Montag, 22. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Fußball-WM: Japan deklassiert Tunesien
Berichte: Starmer soll Rücktritt erwägen
Linke schließt Parteitag ab - Debatte über Gehaltsdeckel erwartet
BSW kritisiert Rentenkommissions-Vorschläge
Willingmann räumt Fehler im Umgang mit AfD ein
Ökonom: Minijob-Abschaffung würde Schwarzarbeit deutlich erhöhen
DRK-Präsident kritisiert mangelnden Zivilschutz
Rentenkommissions-Vorschläge stoßen auf Kritik
Fratzscher kritisiert Rentenreform-Vorschläge als zu vorsichtig
Fußball-WM: Spanien schlägt Saudi-Arabien deutlich

Newsticker

05:27De la Espriella gewinnt Präsidentschaftswahl in Kolumbien
05:12Fußball-WM: Ägypten feiert gegen Neuseeland ersten WM-Sieg
05:00Linken-Spitzenkandidatin offen für Wahl Sven Schulze
05:00Umfrage: Hälfte der Beschäftigten will vorzeitig in Rente
02:05Fußball-WM: Uruguay und Kap Verde trennen sich 2:2
02:00Litauen: Aufbau der deutschen Brigade liegt vor Zeitplan
01:00Jusos gegen Kopplung des Rentenalters an Lebenserwartung
00:00Günther fordert Rücktritt von Linkspartei-Chef Pantisano
00:00Wirtschaftsweise Schnitzer fordert Einschränkung von Minijobs
00:00Senioren-Union fordert Umsetzung der Rentenvorschläge
00:00TK-Chef warnt vor Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze
00:00Krankenhausgesellschaft warnt vor Pleitewelle
00:00Sozialverband kritisiert GKV-Sparpaket scharf
00:00NRW-Kommunen kritisieren Sozialträger scharf
23:01Fußball-WM: Belgien und Iran trennen sich torlos

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax nachgelassen. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 24.986 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax im Tagesverlauf seine Zugewinne ab und rutschte schließlich ins Minus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Viele Deutsche zweifeln an Leistungsfähigkeit der Schulen


Klassenraum in einer Schule (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Zu Beginn der Sommerferienzeit 2024 ist das Vertrauen der Deutschen in die Leistungsfähigkeit der Schulen gering. Das ist das Ergebnis einer Yougov-Umfrage für die "Welt am Sonntag".

Jeder Fünfte würde ihnen demnach die Noten Fünf (mangelhaft/15 Prozent) beziehungsweise Sechs (ungenügend/fünf Prozent) geben. Lediglich vier Prozent halten sehr gut (Note Eins) und 14 Prozent gut (Note Zwei) für angemessen.

Ein Drittel der Befragten plädiert für eine Drei. Neun Prozent sind unentschieden. Zusammengefasst erhalten die deutschen Schulen demnach eine Drei minus (Durchschnitt 3,47). Das Urteil lautet: knapp befriedigend.

Gefragt haben die Meinungsforscher zwischen dem 7. und 10. Juni auch nach Missständen: Als weitaus größtes Problem empfinden die Bürger demnach den Lehrermangel (61 Prozent), an zweiter Stelle rangiert das nicht ausreichende Unterrichtsniveau (36). Ähnlich dringend sind laut Umfrage Maßnahmen gegen die schlechte Finanzausstattung (32 Prozent), die Trägheit des Systems bei nötigen Veränderungen (30), die mangelnde Integration von Kindern mit Migrationshintergrund (28) und die unzureichende Digitalisierung (28) sowie gegen den schlechten Zustand vieler Schulgebäude (26).

"Eine gute Bildung der nächsten Generation ist die Grundlage unseres zukünftigen Wohlstandes. Wenn die Bevölkerung die Schulen dermaßen schlecht einschätzt, ist das ein Alarmsignal", kommentierte der Leiter des Ifo-Zentrums für Bildungsökonomik, Ludger Wößmann, das Ergebnis der Umfrage in der Zeitung. "Bessere Schulen müssen in der Politik endlich oberste Priorität haben."

"Eine schwache Drei kann nicht der Anspruch unserer Bildungspolitik sein", sagte die Vorsitzende des Deutschen Philologenverbands, Susanne Lin-Klitzing, der "Welt am Sonntag". Die Spitzenvertreterin der Gymnasiallehrer verlangt, den Lehrerberuf attraktiver zu machen. Referendare, die bisher lediglich 50 Prozent des Einstellungsgehalts erhielten, müssten endlich "angemessen" bezahlt werden. Die Schule müsse "ein guter Arbeitsort für Lehrkräfte und ein guter Lernort für Schüler werden". Lin-Klitzing sagte: "Die Bildungsrepublik und der Wirtschaftsstandort Deutschland können sich ein mittelmäßiges Niveau einfach nicht leisten."

Die Kultusministerkonferenz (KMK), der zufolge zurzeit bereits 16.000 Pädagogen fehlen, hat kürzlich beschlossen, die Bedingungen für den Berufseinstieg zu erleichtern. So sollen auch Studenten mit nur einem Fach ein Referendariat beginnen dürfen. Zudem sollen Absolventen auch nach einem Bachelorabschluss ins Lehramt-Studium wechseln oder dual studieren können. Angehende Lehrer unterrichten dann - zunächst begleitet - parallel zum Studium und werden dafür bezahlt.

"Diese Maßnahmen werden einen substanziellen Beitrag zur Überwindung des Lehrkräftemangels leisten und gleichzeitig die Qualität der Aus- und Weiterbildung positiv verändern", zitiert die Zeitung die derzeitige KMK-Präsidentin und saarländische Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD). "Wir müssen mehr junge Menschen dafür begeistern, diesen tollen Beruf für sich zu wählen. Wir müssen zudem flexibler und durchlässiger werden."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 22.06.2024 - 07:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung