Samstag, 14. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Digitalminister warnt vor Auswirkungen von KI auf Arbeitsmarkt
Flixbus-Fahrer nach tödlichem Unfall verurteilt
Trump meldet schweren Angriff auf iranische Insel im Golf
Dittrich verlangt mehr Zugeständnisse von Älteren bei Rentenreform
2. Bundesliga: Magdeburg holt Remis gegen Darmstadt - Fürth siegt
Scharfe Kritik an Klingbeils Plänen für private Altersvorsorge
Ministerium will Finanzierung von unabhängiger Asylberatung stoppen
Wagenknecht pocht auf Importe von russischem Öl und Spritpreisdeckel
Verkehrsministerium will Förderung für Magnetschwebebahnen
Grönlands Außenministerin tritt zurück - Koalition zerbrochen

Newsticker

17:301. Bundesliga: Bayern retten ein Unentschieden zu neunt
16:02Klimabilanz: Grüne warnen vor EU-Strafzahlungen in Milliardenhöhe
15:122. Bundesliga: Turbulentes Remis zwischen Arminia und Paderborn
15:06Philosoph Jürgen Habermas gestorben
14:23Reeder befremdet deutsches Nein zu Militäreinsatz
14:06Krösche weist Spekulationen über Eintracht-Abgang zurück
13:45Auch SPD stimmt Koalition mit CDU in Brandenburg zu
13:01Social Media: Hubig fordert zeitnah mehr Schutz für junge Menschen
12:18Emissionen in Deutschland 2025 kaum gesunken
11:58Bamf: Fast 350.000 Ukrainer zwischen 18 und 63 Jahren in Deutschland
11:38Brandenburger CDU stimmt Koalitionsvertrag mit der SPD zu
10:59Kaum eine Corona-Klage hatte vor Gericht Erfolg
10:11Koalition uneins über Marinemission in der Straße von Hormus
09:13Formel 1: Mercedes holt Doppelpole beim Großen Preis von China
08:18Dittrich verlangt mehr Zugeständnisse von Älteren bei Rentenreform

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax nachgelassen. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 23.447 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start drehte der Dax bis zum frühen Nachmittag ins Plus, bevor er am späten Nachmittag wieder ins Minus rutschte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Erzeugerpreise für Dienstleistungen legen zu


Büros (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Erzeugerpreise für Dienstleistungen in Deutschland sind im ersten Quartal 2024 um 1,0 Prozent höher gewesen als im Vorjahresquartal. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mitteilte, stiegen die Preise gegenüber dem vierten Quartal 2023 um 1,3 Prozent. Kostensteigerungen etwa für Energie und Personal führten dazu, dass Unternehmen in vielen Dienstleistungsbereichen ihre Preise zu Jahresbeginn anpassten.

Mit -1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal verzeichnete der Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei im ersten Quartal 2024 als einziger Abschnitt im Dienstleistungssektor einen leichten Preisrückgang.

Maßgeblich dafür verantwortlich war die Güterbeförderung in der See- und Küstenschifffahrt, wo die Preise in Folge der wirtschaftlichen Abkühlung und der daraus resultierenden schwächeren Nachfrage um 13,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal fielen. Gegenüber dem vierten Quartal 2023 gab es hier mit +26,6 Prozent allerdings einen starken Anstieg.

Bedingt durch die Attacken auf Schiffe im Roten Meer durch die Huthi-Rebellen wichen Handelsschiffe zwischen Europa und Asien vielfach auf die deutlich längere Route um den afrikanischen Kontinent aus, was zu höherem Kraftstoffverbrauch und entsprechend höheren Frachtraten führte. Dementsprechend erhöhten sich die Preise für Seespeditionen, wodurch die Preise für Speditionsleistungen insgesamt gegenüber dem Vorjahresquartal zwar um 2,1 Prozent zurückgingen, gegenüber dem vierten Quartal 2023 mit +5,6 Prozent jedoch stark anstiegen.

Ebenfalls stark stiegen die Preise für sonstige Post-, Express- und Kurierdienste mit +4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal und +2,8 Prozent zum Vorquartal. Gestiegene Energie- und Personalkosten waren hierfür die Ursachen.

Im Wirtschaftsabschnitt Information und Kommunikation gab es mit +1,7 Prozent einen moderaten Preisanstieg gegenüber dem Vorjahresquartal, so das Bundesamt weiter. Mit +2,9 Prozent stiegen hier die Preise für Softwareentwicklung und -programmierung am stärksten. Auch im Bereich Datenverarbeitungs- und Hostingdienstleistungen stiegen die Preise mit +2,6 Prozent relativ stark. Die Hauptursache hierfür waren die zu Jahresbeginn erhöhten Personalkosten als Reaktion auf die hohe Inflation des Jahres 2023 sowie Personalknappheit durch Fachkräftemangel in der IT-Branche insgesamt. Demgegenüber fielen die Preise sowohl für leitungsgebundene als auch drahtlose Telekommunikation wegen sinkender Kosten um 1,8 Prozent beziehungsweise 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

Im Wirtschaftsabschnitt Grundstücks- und Wohnungswesen gab es mit +1,2 Prozent einen leichten Preisanstieg gegenüber dem Vorjahresquartal. Maßgeblich dafür verantwortlich waren mit +2,3 Prozent die Vermietungen von Immobilien, wobei die sogenannten Indexmieten mit vertraglich fixierter Anpassung, zum Beispiel an den im Jahr 2023 stark gestiegenen Verbraucherpreisindex, einen hohen Anteil daran hatten.

Im Wirtschaftsabschnitt freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen gab es mit +2,9 Prozent einen vergleichsweise starken Anstieg der Preise gegenüber dem Vorjahresquartal. Mit +5,2 Prozent stiegen die Gebühren für Kraftfahrzeug-Untersuchungen besonders stark. Auch im Bereich Ingenieurbüro- und technische Beratungsleistungen gab es mit +3,9 Prozent einen deutlichen Anstieg gegenüber dem Vorjahresquartal, ebenso wie für Rechtsberatungsleistungen mit +3,5 Prozent. Sowohl in Ingenieurbüros als auch in Kanzleien wurden wegen allgemein gestiegener Kosten und insbesondere durch höhere Löhne und Gehälter zu Jahresbeginn Preisanpassungen vollzogen.

Im Wirtschaftsabschnitt Verwaltungs- und Unterstützungsleistungen war der Preisanstieg mit +2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal moderat. Mit +6,3 Prozent stiegen die Preise für die befristete Überlassung von Arbeitskräften jedoch besonders stark. Neben dem allgemeinen Fach- und Arbeitskräftemangel spielten in der Branche auch tarifbedingte Lohnsteigerungen zu Jahresbeginn eine Rolle. Letzteres war auch bei den Reinigungsleistungen die Hauptursache für den Preisanstieg um 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 19.06.2024 - 08:33 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung