Donnerstag, 20. August 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Lauterbach hält Zahl der Hitzetoten für "eher unterschätzt"
Klimaschutz: Kleingärtnerverband will Förderung vom Bund
IW: Arme werden etwas reicher
Fast 9.000 Abschiebungen in Deutschland gescheitert
Dax weiter kaum verändert- 26.000er-Marke hält noch
Jedes vierte Unternehmen fürchtet um Wettbewerbsfähigkeit
Dax startet kaum verändert - Stimmung am Aktienmarkt dreht sich
Korruptionsvorwürfe: Selenskyj entlässt Vize-Präsidialamtschefin
Bundesregierung verurteilt neue Siedlungspläne im Westjordanland
Innungskrankenkassen fordern umfassende GKV-Strukturreformen

Newsticker

00:01IW: Arme werden etwas reicher
00:00Klimaschutz: Kleingärtnerverband will Förderung vom Bund
00:00Lauterbach hält Zahl der Hitzetoten für "eher unterschätzt"
00:00Gasspeicher: Verbraucherschützer fürchten steigende Gaspreise
22:25US-Börsen uneinheitlich - Goldpreis steigt deutlich
18:30Lottozahlen vom Mittwoch (19.08.2026)
17:52Dax lässt nach - Infineon-Papiere verlieren
17:13Klingbeil streicht Freibetrag für Mitarbeiterrabatte doch nicht
16:20Klimaanlageneinbau: Mieterbund begrüßt Hubigs Vorstoß
13:58Waldbrände: Wohlleben warnt vor Räumung zerstörter Waldflächen
13:24Studie: Klimawandel verursacht extreme Meerestemperaturen in Europa
13:20Korruptionsvorwürfe: Selenskyj entlässt Vize-Präsidialamtschefin
13:05Linke warnt vor Risiken für Gasversorgung im Winter
12:47Bundesregierung will sich "in Rat und Tat" vor IStGH stellen
12:36Dax weiter kaum verändert- 26.000er-Marke hält noch

Börse

Am Mittwoch hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 26.091 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Der Dax schwankte im Laufe des Tages um den Schlussstand vom Dienstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Bündnis für Priorisierung von Erhalt der Verkehrsinfrastruktur


Baustelle A 100 (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Angesichts der Debatte zum Bundeshaushalt hat das Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende eine klare Priorisierung von Erhalt vor Neubau in der Verkehrsinfrastruktur gefordert. "Um Klimaziele einzuhalten und Lebensgrundlagen zu sichern, dürfen keine Haushaltsmittel im Bereich der Daseinsvorsorge oder beim Klimaschutz gekürzt werden", heißt es in einem Papier von Gewerkschaften, Sozial- und Umweltverbänden sowie der Evangelischen Kirche, das am Dienstag vorgestellt wurde. "Die sozial-ökologische Transformation der Verkehrsinfrastruktur muss politisch priorisiert werden."

Derzeit würden marode Brücken, Schienen und Straßen die Mobilität vieler Menschen und damit auch die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben einschränken, so das Bündnis.

Auch für den Wirtschaftsverkehr sei der Status Quo der Infrastruktur ein Hemmschuh.

Aktuell wird für den Bundeshaushalt 2025 eine Lücke im zweistelligen Milliardenbereich prognostiziert, die dem Bundeshaushalt 2025 fehlen wird. Angesichts der zu erwartenden massiven Kostensteigerungen für die Projekte der Bundesverkehrswegeplanung sei ein "Weiter so" mit immer neuen Autobahnen und Bundesstraßen auch aus fiskalpolitischer Perspektive weder möglich noch nachhaltig, so die Verbände.

Das Bündnis forderte zudem, das Schienennetz auszubauen. Für ein langfristig resilientes Schienennetz brauche es "neben einer zügigen und umfassenden Sanierung, Elektrifizierung und Reaktivierung von Strecken mehr Bundesmittel für einen naturverträglichen Ausbau der Schiene". Darüber hinaus brauche es für eine echte Wahlfreiheit zwischen den Verkehrsmitteln mehr Personal und insbesondere im ländlichen Raum attraktive, zuverlässige und barrierefreie Angebote des ÖPNV sowie öffentliche Ladeinfrastruktur für Pendler. Außerdem müssten klimaschädliche Subventionen sozial verträglich abgebaut und Gelder von klimaschädlicher hin zu klimafreundlicher Infrastruktur umverteilt werden.

Die Verbände begrüßten die Diskussion über einen Infrastrukturfonds und schlagen einen verkehrsträgerübergreifenden, überjährigen Infrastrukturfonds vor, der nach Schweizer Vorbild mit klar geregelten Finanzierungssäulen für die Bahn, den ÖPNV, den Fuß- und Radverkehr sowie Förderprogrammen für Ladeinfrastruktur gestaltet werden soll.

Dem Bündnis sozialverträgliche Mobilitätswende gehören Gewerkschaften (IG Metall, Verdi, DGB), Sozial-, Wohlfahrts- und Umweltverbänden (VdK, SoVD, AWO, VCD, BUND, NABU) sowie die Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) an. Es wird gefördert und unterstützt durch die Stiftung Mercator.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 25.06.2024 - 07:01 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung