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Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax geringfügig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.284 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von wenigen Punkten im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem Vormittag, der überwiegend im Plus verlief, drehte der Dax am Nachmittag vorübergehend ins Minus, bevor er wieder auf das Vortagesniveau zurückkehrte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax hält sich im Plus - Finanzmarktanalysten bleiben optimistisch


Frankfurter Börse / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Dax hat sich am Dienstag nach einem bereits halbwegs freundlichen Start bis zum Mittag im grünen Bereich gehalten. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 18.150 Punkten berechnet, dies entspricht einem Plus von 0,5 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Qiagen, die Deutsche Börse und Rheinmetall, am Ende Adidas, Beiersdorf und Siemens Healthineers.

Die vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelten mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren fielen zwar etwas schlechter als erwartet aus, blieben aber auf einem hohen Niveau.

"Die vom ZEW befragten Finanzmarktanalysten sind weiterhin optimistisch", sagte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP-Bank-Gruppe. "Die Konjunkturerwartungen verbessern sich im Juni zwar nur leicht, doch was zählt, sind die deutlichen Erholungen des Konjunkturbarometers in den vergangenen Monaten." Die Botschaft laute, dass ein Aufschwung ins Haus stehe.

"Als guter Gradmesser für die weitere konjunkturelle Entwicklung erweist sich der Mittelwert der ZEW-Konjunkturerwartungen und der aktuellen Lageeinschätzung", so Gitzel. Dabei sehe das Bild gemäßigter aus. "Der Mittelwert signalisiert zwar auch eine konjunkturelle Erholung, allerdings fällt diese nach dieser Lesart gedämpft aus." Letzteres überzeuge: "Für einen nachhaltigen Aufschwung fehlt es derzeit an den Grundzutaten." Vor allem der schwache Auftragseingang der vergangenen zwei Jahre in der deutschen Industrie spreche nicht für eine rasche wirtschaftliche Genesung.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,0718 US-Dollar (-0,13 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9331 Euro zu haben.

Der Ölpreis sank unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 84,08 US-Dollar; das waren 17 Cent oder 0,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 18.06.2024 - 12:35 Uhr

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