Mittwoch, 08. April 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Deutschland und Partner fordern dauerhaftes Ende des Iran-Kriegs
Lebenslange Haft nach tödlichem Autorennen in Ludwigsburg
Massive Angriffe auf Verkehrsinfrastruktur im Iran
Trump sagt Großangriff auf den Iran vorerst ab
Deutsche Bahn: Pünktlichkeit steigt im März auf über 60 Prozent
IW gegen Spritpreisdeckel und höhere Pendlerpauschale
SPD-Fraktionsvize erhebt Vorwürfe gegen Mineralölkonzerne
Spritpreise: Verbände fürchten Folgen für ambulante Pflege
Kommunen kritisieren Altschulden-Entlastung als unzureichend
Iran-Krieg: Masala fürchtet endgültigen Bruch der Nato

Newsticker

14:05Deutschland und Partner fordern dauerhaftes Ende des Iran-Kriegs
13:51Trump droht bei Waffenlieferungen an den Iran mit Zöllen
13:35Nouripour befürchtet Hinrichtungswelle im Iran
13:12Gutachten: Verweigerung von Bargeldannahme verletzt Grundrechte
13:01BMWE hält sich bei weiteren Energiepreis-Entlastungen bedeckt
12:37Golfstaaten melden neue iranische Drohnenangriffe
12:30Dax weiter stark im Plus - Euphorie nach Waffenruhe im Nahen Osten
12:08Landkreistag fordert deutlich höhere Entlastung der Kommunen
11:53CDU und SPD verhandeln in Rheinland-Pfalz über Koalition
11:31KfW: Viele Unternehmen spüren negative Effekte des Klimawandels
10:50KSC bestätigt Trennung von Cheftrainer Eichner im Sommer
10:43DIW-Präsident warnt vor erneuter Eskalation im Iran-Krieg
10:28SPD fordert von Mineralölkonzernen sofortige Spritpreissenkung
10:22Grüne fordern weitere Maßnahmen von Pistorius
09:51Dieselpreis erreicht neues Allzeithoch - Benzin knapp darunter

Börse

Der Dax hat sich am Mittwoch nach einem bereits euphorischen Start bis zum Mittag weiter sehr klar im grünen Bereich bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.005 Punkten berechnet, 4,7 Prozent über dem Schlussniveau vom vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Siemens Energy, Infineon und Siemens, am Ende die Deutsche Börse, Brenntag und die Hannover Rück. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Bündnis für Priorisierung von Erhalt der Verkehrsinfrastruktur


Baustelle A 100 (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Angesichts der Debatte zum Bundeshaushalt hat das Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende eine klare Priorisierung von Erhalt vor Neubau in der Verkehrsinfrastruktur gefordert. "Um Klimaziele einzuhalten und Lebensgrundlagen zu sichern, dürfen keine Haushaltsmittel im Bereich der Daseinsvorsorge oder beim Klimaschutz gekürzt werden", heißt es in einem Papier von Gewerkschaften, Sozial- und Umweltverbänden sowie der Evangelischen Kirche, das am Dienstag vorgestellt wurde. "Die sozial-ökologische Transformation der Verkehrsinfrastruktur muss politisch priorisiert werden."

Derzeit würden marode Brücken, Schienen und Straßen die Mobilität vieler Menschen und damit auch die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben einschränken, so das Bündnis.

Auch für den Wirtschaftsverkehr sei der Status Quo der Infrastruktur ein Hemmschuh.

Aktuell wird für den Bundeshaushalt 2025 eine Lücke im zweistelligen Milliardenbereich prognostiziert, die dem Bundeshaushalt 2025 fehlen wird. Angesichts der zu erwartenden massiven Kostensteigerungen für die Projekte der Bundesverkehrswegeplanung sei ein "Weiter so" mit immer neuen Autobahnen und Bundesstraßen auch aus fiskalpolitischer Perspektive weder möglich noch nachhaltig, so die Verbände.

Das Bündnis forderte zudem, das Schienennetz auszubauen. Für ein langfristig resilientes Schienennetz brauche es "neben einer zügigen und umfassenden Sanierung, Elektrifizierung und Reaktivierung von Strecken mehr Bundesmittel für einen naturverträglichen Ausbau der Schiene". Darüber hinaus brauche es für eine echte Wahlfreiheit zwischen den Verkehrsmitteln mehr Personal und insbesondere im ländlichen Raum attraktive, zuverlässige und barrierefreie Angebote des ÖPNV sowie öffentliche Ladeinfrastruktur für Pendler. Außerdem müssten klimaschädliche Subventionen sozial verträglich abgebaut und Gelder von klimaschädlicher hin zu klimafreundlicher Infrastruktur umverteilt werden.

Die Verbände begrüßten die Diskussion über einen Infrastrukturfonds und schlagen einen verkehrsträgerübergreifenden, überjährigen Infrastrukturfonds vor, der nach Schweizer Vorbild mit klar geregelten Finanzierungssäulen für die Bahn, den ÖPNV, den Fuß- und Radverkehr sowie Förderprogrammen für Ladeinfrastruktur gestaltet werden soll.

Dem Bündnis sozialverträgliche Mobilitätswende gehören Gewerkschaften (IG Metall, Verdi, DGB), Sozial-, Wohlfahrts- und Umweltverbänden (VdK, SoVD, AWO, VCD, BUND, NABU) sowie die Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) an. Es wird gefördert und unterstützt durch die Stiftung Mercator.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 25.06.2024 - 07:01 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung