Freitag, 26. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Rotes Kreuz fürchtet 100.000 Opfer nach Erdbeben in Venezuela
EU will Cloud-Geschäfte von Amazon und Microsoft regulieren
Dax dreht bis zum Mittag auf - Aufatmen bei Tech-Investoren
Politiker fordern längere Legislaturperiode
Baerbock kritisiert US-Abkommen mit Iran scharf
Preise für Wohnimmobilien legen nur noch leicht zu
Starke Erdbeben in Venezuela - Trump verspricht Hilfe
Merz wirbt für Ukraine-Wiederaufbaufonds
Supreme Court entscheidet in Glyphosat-Streit zugunsten von Bayer
Dax legt kräftig zu - Kurssprung bei Bayer

Newsticker

03:02Fußball-WM: Japan sichert zweiten Platz gegen Schweden
00:09Giffey wirft Merz fehlenden Stolz auf Deutschland vor
00:07Union schließt Zusammenarbeit mit Linken erneut aus
00:06Reservistenverband skeptisch zu Freiwilligenmodell der Bundeswehr
00:03Warken will Suizidprävention mit neuem Gesetz stärken
00:00Schnieder erwartet keine größeren Hitzeschäden auf Autobahnen
00:00Tierschutzbund pocht auf Stopp von Tiertransporten bei Hitze
00:00SPD dringt auf besseren Hitzeschutz für Kitas und Pflegeheime
00:00Bericht: Elterngeld-Dauer soll an Aufteilung gebunden werden
23:59Fußball-WM: Deutschland verliert gegen Ecuador
23:57++ EILMELDUNG ++ Deutschland verliert letztes WM-Gruppenspiel gegen Ecuador
22:30US-Börsen uneinheitlich - Ölpreis steigt deutlich
20:39Galeria-Miteigentümer will Hilfe von Politik und Sozialpartnern
20:17Tausenden Nutzern illegaler IPTV-Plattformen droht Strafverfahren
19:53"Wer bestellt, bezahlt": Bund und Länder beschließen Finanzreform

Börse

Am Donnerstag hat der Dax kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.995 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,0 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start legte der Dax weitgehend kontinuierlich zu. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Handwerksverband fürchtet Lehrlingsmangel und Betriebesterben


Haus des Deutschen Handwerks (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), hat vor dem Hintergrund des erneut deutlichen Mangels an Auszubildenden vor einem Betriebesterben im Handwerk gewarnt. "In den kommenden fünf Jahren müssen mindestens 125.000 Betriebsnachfolgen geregelt werden", sagte Dittrich der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). Für die brauche es entsprechend qualifizierte Meister.

Da auch im Ausbildungsjahr 2024, das an diesem 1. August beginnt, wieder Tausende Lehrstellen unbesetzt blieben, werde es immer schwieriger für die Betriebsinhaber, geeignete Nachfolger zu finden, so Dittrich.

"Leider ist auch in diesem Jahr zu befürchten, dass am Ende des Jahres wieder rund 20.000 Ausbildungsplätze, die Handwerksbetriebe angeboten hatten, unbesetzt bleiben werden, wie es im Durchschnitt der vergangenen Jahre der Fall war. Momentan deutet nichts darauf, dass es in diesem Jahr grundsätzlich anders sein wird", sagte der Verbandspräsident.

"Es gibt einfach weniger junge Menschen." Hinzu kämen bildungspolitische Weichenstellungen, die zu Lasten der beruflichen Ausbildung gingen. "Wir schicken noch immer zu viele junge Menschen in Richtung Studium, aus dem veralteten Verständnis heraus, dass nur ein Studium Wohlstand und Erfolg bringt. Das erweist sich inzwischen als Fehleinschätzung. Das mit einem Studium verbundene Aufstiegsversprechen lässt sich längst nicht mehr für alle einlösen, während es gleichzeitig zu wenige beruflich Qualifizierte gibt", sagte Dittrich.

"Die Politik hat die Brisanz des Fachkräftemangels noch nicht ausreichend erkannt. Wie sollen wir die großen Zukunftsthemen angehen, wenn die qualifizierten Fachkräfte fehlen? Schon jetzt ist der Fachkräftesockel, auf dem unsere Wirtschaft basiert, brüchig und droht wegzubrechen, mit gravierenden Folgen für unsere Zukunftsfähigkeit", warnte Dittrich. "Wenn wir dem nicht entgegenwirken, werden die Fachkräfteengpässe zu echten Bremsklötzen der wirtschaftlichen Entwicklung und der großen Transformationsaufgaben beim Klimaschutz sowie der Energie- und Mobilitätswende."

Dabei könne man heute in einem Ausbildungsberuf und mit anschließenden Fort- und Weiterbildungen oft eine bessere Karriere machen als mit einem Studium. "Das Handwerk bietet ein hohes Maß an beruflicher und materieller Sicherheit. Im Handwerk sind Hände und Kopf gefragt", sagte Dittrich.

Die am häufigsten gewählten Ausbildungsberufe im Handwerk, gemessen an den Neuvertragszahlen der letzten Jahre, seien Kraftfahrzeugmechatroniker, Elektroniker und Anlagenmechaniker für Sanitär, Heizung, Klima, so der Verbandspräsident. "Doch in vielen Gewerken ist der Bedarf hoch, besonders hoch aktuell in den Klimahandwerken sowie den Lebensmittel- und Gesundheitshandwerken."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 01.08.2024 - 02:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung