Dienstag, 03. November 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax dreht ins Plus - Handel weiter von Zurückhaltung geprägt
ZDF will sich mit Streaming retten
Dax legt zu - Anleger bleiben vor Apple-Zahlen vorsichtig
Koalitionsverhandlungen in Berlin gestartet
Kanzler fühlt sich durch Proteste "bestärkt"
Merz kündigt "Härte des Gesetzes" gegen Randalierer an
Gabriel befürchtet Trump-Angriff auf Iran nach Midterms
Tankstellenverband rechnet mit Preisanstieg zum Jahreswechsel
Berichte: Merz will Frau als Bundespräsidentin
BSW in Sachsen-Anhalt schließt Koalition mit AfD aus

Newsticker

09:30Dax startet vor US-Zwischenwahlen mit Verlusten
09:19Merz kündigt Selenskyj-Besuch in Berlin offiziell an
09:06Großrazzia gegen kriminelle Gruppierung in mehreren Bundesländern
08:54Hoppermann: Künftige Bundespräsidentin kommt aus der Union
08:45Autozulieferer Schaeffler will fast 3.500 Stellen streichen
08:11Weniger zuckerhaltige Getränke produziert - Light-Getränke legen zu
08:05Produktion von Nahrungsergänzungsmitteln klettert auf Rekordhoch
07:40Stimmung in Chemieindustrie verschlechtert
07:16USA führen neue Angriffe auf iranische Ziele durch
06:35Knorr-Bremse fordert neue EU-Handelspolitik
05:00Gabriel befürchtet Trump-Angriff auf Iran nach Midterms
01:00Niedersachsens CDU verlangt von Lies klares Nein zu Rot-Rot-Grün
01:00Verdi-Chef will eigene europäische KI-Entwicklung
00:01Forsa: Große Mehrheit hat Verständnis für Jugendproteste
00:00Wittig wirft Israel faschistische Politik vor

Börse

Der Dax ist am Dienstag mit Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.725 Punkten berechnet und damit 1,0 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Bayer, Siemens Healthineers und RWE, am Ende Infineon, Zalando und MTU. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Scharfe Kritik an Drittstaaten-Kompromiss aus SPD


Flüchtlingslager (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Aus der SPD kommt scharfe Kritik am Drittstaaten-Kompromiss der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK). "Das Erwartungsmanagement der Ministerpräsidentenkonferenz ist erneut mangelhaft und die Aussagen gerade zu Asylverfahren in Drittstaaten erneut Wasser auf die Mühlen der Rechtsextremen", sagte Aziz Bozkurt, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt in der SPD, dem "Tagesspiegel".

Es sei längst klar, dass die Drittstaaten-Modelle rechtlich "mehr als schwierig" seien und auch "praktisch nahe des Unmöglichen". Erneut werde wissenschaftliche Expertise ignoriert.

Bozkurt kritisiert: "In Krisenzeiten braucht es eine politische Führung, die Orientierung liefert und das läuft gewaltig schief."

Kritik am Drittstaaten-Modell kommt auch aus dem SPD-Parteivorstand. "Drittstaatenregelungen wie das britische `Ruanda-Modell` oder die Pläne Italiens mit Albanien lösen keine Fluchtursachen", sagte Serpil Midyatli, stellvertretende Bundeschefin der SPD und Vorsitzende der SPD in Schleswig-Holstein. "Sie schaffen neue Probleme: Asylzentren im Ausland sind teuer, ineffizient und in der Umsetzung kompliziert." Ihre Hauptkritik richtete Midyatli allerdings in Richtung der Union: "Anstatt sich mit Maximalforderungen zu überbieten, sollte sich die Union mit praktischen Ansätzen der Bekämpfung von Fluchtursachen beschäftigen."

Ähnlich kritisch äußert sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Hakan Demir. "Insbesondere die unionsgeführten Länder geben sich der Illusion hin, dass man sich der humanitären Verantwortung für Schutzsuchende entledigen kann", sagte Demir dem "Tagesspiegel". Der Migrationsexperte sprach von "einem fatalen Signal an die Weltgemeinschaft". Verfahren in Drittstaaten seien aufwändig und teuer und verlangten teilweise doppelten Rechtsschutz.

"Die selbst für Deutschland teilweise herausfordernden Verfahren und Integrationsbemühungen solchen Staaten aufzubürden, die über deutlich geringere Ressourcen verfügen, ist zudem ein Irrweg", ergänzte Demir. Der SPD-Politiker bedankte sich bei den drei Ländern, die bei der Ministerpräsidentenkonferenz kritische Protokollerklärungen abgegeben hatten. "Ich bin den Landesregierungen in Niedersachsen, Bremen und Thüringen dankbar, dass sie ausgelagerten Verfahren als Abschreckungsinstrument eine Absage erteilen."

Am Donnerstag hatte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) auf Druck der unionsgeführten Bundesländer eine Prüfung von Asylverfahren in Drittstaaten zugesagt. Ergebnisse sollen bis zur nächsten Ministerpräsidentenkonferenz im Dezember vorgelegt werden. Scholz hatte bei einer Pressekonferenz aber ebenfalls seine Skepsis zum Ausdruck gebracht.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 22.06.2024 - 03:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung