Montag, 06. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Handelsverbände fordern Freigabe der Sonntagsöffnungszeiten
Menschenrechtsinstitut warnt vor geschlossenen Jugendheimen
SPD fordert fünf Jahre Übergang bei Abschaffung der Rente mit 63
England gewinnt WM-Achtelfinale gegen Mexiko in Unterzahl
Fußball-WM: Norwegen gewinnt gegen Brasilien
Wadephul: Iran müsste für Minenräumung zahlen
Anti-Folter-Stelle kritisiert Zustände in Gefängnissen
Ischinger warnt Europäer vor zu vielen US-Waffenkäufen
Expertenkommission legt zwei Reformmodelle für Schuldenbremse vor
Norwegen wirft Brasilien aus der WM

Newsticker

20:07Amthor: Bürokratieabbau spart 16 Milliarden Euro
18:35IG Metall plant VW-weiten Aktionstag gegen Sparpläne
18:12Elterngeld-Reform: Bezugsdauer sinkt auf zwölf Monate
18:09Grünen-Chef Banaszak: Fitness allein macht noch keinen neuen Mann
17:44Dax schließt auf neuem Höchststand - Rüstungsaktien gefragt
17:27Klingbeil verteidigt Neuverschuldung mit Bundeswehr-Ausgaben
16:56Trump bestätigt persönliche Einmischung in Sperre von US-Spieler
16:30Gewinne deutscher Großunternehmen 2025 um 9,8 Prozent gesunken
15:31Krankenhausgesellschaft kritisiert GKV-Reform scharf
15:26Bundeskabinett bringt Haushalt auf den Weg
15:26Thüringer Polizisten bekommen Sonderurlaub für AfD-Einsatz
15:06Zwei Tote nach Schüssen in Offenburg - Polizei nennt Details
14:16CDU-Bundesparteitag findet 2027 in Frankfurt am Main statt
13:43Ökonom: Einführung des digitalen Euro "könnte durchaus floppen"
13:36Merz plant Regierungserklärung zu Reformplänen

Börse

Zum Wochenstart hat der Dax Zugewinne verbucht. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.817 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Damit erreichte er einen neuen Höchststand auf Schlusskursbasis. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Viele Deutsche zweifeln an Leistungsfähigkeit der Schulen


Klassenraum in einer Schule (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Zu Beginn der Sommerferienzeit 2024 ist das Vertrauen der Deutschen in die Leistungsfähigkeit der Schulen gering. Das ist das Ergebnis einer Yougov-Umfrage für die "Welt am Sonntag".

Jeder Fünfte würde ihnen demnach die Noten Fünf (mangelhaft/15 Prozent) beziehungsweise Sechs (ungenügend/fünf Prozent) geben. Lediglich vier Prozent halten sehr gut (Note Eins) und 14 Prozent gut (Note Zwei) für angemessen.

Ein Drittel der Befragten plädiert für eine Drei. Neun Prozent sind unentschieden. Zusammengefasst erhalten die deutschen Schulen demnach eine Drei minus (Durchschnitt 3,47). Das Urteil lautet: knapp befriedigend.

Gefragt haben die Meinungsforscher zwischen dem 7. und 10. Juni auch nach Missständen: Als weitaus größtes Problem empfinden die Bürger demnach den Lehrermangel (61 Prozent), an zweiter Stelle rangiert das nicht ausreichende Unterrichtsniveau (36). Ähnlich dringend sind laut Umfrage Maßnahmen gegen die schlechte Finanzausstattung (32 Prozent), die Trägheit des Systems bei nötigen Veränderungen (30), die mangelnde Integration von Kindern mit Migrationshintergrund (28) und die unzureichende Digitalisierung (28) sowie gegen den schlechten Zustand vieler Schulgebäude (26).

"Eine gute Bildung der nächsten Generation ist die Grundlage unseres zukünftigen Wohlstandes. Wenn die Bevölkerung die Schulen dermaßen schlecht einschätzt, ist das ein Alarmsignal", kommentierte der Leiter des Ifo-Zentrums für Bildungsökonomik, Ludger Wößmann, das Ergebnis der Umfrage in der Zeitung. "Bessere Schulen müssen in der Politik endlich oberste Priorität haben."

"Eine schwache Drei kann nicht der Anspruch unserer Bildungspolitik sein", sagte die Vorsitzende des Deutschen Philologenverbands, Susanne Lin-Klitzing, der "Welt am Sonntag". Die Spitzenvertreterin der Gymnasiallehrer verlangt, den Lehrerberuf attraktiver zu machen. Referendare, die bisher lediglich 50 Prozent des Einstellungsgehalts erhielten, müssten endlich "angemessen" bezahlt werden. Die Schule müsse "ein guter Arbeitsort für Lehrkräfte und ein guter Lernort für Schüler werden". Lin-Klitzing sagte: "Die Bildungsrepublik und der Wirtschaftsstandort Deutschland können sich ein mittelmäßiges Niveau einfach nicht leisten."

Die Kultusministerkonferenz (KMK), der zufolge zurzeit bereits 16.000 Pädagogen fehlen, hat kürzlich beschlossen, die Bedingungen für den Berufseinstieg zu erleichtern. So sollen auch Studenten mit nur einem Fach ein Referendariat beginnen dürfen. Zudem sollen Absolventen auch nach einem Bachelorabschluss ins Lehramt-Studium wechseln oder dual studieren können. Angehende Lehrer unterrichten dann - zunächst begleitet - parallel zum Studium und werden dafür bezahlt.

"Diese Maßnahmen werden einen substanziellen Beitrag zur Überwindung des Lehrkräftemangels leisten und gleichzeitig die Qualität der Aus- und Weiterbildung positiv verändern", zitiert die Zeitung die derzeitige KMK-Präsidentin und saarländische Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD). "Wir müssen mehr junge Menschen dafür begeistern, diesen tollen Beruf für sich zu wählen. Wir müssen zudem flexibler und durchlässiger werden."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 22.06.2024 - 07:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung