Samstag, 04. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Berichte: Nagelsmann tritt als Bundestrainer zurück
Straßenverkehr macht Fünftel des deutschen Energieverbrauchs aus
Bundesregierung bestätigt Treffen zwischen Merz und Döpfner
Industrie plant gemeinsame Rohstoffbeschaffung mit Staat
Dax baut Rekord zum Handelsstart aus
Bericht: Aleph-Alpha-Fusion mit Cohere verzögert sich
Ifo-Institut: Stimmung in der Autoindustrie verschlechtert
Rapper Finch neu auf Platz eins der deutschen Album-Charts
Fußball-WM: Schweiz schlägt Algerien und löst Achtelfinalticket
Mindestens 40 Tote bei Busunglück in Südwestpakistan

Newsticker

04:00Asylanträge in Deutschland um 27 Prozent gesunken
02:44Fußball-WM: Argentinien gewinnt nur mit Mühe gegen Kap Verde
01:59++ EILMELDUNG ++ Fußball-WM: Kap Verde zwingt Argentinien in die Verlängerung
01:05RWE sieht Korrekturbedarf bei Kraftwerksgesetz
01:04Ökonomen warnen vor zu großen Erwartungen an Reformen
01:03Fischer: Nato wird auf Dauer nicht überleben
01:02Scholz hat noch nicht über Kanzler-Porträt entschieden
00:55Städtetag fordert Weiterleitung der Zuckersteuer-Einnahmen
00:00Rheinmetall fordert Planungssicherheit von der Politik
22:54Fußball-WM: Ägypten gewinnt Sechzehntelfinale gegen Australien
21:47Trump begnadigt Abgasmanipulateure - "Haben ihr Auto repariert"
21:11Ministerium: Hitzewelle fordert im Saarland viele Todesopfer
20:14Gewinnzahlen Eurojackpot vom Freitag (03.07.2026)
18:20Klingbeil plant 2027 mit acht Milliarden Euro mehr Schulden
17:52Dax verabschiedet sich mit neuem Allzeithoch ins Wochenende

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax nochmal zugelegt und dabei neue Rekorde markiert. Zum Xetra-Handelsschluss standen 25.779,31 Punkte auf der Anzeigetafel im Frankfurter Börsensaal, das waren 0,8 Prozent mehr als am Vortag und der höchste Dax-Schlusskurs aller Zeiten. Im Handelsverlauf wurde das absolute Allzeithoch um 17:16 Uhr bei exakt 25.826,78 Punkten markiert. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Regierung will Geldautomatensprengungen härter bestrafen


Geldautomat (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Bundesregierung will härtere Strafen für Geldautomatensprengungen ermöglichen. Dazu habe das Innenministerium in Abstimmung mit dem Justizministerium einen Gesetzentwurf zur Änderung des Sprengstoffgesetzes, des Strafgesetzbuchs und weiterer Gesetze vorgelegt, teilten beide Ministerien am Samstag mit.

Demnach sollen Geldautomatensprengungen mit Freiheitsstrafen von mindestens zwei Jahren, unter bestimmten Voraussetzungen sogar von mindestens fünf Jahren bis zu 15 Jahren geahndet werden können. Länder und Verbände können zu dem Vorhaben nun Stellung nehmen.

Innenministerin Nancy Faeser (SPD) sagte: "Wer Geldautomaten sprengt, riskiert das Leben von unbeteiligten Menschen. Wir haben es hier mit skrupellosen Tätergruppierungen und hochgefährlichen Sprengstoffen zu tun. Diese Taten müssen daher strenger geahndet werden können."

Außerdem müssten die Ermittlungsbehörden auch Telekommunikationsüberwachung einsetzen können, fordert die Ministerin.

"Zugleich brauchen wir weiterhin effektive und flächendeckende Präventionsmaßnahmen. Dazu gehören eine weiter verstärkte Videoüberwachung, Nebel-, Einfärbe- und Klebesysteme an Banknoten und die Reduktion von Bargeldbeständen an den Standorten." Die Kreditwirtschaft bleibe in der Verantwortung, diese Maßnahmen weiterhin konsequent umzusetzen, so Faeser.

"Wenn kriminelle Diebesbanden durch das Land ziehen und Geldautomaten sprengen, ist das extrem gefährliche Kriminalität", sagte Justizminister Marco Buschmann (FDP). Eine Geldautomatensprengung etwa an einem Bahnhof oder in einem Einkaufszentrum richte nicht nur großen Schaden an, sondern stelle auch eine erhebliche Gefahr für Unbeteiligte dar, sei es für Anwohner oder Passanten.

"Um dies auch im Strafgesetzbuch entsprechend abzubilden, wollen wir den Strafrahmen dieser Gefahr entsprechend anpassen: Geldautomatensprengungen sollen künftig mit einer Freiheitsstrafe von mindestens zwei Jahren, bei schweren Gesundheitsschädigungen sogar mit Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren bestraft werden. Diese Verschärfung gibt die richtige Antwort auf die anhaltenden Taten in diesem Bereich", so Buschmann.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 20.07.2024 - 11:11 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung