Donnerstag, 21. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax legt am Mittag zu - Infineon vorn
Tarifbindung in Deutschland drastisch gesunken
Gastgewerbe-Umsatz fällt auf niedrigsten Stand seit Coronakrise
Dax startet leicht im Plus - Anleger warten auf Nvidia-Zahlen
Landkreise fordern mehr Zivilschutz-Investitionen
BASF bestätigt Stellenabbau durch Sparprogramm
Lauterbach pocht auf Widerspruchslösung bei Organspende
Republica-Gründer empfiehlt Abschied von Plattform X
Von der Leyen drängt auf "Vollendung" des Binnenmarkts
Bund will 4.000 KI-Start-ups bis 2030 schaffen

Newsticker

08:06Exporte in die USA sinken deutlich - Importe steigen leicht
07:48Grüne sehen Schwarz-Grün als Option für den Bund
07:31Städtetag will mehr Bundesmittel für Zivilschutz
07:11Linnemann will Bürgergeld für flüchtige Kriminelle streichen
07:06Stegner verteidigt Kubicki gegen Rechtspopulismus-Vorwurf
07:04CDU-Wirtschaftsrat fordert Abschaffung der Luftverkehrssteuer
07:01Steinmeier zweifelt an freiwilligem Wehrdienst
07:00Umfrage: Allensbach sieht wachsendes Wählerpotential für die FDP
06:59Früherer Merz-Büroleiter wechselt zu BCG
06:55Leiche nach Hauseinsturz in Görlitz gefunden
06:12China-Schock alarmiert deutsche Politik
04:00Steinmeier kritisiert Regierung für fehlende Großreformen
01:00Republica-Gründer empfiehlt Abschied von Plattform X
00:00Parteien erhalten 2026 mehr staatliche Zuschüsse
00:00Lauterbach pocht auf Widerspruchslösung bei Organspende

Börse

Am Mittwoch hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.737 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem Start auf Vortagesniveau arbeitete sich der Dax zunächst ins Plus vor, bevor er seine Zugewinne am Nachmittag deutlich ausbauen konnte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Innenministerkonferenz will einheitliche Fußfessel-Regelung


Polizei (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Landesinnenminister haben sich auf ihrer Frühjahrskonferenz 2024 in Potsdam mit Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) für Maßnahmen zum Schutz vor häuslicher Gewalt und eine bessere Strafverfolgung bei Cybermobbing ausgesprochen.

Das Bundesinnenministerium werde gebeten, "sich innerhalb der Bundesregierung für eine bundeseinheitliche gesetzliche Regelung zum Einsatz von Fußfesseln einzusetzen", sagte der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU). "Es soll verpflichtende Anti-Gewalt-Trainings geben und die verschiedenen Stellen verpflichtend zusammenarbeiten."

Faeser begrüßte den Beschluss. "Ich freue mich außerdem über die große Klarheit, mit der wir Gewalt gegen Frauen gemeinsam bekämpfen."

Es sei "unerträglich", dass alle vier Minuten eine Frau in Deutschland Opfer von häuslicher Gewalt wird. "Wir wollen mit verpflichtenden Anti-Gewalt-Trainings und elektronischen Fußfesseln für die Täter Frauen schützen und die Gewaltspirale stoppen."

Die Innenministerkonferenz hat sich zudem für die Einführung eines Cybermobbing-Straftatbestandes ausgesprochen. "Cybermobbing ist ein wachsendes Phänomen, das bisher unterschätzt wird, obwohl es für die Opfer zu schwerwiegenden Auswirkungen in vielen Lebensbereichen führt", so Stübgen.

Im Konflikt zwischen der Bundesinnenministerin und Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) um die Überwachung von Telekommunikationsdaten stellten sich die Landesinnenminister auf die Seite Faesers. Die IMK sehe "das Quick-Freeze-Verfahren von Telekommunikationsdaten als unzureichend an", sagte Stübgen. "Denn wo nichts in der Gefriertruhe ist, kann auch nichts eingefroren werden. Die Vorratsdatenspeicherung von IP-Adressen muss endlich eingeführt werden. Das sind wir den Opfern von Terror, sexuellem Missbrauch und anderen Formen von Hass und Gewalt schuldig."

Darüber hinaus sprachen sich die Landesinnenminister für ein härteres Vorgehen gegen Islamisten aus. "Der Islamismus ist eine sehr ernsthafte Bedrohung, daher müssen wir sehr konsequent und sehr hart dagegen vorgehen", sagte Andy Grote, Innensenator Hamburgs und Sprecher der Innenminister der SPD. "Deshalb wollen wir hier eine Erweiterung der Straftatbestände Volksverhetzung und Verunglimpfung des Staates prüfen. Wer in solch aggressiv-martialischer Art und Weise einen totalitären Gottesstaat fordert und damit andere bedroht und aufhetzt, begeht dann eine Straftat und darf sich nicht länger auf die Freiheit berufen, deren Abschaffung er zugleich propagiert."

Es müsse ein Weg gefunden werden, Straftäter, aber auch Gefährder und islamistische Verfassungsfeinde nach Afghanistan abzuschieben, so Grote. "Wer in dem Land, das ihm Schutz gewährt, selbst zur Gefahr für die Sicherheit wird, für den muss der Aufenthalt in Deutschland enden. Ich bin froh, dass unser Antrag, Straftäter und Gefährder auch nach Afghanistan und Syrien abzuschieben, so breite Unterstützung erfahren und das Bundesinnenministerium damit begonnen hat, auf Basis der von den Bundesländern gemeldeten Fälle die ganz konkrete Umsetzung von Rückführungen nach Afghanistan vorzubereiten."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 21.06.2024 - 14:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung