Dienstag, 21. April 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bericht: Regierung löst Blockade bei EEG-Novelle und Netzpaket
Bundesregierung weitet Entlastungsprämie aus
Pflegereform: Warken plant deutliche Mehrbelastung für Heimbewohner
Ethikrat-Chef fordert Ende der Strafbarkeit von Schwarzfahren
Drei Viertel gegen höhere Zuzahlungen von Kassenpatienten
Verband will Altersgrenze für Reservisten auf 70 Jahre erhöhen
Marco Rose wird neuer Cheftrainer des AFC Bournemouth
John Ternus folgt auf Tim Cook als Apple-Chef
Spekulation um Aus für Handwerker-Steuerbonus
Dax startet freundlich - Anleger hoffen auf US-Iran-Gespräche

Newsticker

17:10Bericht: Regierung löst Blockade bei EEG-Novelle und Netzpaket
16:38Schmerzmediziner kritisierten geplante Sparmaßnahmen scharf
16:07Demokratiepädagogen kritisieren Priens Umbau von "Demokratie leben"
15:37Astra Zeneca kritisiert geplante Kürzungen im Gesundheitssystem
14:58Rentenaufstand ostdeutscher Spitzenpolitiker gegen Merz
14:45Berliner Staatsanwaltschaft erhebt Terror-Anklage gegen Syrer
14:22Umfrage: Klare Mehrheit für staatliche Entlastung
13:44Forsa: AfD weiter vorn - Merz-Zufriedenheit verharrt auf Tiefstand
13:29SPD droht wegen Merz` Rentenansage mit "erbittertem Widerstand"
12:50Google umgeht vorerst Milliardenstrafe der EU
12:30Dax am Mittag trotz ZEW-Einbruch weiter im Plus
12:27Neuer Ausschuss soll Versorgungslage beobachten
12:21Medien fordern Schutz gegen KI-Ausbeutung
11:56Stegner nennt Ermahnungen des Kanzlers "kontraproduktiv"
11:25Studie: EU-Förderung stärkt Wachstum in strukturschwachen Regionen

Börse

Der Dax hat sich am Dienstag nach einem bereits freundlichen Start bis zum Mittag weiter im grünen Bereich gehalten. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 24.555 Punkten berechnet, dies entspricht einem Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten RWE, Merck und die Allianz, am Ende Beiersdorf, MTU und Airbus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Viele Deutsche zweifeln an Leistungsfähigkeit der Schulen


Klassenraum in einer Schule (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Zu Beginn der Sommerferienzeit 2024 ist das Vertrauen der Deutschen in die Leistungsfähigkeit der Schulen gering. Das ist das Ergebnis einer Yougov-Umfrage für die "Welt am Sonntag".

Jeder Fünfte würde ihnen demnach die Noten Fünf (mangelhaft/15 Prozent) beziehungsweise Sechs (ungenügend/fünf Prozent) geben. Lediglich vier Prozent halten sehr gut (Note Eins) und 14 Prozent gut (Note Zwei) für angemessen.

Ein Drittel der Befragten plädiert für eine Drei. Neun Prozent sind unentschieden. Zusammengefasst erhalten die deutschen Schulen demnach eine Drei minus (Durchschnitt 3,47). Das Urteil lautet: knapp befriedigend.

Gefragt haben die Meinungsforscher zwischen dem 7. und 10. Juni auch nach Missständen: Als weitaus größtes Problem empfinden die Bürger demnach den Lehrermangel (61 Prozent), an zweiter Stelle rangiert das nicht ausreichende Unterrichtsniveau (36). Ähnlich dringend sind laut Umfrage Maßnahmen gegen die schlechte Finanzausstattung (32 Prozent), die Trägheit des Systems bei nötigen Veränderungen (30), die mangelnde Integration von Kindern mit Migrationshintergrund (28) und die unzureichende Digitalisierung (28) sowie gegen den schlechten Zustand vieler Schulgebäude (26).

"Eine gute Bildung der nächsten Generation ist die Grundlage unseres zukünftigen Wohlstandes. Wenn die Bevölkerung die Schulen dermaßen schlecht einschätzt, ist das ein Alarmsignal", kommentierte der Leiter des Ifo-Zentrums für Bildungsökonomik, Ludger Wößmann, das Ergebnis der Umfrage in der Zeitung. "Bessere Schulen müssen in der Politik endlich oberste Priorität haben."

"Eine schwache Drei kann nicht der Anspruch unserer Bildungspolitik sein", sagte die Vorsitzende des Deutschen Philologenverbands, Susanne Lin-Klitzing, der "Welt am Sonntag". Die Spitzenvertreterin der Gymnasiallehrer verlangt, den Lehrerberuf attraktiver zu machen. Referendare, die bisher lediglich 50 Prozent des Einstellungsgehalts erhielten, müssten endlich "angemessen" bezahlt werden. Die Schule müsse "ein guter Arbeitsort für Lehrkräfte und ein guter Lernort für Schüler werden". Lin-Klitzing sagte: "Die Bildungsrepublik und der Wirtschaftsstandort Deutschland können sich ein mittelmäßiges Niveau einfach nicht leisten."

Die Kultusministerkonferenz (KMK), der zufolge zurzeit bereits 16.000 Pädagogen fehlen, hat kürzlich beschlossen, die Bedingungen für den Berufseinstieg zu erleichtern. So sollen auch Studenten mit nur einem Fach ein Referendariat beginnen dürfen. Zudem sollen Absolventen auch nach einem Bachelorabschluss ins Lehramt-Studium wechseln oder dual studieren können. Angehende Lehrer unterrichten dann - zunächst begleitet - parallel zum Studium und werden dafür bezahlt.

"Diese Maßnahmen werden einen substanziellen Beitrag zur Überwindung des Lehrkräftemangels leisten und gleichzeitig die Qualität der Aus- und Weiterbildung positiv verändern", zitiert die Zeitung die derzeitige KMK-Präsidentin und saarländische Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD). "Wir müssen mehr junge Menschen dafür begeistern, diesen tollen Beruf für sich zu wählen. Wir müssen zudem flexibler und durchlässiger werden."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 22.06.2024 - 07:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung