Mittwoch, 22. April 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Umfrage: Klare Mehrheit für staatliche Entlastung
Rentenaufstand ostdeutscher Spitzenpolitiker gegen Merz
Google umgeht vorerst Milliardenstrafe der EU
Bericht: Regierung löst Blockade bei EEG-Novelle und Netzpaket
Astra Zeneca kritisiert geplante Kürzungen im Gesundheitssystem
Berliner Staatsanwaltschaft erhebt Terror-Anklage gegen Syrer
Dax lässt nach - Anleger vor Ablauf von Iran-Ultimatum nervös
Schmerzmediziner kritisierten geplante Sparmaßnahmen scharf
SPD droht wegen Merz` Rentenansage mit "erbittertem Widerstand"
Länder wollen mehr Geld vom Bund für Aufnahme Geflüchteter

Newsticker

12:30Dax dreht ins Minus - Investoren bleiben an den Seitenlinien
12:16Kabinett beschließt Warkens Notfallreform
11:56Drohender Pipeline-Stopp: BER erwartet keine Kerosin-Engpässe
11:49Großrazzia wegen Steuerbetrug und Hehlerei im Palettenhandel
11:24Kabinett beschließt Gesetzentwurf zur Speicherung von IP-Adressen
11:20Linnemann begrüßt Konzept für milliardenschwere Steuerentlastung
10:45DGB-Umfrage: Mehrheit will stärkeren Sozialstaat
10:28Frei hält Zeitplan für Gesundheitsreform für realistisch
10:10Sozialverband dringt auf schnelle Reform der Notfallversorgung
09:54Nur jedes dritte Unternehmen befürwortet Aktivrente
09:46Bundeswehr soll neu ausgerichtet werden
09:33Dax startet im Plus - kaum Euphorie durch verlängerte Waffenruhe
09:05Widerstand aus Union gegen Gesundheitsreform
08:26Kommunen fordern 32 Milliarden Euro Soforthilfe vom Bund
08:09Etwas mehr Erwerbstätige arbeiten im Homeoffice

Börse

Der Dax hat sich am Mittwoch nach einem halbwegs freundlichen Start bis zum Mittag in den roten Bereich bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.215 Punkten berechnet, 0,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Infineon, Brenntag und RWE, am Ende die Deutsche Telekom, die Commerzbank und MTU. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Schwache Baukonjunktur belastet auch Wohnungsbau aus Fertigteilen


Bauarbeiter (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die schwache Baukonjunktur wirkt sich auch auf den Wohnungsbau aus Fertigteilen aus - allerdings weniger stark als auf konventionellen Neubau. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mitteilte, wurden im Jahr 2023 rund 19.900 Wohngebäude im Fertigteilbau errichtet - 2,5 Prozent weniger als im Jahr zuvor.

Zurückzuführen ist dies vor allem auf den Neubau von Einfamilien-Fertighäusern (-4,1 Prozent gegenüber 2022); bei in Fertigteilbauweise hergestellten Wohngebäuden mit mindestens drei Wohnungen gab es hingegen ein Plus von 12,0 Prozent. Der Neubau von Wohngebäuden in konventioneller Bauweise ging 2023 gegenüber dem Vorjahr um 7,5 Prozent auf 76.900 zurück.

Insgesamt war im Jahr 2023 fast jedes vierte (20,6 Prozent) fertiggestellte Wohngebäude ein vorgefertigtes Haus aus der Fabrik (2022: 19,7 Prozent). Häuser aus Fertigteilen werden angesichts gestiegener Baukosten und Wohnungsmangel als möglicherweise günstigere und zeitsparende Alternative diskutiert.

Ein Rückgang der Bauvorhaben zeigte sich deutlich bei klassischen Einfamilien-Fertighäusern, die mit 84,6 Prozent den größten Anteil an den Wohngebäuden im Fertigteilbausegment haben: Im Jahr 2023 wurden mit 16.900 Einfamilien-Fertighäuser 4,1 Prozent weniger als im Vorjahr fertiggestellt. Das war der niedrigste Wert seit dem Jahr 2018 mit 16.500 Fertigstellungen. In konventioneller Bauweise wurden im Jahr 2023 rund 53.000 Einfamilienhäuser gebaut -10,8 Prozent weniger als 2022 (59.500).

Ein Bauzuwachs war dagegen bei Zwei- und Mehrfamilienhäusern im Fertigteilbau zu verzeichnen: Im Jahr 2023 wurden rund 2.300 Zweifamilien-Fertighäuser (+6,0 Prozent gegenüber 2022) und 790 Gebäude mit mindestens drei Wohnungen fertiggestellt (+12,0 Prozent gegenüber 2022). In konventioneller Bauweise verlief die Entwicklung beim Neubau von Zwei- und Mehrfamilienhäusern uneinheitlich: Im Jahr 2023 wurden rund 9.600 Zweifamilienhäuser fertiggestellt - ein Plus von 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dagegen sank die Zahl der fertiggestellten Gebäude mit mindestens drei Wohnungen im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Prozent auf 14.200 Fertigstellungen.

Bauherren im Wohnungsbau aus Fertigteilen waren im Jahr 2023 mehrheitlich private Haushalte, so das Bundesamt. Sie machten einen Anteil von 90,3 Prozent aus. Danach folgten mit 8,9 Prozent Unternehmen und mit 0,8 Prozent öffentliche Träger.

Im Jahr 2023 stiegen die Baupreise für Einfamilien-Fertighäuser um 8,1 Prozent im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2022. Zum Vergleich: Der Baupreisindex für Wohngebäude in konventioneller Bauart lag im Jahr 2023 bei +8,5 Prozent gegenüber 2022. Im Zehnjahresvergleich verteuerte sich der Bau von Einfamilien-Fertighäusern um 72,7 Prozent.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 17.06.2024 - 08:21 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung