Dienstag, 12. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Union pocht auf Einkommensteuerreform für mehr "Leistungsanreize"
Nur vier von zehn Deutschen befassen sich mit Altersvorsorge
DIHK fordert Vorziehen der Unternehmenssteuersenkungen
Caritas-Präsidentin fordert Entlastung bei Sozialbeiträgen
Rheinmetall und Telekom wollen Drohnen-Schutzschild entwickeln
Berlin prüft Kauf türkischer Raketen als Tomahawk-Ersatz
VW-Tochter Scout sieht Börsengang als Option
IW-Studie: Bayern wirtschaftlich weiter vorn
Dax weiter im Minus - defensive Branchen im Fokus der Anleger
17-Jähriger wegen Anschlagsplänen in Hamburg festgenommen

Newsticker

01:00Nur vier von zehn Deutschen befassen sich mit Altersvorsorge
01:00Union pocht auf Einkommensteuerreform für mehr "Leistungsanreize"
01:00SPD kritisiert Warkens Pflegereform-Pläne
01:00Caritas-Präsidentin fordert Entlastung bei Sozialbeiträgen
01:00DIHK fordert Vorziehen der Unternehmenssteuersenkungen
00:01DB-Chefin Palla stellt Randgeschäfte auf den Prüfstand
00:01Deutsche Bahn kündigt Familienticket für 99,99 Euro an
00:00Ärztepräsident fordert Verschiebung des Kassen-Sparpakets
00:00Arbeitgeber fordern von Bas mehr Reformtempo
00:00Hohe Dieselpreise setzen ÖPNV massiv zu
00:00Länder pochen auf Digitalabgabe
00:00Kassenchef wirft Koalition Einknicken vor Pharma vor
00:00Klingbeil plant keine neue Behörde zur Geldwäsche-Bekämpfung
22:15US-Börsen legen zu - Chipeuphorie schlägt Ölpreisschock
21:58Studie: Schnelle Entscheidungen bei komplexen Problemen besser

Börse

Zum Wochenstart hat der Dax sich kaum verändert. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.350 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Lindner lenkt im Haushaltsstreit ein


Christian Lindner (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Im Streit um den Haushalt für das kommende Jahr zeigt sich Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) gesprächsbereit und hat einen neuen Finanzierungsvorschlag zum Stopfen des Haushaltslochs präsentiert.

"Für mich ist dafür gut vorstellbar, dass wir Zuschüsse an die Deutsche Bahn in Höhe von 3,6 Milliarden Euro in Eigenkapital oder Darlehen umwandeln", sagte Lindner den Partnerzeitungen der "Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft" (Donnerstagausgaben). Er ließ dabei erkennen, dass er die Erhöhung des Eigenkapitals favorisiert.

"Somit reduziert sich der noch bestehende Handlungsbedarf auf gut fünf Milliarden Euro", sagte Lindner. Es gebe "in jedem Fall noch Klärungs- und Entscheidungsbedarf, bis der Bundestag den Haushalt Ende November planmäßig beschließt".

In den vergangenen Tagen waren Lindners öffentliche Äußerungen zu zwei wissenschaftlichen Gutachten von der SPD und Grünen massiv kritisiert worden, mit denen überprüft werden soll, ob der Haushalt den Vorgaben der Verfassung entspricht.

Auch der Kanzler hatte sich eingeschaltet und die fraglichen Finanzierungen des Etats für rechtlich unbedenklich erklärt. Auf die Äußerungen des Kanzlers vom Dienstag wollte Lindner direkt nicht eingehen. "Ich rate zu einer sachlichen Diskussion", sagte er. An einem Schlagabtausch über Interviews habe er sich nicht beteiligt. Lindner betonte, aus den Gutachten Konsequenzen ziehen zu wollen.

Gleichzeitig hielt der Bundesfinanzminister an seinen Bedenken fest: "Die Verwendung von nicht genutzten Mitteln bei der KfW ist verfassungswidrig, weil es sich um Notlagenkredite gehandelt hat. Das wird nicht weiterverfolgt", sagte er. "Bei den beiden anderen Prüfaufträgen, Darlehen an Deutsche Bahn und Autobahn GmbH zu geben, hängt ihre Verfassungsmäßigkeit von der Ausgestaltung ab."

Es dürfe keinen versteckten Zuschuss geben. Bei der Autobahn GmbH sei ein ganz neues Finanzmodell notwendig, da sie keine Einnahmen zur Rückzahlung hat. "Hier besteht Skepsis", so der Finanzminister. Im Gegensatz dazu verfüge die Bahn zwar über Einnahmen, allerdings stelle sich dort bei einem Darlehen die Frage der Wirtschaftlichkeit. "Deswegen habe ich die Frage aufgeworfen, ob man der Bahn nicht besser zusätzliches Eigenkapital zur Verfügung stellt - denn das müsse sie nicht zurückzahlen", so Lindner.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 07.08.2024 - 15:47 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung