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Börse

Der Dax ist am Donnerstag nach einem bereits eher schwachen Start in den Handelstag bis zum Mittag etwas weiter ins Minus gerutscht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.105 Punkten beschlossen, 0,7 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Rheinmetall, FMC und Scout24, am Ende Airbus, BMW und Volkswagen. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax gibt zum Wochenausklang nochmal kräftig nach


Frankfurter Börse / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Zum Wochenausklang hat der Dax noch einmal kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 18.172 Punkten berechnet, ein Abschlag von bis auf die zweite Nachkommastelle genau 1,00 Prozent. Auf Wochensicht summieren sich die Kursrückgänge auf über drei Prozent.

Dabei war unklar, welche Rolle am Freitag der weltweite Ausfall vom Microsoft-Computern in den Aktienverkäufen spielte, denn auch die letzten Tage ging es schon kontinuierlich bergab.

Dennoch zeigte der Vorfall, wie verletzlich die IT-Infrastruktur von zahlreichen Unternehmen ist, die teilweise ihren Betrieb einstellen mussten.

Es wehe "ein Hauch von Hilf- und Ratlosigkeit auch durch die Frankfurter Börse", kommentierte Konstantin Oldenburger von CMC Markets den Handel. Das Papier des Software-Sicherheitsunternehmens Crowdstrike, das in den vergangenen Monaten durchaus zu den Börsenlieblingen zählte und dessen Aktie sich auf Jahressicht mehr als verdoppelt hatte, verlor rund ein Fünftel seines Wertes. Unternehmen wie Palo Alto Networks, Cloudflare, Fortinet, Zscaler, die durch die Expansion von Crowdstrike ins Hintertreffen geraten waren, witterten nun ihre Chance. Deren Aktien stiegen heute entsprechend.

Im deutschen Aktienindex ist die Erholung aus der Vorwoche wieder einkassiert. Es könne sich aber immer noch "um einen nur leichten Sommer-Blues handeln", sagte Oldenburger. Zu den wenigen Kursgewinnern gehörten Siemens Energy, Airbus und SAP. Den kräftigsten Abschlag gab es bei Sartorius, wo es bis kurz vor Handelsende über 15 Prozent bergab ging. Das hatte allerdings weniger mit den weltweiten IT-Ausfällen zu tun, sondern damit, dass der Pharma- und Laborzulieferer seine Prognose für 2024 nach unten korrigiert hatte.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,0885 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9187 Euro zu haben.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 19.07.2024 - 17:47 Uhr

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