Freitag, 16. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Reddig erhöht Reformdruck auf Merz vor JU-Deutschlandtag
Bundesverfassungsgericht: Reiche muss Video gegen Linke löschen
Dax legt zu - Technologiewerte unter Druck
Trump sagt Livestream von Hinrichtung ab
EU-Rat diskutiert über Energiepreise und Finanzrahmen
Bericht: Merz plant KI-Partnerschaft mit Nvidia
Bundestag stimmt für Erhöhung der Tabaksteuer
Apotheker erwarten keine Engpässe bei Grippemitteln und Antibiotika
Bundestag beschließt "Frühstartrente"
Historiker Aly warnt vor Rückfall in autoritäre Strukturen

Newsticker

12:51Reddig erhöht Reformdruck auf Merz vor JU-Deutschlandtag
12:42Dax bleibt am Mittag im Plus - Berichtssaison im Tech-Sektor erwartet
12:29Umfrage: Jeder siebte Mittelständler plant Produktionsverlagerung
12:27Deutschland und Frankreich vereinbaren Verbrenner-Aus-Aus
11:35Reichinnek kritisiert Gesetz gegen Vergesellschaftung
10:25Bundestag beschließt "Frühstartrente"
10:12Wüst zum Bundesratspräsidenten gewählt
09:43Dax startet positiv - Hoffen auf Entlastung durch Anleihemarkt
08:51Mehr Baugenehmigungen für Wohnungen im August erteilt
08:17Bericht: BMI kennt Zahl der Ex-Beamten mit Anschlussjobs nicht
07:44CDU-Sozialpolitiker warnen vor Kürzungen bei Grundsicherung
07:17Mützenich drängt auf europäische Initiative für Ukraine-Frieden
06:58Streeck begrüßt höhere Tabaksteuer und zeigt sich offen für mehr
06:50Hubertz: Förderprogramm "Gewerbe zu Wohnen" gut angelaufen
06:38EU will "Entlastungen" für Industrie und weniger Bürokratie

Börse

Der Dax hat sich am Freitag nach einem bereits freundlichen Start bis zum Mittag weiterhin im grünen Bereich gehalten. Gegen 12:40 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 25.675 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,2 Prozent im Vergleich zum Schlussniveau des vorherigen Handelstags. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Regierung will Geldautomatensprengungen härter bestrafen


Geldautomat (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Bundesregierung will härtere Strafen für Geldautomatensprengungen ermöglichen. Dazu habe das Innenministerium in Abstimmung mit dem Justizministerium einen Gesetzentwurf zur Änderung des Sprengstoffgesetzes, des Strafgesetzbuchs und weiterer Gesetze vorgelegt, teilten beide Ministerien am Samstag mit.

Demnach sollen Geldautomatensprengungen mit Freiheitsstrafen von mindestens zwei Jahren, unter bestimmten Voraussetzungen sogar von mindestens fünf Jahren bis zu 15 Jahren geahndet werden können. Länder und Verbände können zu dem Vorhaben nun Stellung nehmen.

Innenministerin Nancy Faeser (SPD) sagte: "Wer Geldautomaten sprengt, riskiert das Leben von unbeteiligten Menschen. Wir haben es hier mit skrupellosen Tätergruppierungen und hochgefährlichen Sprengstoffen zu tun. Diese Taten müssen daher strenger geahndet werden können."

Außerdem müssten die Ermittlungsbehörden auch Telekommunikationsüberwachung einsetzen können, fordert die Ministerin.

"Zugleich brauchen wir weiterhin effektive und flächendeckende Präventionsmaßnahmen. Dazu gehören eine weiter verstärkte Videoüberwachung, Nebel-, Einfärbe- und Klebesysteme an Banknoten und die Reduktion von Bargeldbeständen an den Standorten." Die Kreditwirtschaft bleibe in der Verantwortung, diese Maßnahmen weiterhin konsequent umzusetzen, so Faeser.

"Wenn kriminelle Diebesbanden durch das Land ziehen und Geldautomaten sprengen, ist das extrem gefährliche Kriminalität", sagte Justizminister Marco Buschmann (FDP). Eine Geldautomatensprengung etwa an einem Bahnhof oder in einem Einkaufszentrum richte nicht nur großen Schaden an, sondern stelle auch eine erhebliche Gefahr für Unbeteiligte dar, sei es für Anwohner oder Passanten.

"Um dies auch im Strafgesetzbuch entsprechend abzubilden, wollen wir den Strafrahmen dieser Gefahr entsprechend anpassen: Geldautomatensprengungen sollen künftig mit einer Freiheitsstrafe von mindestens zwei Jahren, bei schweren Gesundheitsschädigungen sogar mit Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren bestraft werden. Diese Verschärfung gibt die richtige Antwort auf die anhaltenden Taten in diesem Bereich", so Buschmann.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 20.07.2024 - 11:11 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung