Mittwoch, 14. Januar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax dreht leicht ins Minus - Anleger warten auf US-Marktdaten
DIW warnt vor eskalierenden Verteilungskonflikten
US-Inflationsrate im Dezember bei 2,7 Prozent
Forsa: Regierungsparteien bleiben zum Jahresstart im Umfragetief
Dax legt geringfügig zu - neues Allzeithoch erreicht
USA und Dänemark planen Grönland-Treffen am Mittwoch
Wirtschaftsflügel der Union kündigt Koalitionsfrieden mit SPD auf
Neuer Höchststand bei beruflichem Mailverkehr
Kartellamt will schärfere Instrumente gegen Preisabsprachen
Auswärtiges Amt bestellt Irans Botschafter ein

Newsticker

09:51Bas verzichtet frühzeitig auf SPD-Kanzlerkandidatur
09:32Bericht: Japans Premierministerin plant vorgezogene Neuwahlen
09:31Dax hält Rekordniveau zum Handelsstart
09:08Grüne erhöhen vor Ausschusssitzung Druck auf Reiche
08:14In Deutschland werden immer mehr Fertiggerichte produziert
08:08Sterbefallzahlen stagnieren 2025
07:54Wehrbeauftragter fordert schärfere Bundeswehr-Dienstaufsicht
07:39Arbeitgeber fordern tiefgreifende Sozialreformen
07:21Reichinnek nennt SPD-Erbschaftsteuerreform "wenig glaubwürdig"
07:00Grüne unterstützen Verschärfung des Abgeordnetengesetzes
06:49Tierschutzbund wirft Regierung "Rückwärtsgang" beim Tierschutz vor
06:41Bas fordert grundlegende Rentenreform und kritisiert Söder
06:26Bundesregierung rechnet "Vulkangruppen" 13 Sabotageakte zu
05:00Nachhaltigkeitsrat pocht auf verlässlichen Rahmen für Wärmewende
01:00Rotes Kreuz will verlässlichere staatliche Kostenerstattung

Börse

Der Dax ist am Mittwoch mit leichten Gewinnen in den Handelstag gestartet und hat sein Rekordniveau damit vorerst gehalten. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit rund 25.445 Punkten berechnet und damit 0,1 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Bayer, RWE und Brenntag, am Ende FMC, Zalando und die Allianz. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Lindner lenkt im Haushaltsstreit ein


Christian Lindner (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Im Streit um den Haushalt für das kommende Jahr zeigt sich Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) gesprächsbereit und hat einen neuen Finanzierungsvorschlag zum Stopfen des Haushaltslochs präsentiert.

"Für mich ist dafür gut vorstellbar, dass wir Zuschüsse an die Deutsche Bahn in Höhe von 3,6 Milliarden Euro in Eigenkapital oder Darlehen umwandeln", sagte Lindner den Partnerzeitungen der "Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft" (Donnerstagausgaben). Er ließ dabei erkennen, dass er die Erhöhung des Eigenkapitals favorisiert.

"Somit reduziert sich der noch bestehende Handlungsbedarf auf gut fünf Milliarden Euro", sagte Lindner. Es gebe "in jedem Fall noch Klärungs- und Entscheidungsbedarf, bis der Bundestag den Haushalt Ende November planmäßig beschließt".

In den vergangenen Tagen waren Lindners öffentliche Äußerungen zu zwei wissenschaftlichen Gutachten von der SPD und Grünen massiv kritisiert worden, mit denen überprüft werden soll, ob der Haushalt den Vorgaben der Verfassung entspricht.

Auch der Kanzler hatte sich eingeschaltet und die fraglichen Finanzierungen des Etats für rechtlich unbedenklich erklärt. Auf die Äußerungen des Kanzlers vom Dienstag wollte Lindner direkt nicht eingehen. "Ich rate zu einer sachlichen Diskussion", sagte er. An einem Schlagabtausch über Interviews habe er sich nicht beteiligt. Lindner betonte, aus den Gutachten Konsequenzen ziehen zu wollen.

Gleichzeitig hielt der Bundesfinanzminister an seinen Bedenken fest: "Die Verwendung von nicht genutzten Mitteln bei der KfW ist verfassungswidrig, weil es sich um Notlagenkredite gehandelt hat. Das wird nicht weiterverfolgt", sagte er. "Bei den beiden anderen Prüfaufträgen, Darlehen an Deutsche Bahn und Autobahn GmbH zu geben, hängt ihre Verfassungsmäßigkeit von der Ausgestaltung ab."

Es dürfe keinen versteckten Zuschuss geben. Bei der Autobahn GmbH sei ein ganz neues Finanzmodell notwendig, da sie keine Einnahmen zur Rückzahlung hat. "Hier besteht Skepsis", so der Finanzminister. Im Gegensatz dazu verfüge die Bahn zwar über Einnahmen, allerdings stelle sich dort bei einem Darlehen die Frage der Wirtschaftlichkeit. "Deswegen habe ich die Frage aufgeworfen, ob man der Bahn nicht besser zusätzliches Eigenkapital zur Verfügung stellt - denn das müsse sie nicht zurückzahlen", so Lindner.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 07.08.2024 - 15:47 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung