Dienstag, 15. September 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Studie: Europäische Firmen kaum auf Taiwan-Konflikt vorbereitet
Dax gibt nach - KI und Ölpreis beschäftigen Anleger
Ukraine schlägt Schutzabkommen für kritische Infrastruktur vor
Ministerium bestätigt Verpflichtungen für Litauen-Brigade
Angehörige von Opfern rechtsextremen Terrors rufen zu Eralp-Wahl auf
Aylin Tezel: Dark Romance darf nicht idealisiert werden
Bilger offen für Zugangskontrollen an großen Bahnhöfen
Yougov: Union fällt bundesweit auf 18 Prozent
Zahl wehrfähiger Ukrainer in Deutschland gestiegen
Grüne fordern Transparenz-Garantie bei Heizkosten

Newsticker

13:19München richtet 2028 Champions-League-Finale aus
12:58Berliner Linke plant Bundesratsinitiative für Spritpreisdeckel
12:31Dax am Mittag weiter im Minus - ZEW-Index stabil
12:27Presse macht Druck: CDU Mecklenburg-Vorpommern verlegt Wahlparty
12:19Senioren-Union rät Merz von Vertrauensfrage in CDU-Gremien ab
12:08BSW will Merkel und Schröder als "Friedensvermittler"
11:50Hafenarbeiter lehnen Tarifangebot ab
11:35Banken kritisieren Energiepolitik der Bundesregierung
11:07ZEW-Konjunkturerwartungen bleiben stabil
11:00++ EILMELDUNG ++ ZEW-Konjunkturerwartungen im September leicht gestiegen
10:33Grüne lehnen neuen Tankrabatt ab - Stromsteuer soll sinken
10:19Russische Fregatte feuert Leuchtkörper auf dänischen Helikopter
10:10Organisierte Kriminalität in Deutschland auf dem Vormarsch
10:01Bahn-Beschäftigte kritisieren neues Markendesign
09:33Dax startet im Minus - hohe Energiepreise drücken Stimmung

Börse

Der Dax hat sich am Dienstag nach einem bereits eher schwachen Start bis zum Mittag weiter im roten Bereich bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 25.385 Punkten berechnet, dies entspricht einem Minus von 0,2 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Rheinmetall, MTU und FMC, am Ende die Deutsche Bank, Brenntag und BASF. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Regierung will Geldautomatensprengungen härter bestrafen


Geldautomat (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Bundesregierung will härtere Strafen für Geldautomatensprengungen ermöglichen. Dazu habe das Innenministerium in Abstimmung mit dem Justizministerium einen Gesetzentwurf zur Änderung des Sprengstoffgesetzes, des Strafgesetzbuchs und weiterer Gesetze vorgelegt, teilten beide Ministerien am Samstag mit.

Demnach sollen Geldautomatensprengungen mit Freiheitsstrafen von mindestens zwei Jahren, unter bestimmten Voraussetzungen sogar von mindestens fünf Jahren bis zu 15 Jahren geahndet werden können. Länder und Verbände können zu dem Vorhaben nun Stellung nehmen.

Innenministerin Nancy Faeser (SPD) sagte: "Wer Geldautomaten sprengt, riskiert das Leben von unbeteiligten Menschen. Wir haben es hier mit skrupellosen Tätergruppierungen und hochgefährlichen Sprengstoffen zu tun. Diese Taten müssen daher strenger geahndet werden können."

Außerdem müssten die Ermittlungsbehörden auch Telekommunikationsüberwachung einsetzen können, fordert die Ministerin.

"Zugleich brauchen wir weiterhin effektive und flächendeckende Präventionsmaßnahmen. Dazu gehören eine weiter verstärkte Videoüberwachung, Nebel-, Einfärbe- und Klebesysteme an Banknoten und die Reduktion von Bargeldbeständen an den Standorten." Die Kreditwirtschaft bleibe in der Verantwortung, diese Maßnahmen weiterhin konsequent umzusetzen, so Faeser.

"Wenn kriminelle Diebesbanden durch das Land ziehen und Geldautomaten sprengen, ist das extrem gefährliche Kriminalität", sagte Justizminister Marco Buschmann (FDP). Eine Geldautomatensprengung etwa an einem Bahnhof oder in einem Einkaufszentrum richte nicht nur großen Schaden an, sondern stelle auch eine erhebliche Gefahr für Unbeteiligte dar, sei es für Anwohner oder Passanten.

"Um dies auch im Strafgesetzbuch entsprechend abzubilden, wollen wir den Strafrahmen dieser Gefahr entsprechend anpassen: Geldautomatensprengungen sollen künftig mit einer Freiheitsstrafe von mindestens zwei Jahren, bei schweren Gesundheitsschädigungen sogar mit Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren bestraft werden. Diese Verschärfung gibt die richtige Antwort auf die anhaltenden Taten in diesem Bereich", so Buschmann.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 20.07.2024 - 11:11 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung