Dienstag, 19. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Iran-Optimismus zieht Dax zum Wochenbeginn klar ins Plus
Verdi weitet Warnstreiks bei Deutscher Telekom und Postbank aus
Aiwanger kritisiert Lauterbachs Klimanotstand-Vorschlag
Dax holt Verluste wieder auf - Stimmung weiter von Skepsis geprägt
Ardian investiert in Windparkprojekt in Sachsen
Uniper-Chef begrüßt Verkaufspläne des Bundes
SPD-Politiker fordern eine Billion Euro Privatkapital für KI
ASB fordert Grundfinanzierung des Zivilschutzes aus Bundeshaushalt
Schnieder zum Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz gewählt
Merz hält an Kritik am Iran-Einsatz der USA fest

Newsticker

11:47Linke kritisiert Uniper-Verkaufsabsichten des Bundes
11:43Linke bietet CDU in Sachsen-Anhalt Hilfe gegen AfD an
11:35Merz setzt auf engere Beziehungen zwischen EU und Schweiz
11:01JP-Morgan-Managerin beobachtet Deal-Boom
10:42Deutschland und Frankreich wollen Pharmaindustrie stärken
10:17Umfrage: Mehrheit für Abschaffung des Acht-Stunden-Tags
09:30Dax startet im Plus - Zinsen bleiben großes Thema
09:24Linke: Merkel für EU-Verdienstorden geeigneter als Merz
09:12Reichinnek: Koalition bei Reformen nicht auf gutem Weg
09:01Russland startet dreitägige Atomwaffenübung
08:54Uniper-Chef begrüßt Verkaufspläne des Bundes
08:17Urlaub auf hoher See wird immer beliebter
08:14Getreideanbaufläche stabilisiert sich weiter
08:10Erwerbstätigkeit im ersten Quartal gesunken
07:40Jeder fünfte Selbständige sieht Existenz in Gefahr

Börse

Der Dax ist am Dienstag mit Gewinnen in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.475 Punkten berechnet und damit 0,7 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Rheinmetall, SAP und Scout24, am Ende Infineon, Daimler Truck und BASF. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Viele Deutsche zweifeln an Leistungsfähigkeit der Schulen


Klassenraum in einer Schule (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Zu Beginn der Sommerferienzeit 2024 ist das Vertrauen der Deutschen in die Leistungsfähigkeit der Schulen gering. Das ist das Ergebnis einer Yougov-Umfrage für die "Welt am Sonntag".

Jeder Fünfte würde ihnen demnach die Noten Fünf (mangelhaft/15 Prozent) beziehungsweise Sechs (ungenügend/fünf Prozent) geben. Lediglich vier Prozent halten sehr gut (Note Eins) und 14 Prozent gut (Note Zwei) für angemessen.

Ein Drittel der Befragten plädiert für eine Drei. Neun Prozent sind unentschieden. Zusammengefasst erhalten die deutschen Schulen demnach eine Drei minus (Durchschnitt 3,47). Das Urteil lautet: knapp befriedigend.

Gefragt haben die Meinungsforscher zwischen dem 7. und 10. Juni auch nach Missständen: Als weitaus größtes Problem empfinden die Bürger demnach den Lehrermangel (61 Prozent), an zweiter Stelle rangiert das nicht ausreichende Unterrichtsniveau (36). Ähnlich dringend sind laut Umfrage Maßnahmen gegen die schlechte Finanzausstattung (32 Prozent), die Trägheit des Systems bei nötigen Veränderungen (30), die mangelnde Integration von Kindern mit Migrationshintergrund (28) und die unzureichende Digitalisierung (28) sowie gegen den schlechten Zustand vieler Schulgebäude (26).

"Eine gute Bildung der nächsten Generation ist die Grundlage unseres zukünftigen Wohlstandes. Wenn die Bevölkerung die Schulen dermaßen schlecht einschätzt, ist das ein Alarmsignal", kommentierte der Leiter des Ifo-Zentrums für Bildungsökonomik, Ludger Wößmann, das Ergebnis der Umfrage in der Zeitung. "Bessere Schulen müssen in der Politik endlich oberste Priorität haben."

"Eine schwache Drei kann nicht der Anspruch unserer Bildungspolitik sein", sagte die Vorsitzende des Deutschen Philologenverbands, Susanne Lin-Klitzing, der "Welt am Sonntag". Die Spitzenvertreterin der Gymnasiallehrer verlangt, den Lehrerberuf attraktiver zu machen. Referendare, die bisher lediglich 50 Prozent des Einstellungsgehalts erhielten, müssten endlich "angemessen" bezahlt werden. Die Schule müsse "ein guter Arbeitsort für Lehrkräfte und ein guter Lernort für Schüler werden". Lin-Klitzing sagte: "Die Bildungsrepublik und der Wirtschaftsstandort Deutschland können sich ein mittelmäßiges Niveau einfach nicht leisten."

Die Kultusministerkonferenz (KMK), der zufolge zurzeit bereits 16.000 Pädagogen fehlen, hat kürzlich beschlossen, die Bedingungen für den Berufseinstieg zu erleichtern. So sollen auch Studenten mit nur einem Fach ein Referendariat beginnen dürfen. Zudem sollen Absolventen auch nach einem Bachelorabschluss ins Lehramt-Studium wechseln oder dual studieren können. Angehende Lehrer unterrichten dann - zunächst begleitet - parallel zum Studium und werden dafür bezahlt.

"Diese Maßnahmen werden einen substanziellen Beitrag zur Überwindung des Lehrkräftemangels leisten und gleichzeitig die Qualität der Aus- und Weiterbildung positiv verändern", zitiert die Zeitung die derzeitige KMK-Präsidentin und saarländische Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD). "Wir müssen mehr junge Menschen dafür begeistern, diesen tollen Beruf für sich zu wählen. Wir müssen zudem flexibler und durchlässiger werden."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 22.06.2024 - 07:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung