Donnerstag, 09. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

USA attackieren über 80 Ziele im Iran - Teheran antwortet
Ifo-Institut kritisiert Buchungstricks im Bundeshaushalt
Umfrage: Mangelndes Wissen bremst Interesse an Altersvorsorgedepot
Becker: "Wer auf Döpfner und Merz zielt, muss bewaffnet sein"
Mehrheit der Bundesbürger klagt über Kaufkraftverlust
Studie: Ältere zahlen bei Kfz-Versicherung im Internet drauf
Jede dritte Lehrkraft ist über 50
Trump: Waffenstillstand ist "vorbei"
EU verschiebt Google-Strafe aus Rücksicht auf Trump
Mindestens 21 Tote bei Erdrutsch in China

Newsticker

04:00BAGFW: Steigende Mieten setzen soziale Träger unter Druck
01:00Lang nennt geplante Attestpflicht ab Tag eins eine "Schnapsidee"
01:00GKV-Reform: Psychotherapeuten fürchten längere Wartezeiten
00:01SPD-Fraktion will Kursänderung in der Außenpolitik
00:00Experten erwarten verzögerten Start für Altersvorsorgedepot
00:00Grüne rechnen mit Abzug von Bundeswehr-Schiffen aus Iran-Region
00:00GKV-Reform: Krankenhausgesellschaft fürchtet Aus für Geburtshilfen
22:46US-Militär greift erneut Ziele im Iran an
22:22US-Börsen uneinheitlich - Dow deutlich schwächer
19:57Union weist Kritik an Vorgehen bei Gesundheitsreform zurück
19:51Haushaltsausschuss billigt Rüstungsprojekte für 9,5 Milliarden
19:03Greenpeace wirft Regierung Doppelrolle bei Tiefseebergbau vor
18:28Lottozahlen vom Mittwoch (08.07.2026)
18:18SPD-Linke werfen Koalitionsausschuss "Klassenkampf von oben" vor
17:53Nouripour kritisiert Trumps Drohung gegen Iran

Börse

Am Mittwoch hat der Dax kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.897 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 2,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start rutschte der Dax am Vormittag deutlich tiefer ins Minus. Im weiteren Verlauf konnte er einen kleinen Teil seiner Verluste nur vorübergehend abbauen. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Lindner lenkt im Haushaltsstreit ein


Christian Lindner (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Im Streit um den Haushalt für das kommende Jahr zeigt sich Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) gesprächsbereit und hat einen neuen Finanzierungsvorschlag zum Stopfen des Haushaltslochs präsentiert.

"Für mich ist dafür gut vorstellbar, dass wir Zuschüsse an die Deutsche Bahn in Höhe von 3,6 Milliarden Euro in Eigenkapital oder Darlehen umwandeln", sagte Lindner den Partnerzeitungen der "Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft" (Donnerstagausgaben). Er ließ dabei erkennen, dass er die Erhöhung des Eigenkapitals favorisiert.

"Somit reduziert sich der noch bestehende Handlungsbedarf auf gut fünf Milliarden Euro", sagte Lindner. Es gebe "in jedem Fall noch Klärungs- und Entscheidungsbedarf, bis der Bundestag den Haushalt Ende November planmäßig beschließt".

In den vergangenen Tagen waren Lindners öffentliche Äußerungen zu zwei wissenschaftlichen Gutachten von der SPD und Grünen massiv kritisiert worden, mit denen überprüft werden soll, ob der Haushalt den Vorgaben der Verfassung entspricht.

Auch der Kanzler hatte sich eingeschaltet und die fraglichen Finanzierungen des Etats für rechtlich unbedenklich erklärt. Auf die Äußerungen des Kanzlers vom Dienstag wollte Lindner direkt nicht eingehen. "Ich rate zu einer sachlichen Diskussion", sagte er. An einem Schlagabtausch über Interviews habe er sich nicht beteiligt. Lindner betonte, aus den Gutachten Konsequenzen ziehen zu wollen.

Gleichzeitig hielt der Bundesfinanzminister an seinen Bedenken fest: "Die Verwendung von nicht genutzten Mitteln bei der KfW ist verfassungswidrig, weil es sich um Notlagenkredite gehandelt hat. Das wird nicht weiterverfolgt", sagte er. "Bei den beiden anderen Prüfaufträgen, Darlehen an Deutsche Bahn und Autobahn GmbH zu geben, hängt ihre Verfassungsmäßigkeit von der Ausgestaltung ab."

Es dürfe keinen versteckten Zuschuss geben. Bei der Autobahn GmbH sei ein ganz neues Finanzmodell notwendig, da sie keine Einnahmen zur Rückzahlung hat. "Hier besteht Skepsis", so der Finanzminister. Im Gegensatz dazu verfüge die Bahn zwar über Einnahmen, allerdings stelle sich dort bei einem Darlehen die Frage der Wirtschaftlichkeit. "Deswegen habe ich die Frage aufgeworfen, ob man der Bahn nicht besser zusätzliches Eigenkapital zur Verfügung stellt - denn das müsse sie nicht zurückzahlen", so Lindner.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 07.08.2024 - 15:47 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung