöhung
19:13Armin Laschet bei E-Scooter-Unfall verletzt
18:54Hormus-Mission: Regierung will ein Minenjagdboot vorstationieren
18:41EU: Plan zur Elektrifizierung von Firmenflotten droht zu scheitern

Börse

Am Dienstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.271 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start hielt sich der Dax zunächst im Plus, drehte dann aber am Nachmittag ins Minus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Lindner lenkt im Haushaltsstreit ein


Christian Lindner (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Im Streit um den Haushalt für das kommende Jahr zeigt sich Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) gesprächsbereit und hat einen neuen Finanzierungsvorschlag zum Stopfen des Haushaltslochs präsentiert.

"Für mich ist dafür gut vorstellbar, dass wir Zuschüsse an die Deutsche Bahn in Höhe von 3,6 Milliarden Euro in Eigenkapital oder Darlehen umwandeln", sagte Lindner den Partnerzeitungen der "Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft" (Donnerstagausgaben). Er ließ dabei erkennen, dass er die Erhöhung des Eigenkapitals favorisiert.

"Somit reduziert sich der noch bestehende Handlungsbedarf auf gut fünf Milliarden Euro", sagte Lindner. Es gebe "in jedem Fall noch Klärungs- und Entscheidungsbedarf, bis der Bundestag den Haushalt Ende November planmäßig beschließt".

In den vergangenen Tagen waren Lindners öffentliche Äußerungen zu zwei wissenschaftlichen Gutachten von der SPD und Grünen massiv kritisiert worden, mit denen überprüft werden soll, ob der Haushalt den Vorgaben der Verfassung entspricht.

Auch der Kanzler hatte sich eingeschaltet und die fraglichen Finanzierungen des Etats für rechtlich unbedenklich erklärt. Auf die Äußerungen des Kanzlers vom Dienstag wollte Lindner direkt nicht eingehen. "Ich rate zu einer sachlichen Diskussion", sagte er. An einem Schlagabtausch über Interviews habe er sich nicht beteiligt. Lindner betonte, aus den Gutachten Konsequenzen ziehen zu wollen.

Gleichzeitig hielt der Bundesfinanzminister an seinen Bedenken fest: "Die Verwendung von nicht genutzten Mitteln bei der KfW ist verfassungswidrig, weil es sich um Notlagenkredite gehandelt hat. Das wird nicht weiterverfolgt", sagte er. "Bei den beiden anderen Prüfaufträgen, Darlehen an Deutsche Bahn und Autobahn GmbH zu geben, hängt ihre Verfassungsmäßigkeit von der Ausgestaltung ab."

Es dürfe keinen versteckten Zuschuss geben. Bei der Autobahn GmbH sei ein ganz neues Finanzmodell notwendig, da sie keine Einnahmen zur Rückzahlung hat. "Hier besteht Skepsis", so der Finanzminister. Im Gegensatz dazu verfüge die Bahn zwar über Einnahmen, allerdings stelle sich dort bei einem Darlehen die Frage der Wirtschaftlichkeit. "Deswegen habe ich die Frage aufgeworfen, ob man der Bahn nicht besser zusätzliches Eigenkapital zur Verfügung stellt - denn das müsse sie nicht zurückzahlen", so Lindner.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 07.08.2024 - 15:47 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung