Mittwoch, 05. August 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Innenministerium bestätigt Drohnen-Fund am Flughafen Leipzig
Dax-Rekordjagd büßt am Mittag etwas an Schwung ein
Forsa: AfD baut Vorsprung aus - Jeder Vierte unentschlossen
Dax legt zu - Preise für Öl und Gas sinken deutlich
Grüne kritisieren Prien wegen Kürzung von CSD-Förderung
Grüne fordern besseren Hitzeschutz für Deutschland
BDEW: Stromversorgung in Deutschland trotz Trockenheit gesichert
Ökonom warnt vor höheren Spritpreisen wegen Niedrigwasser
Rocholl warnt vor Aufschnüren des Rentenpakets
Linke will Recht auf Wohnen im Grundgesetz

Newsticker

12:11Schwesig will Rente mit 63 über Jahrzehnte fortschreiben
12:08Innenministerium bestätigt Drohnen-Fund am Flughafen Leipzig
12:05Linke fordert SPD zu AfD-Verbotsverfahren auf
12:04Mindestens 17 Tote bei neuen russischen Angriffen auf Kiew
12:00Ipsos: Union fällt auf niedrigsten Wert seit Januar 2022
11:40USA importieren weniger Stahl- und Aluminium aus Deutschland
11:26Wirtschaftsweise irritiert über Rentenstreit der Koalition
10:51GdP sieht Bundespolizei gut gerüstet für Drohnenabwehr
10:34Menschliche Aktivitäten verdoppeln Brandhäufigkeit in der Arktis
10:24Anschlagsplan gegen deutschen Rüstungsmanager durchkreuzt
10:19Klingbeil drängt auf Prüfung von AfD-Verbotsverfahren
10:11Weimer-Sprecher Warrings wechselt zu Thyssenkrupp Steel
09:52Berliner SPD-Spitzenkandidat verspricht Mietenkataster bis 2027
09:34Dax setzt Rekordjagd fort
09:29Bericht: Drohne mit Zünder am Leipziger Flughafen entdeckt

Börse

Der Dax ist am Mittwoch mit Gewinnen in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 26.355 Punkten berechnet, 0,6 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Fresenius, Siemens Energy und Bayer, am Ende Infineon, Vonovia und die Deutsche Post. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

SPD und Grüne drängen auf zusätzliche staatliche Investitionen


Finanzministerium (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

In der koalitionsinternen Auseinandersetzung um den Bundeshaushalt 2025 sprechen sich SPD und Grüne für zusätzliche staatliche Investitionen aus.

"Wir brauchen Investitionen in die innere Sicherheit, also die Stärkung unserer Polizei und Sicherheitsbehörden, eine leistungsfähige Bundeswehr und eine Stärkung der sozialen Sicherheit", sagte der stellvertretende SPD-Fraktionschef Achim Post der "Welt" (Montagsausgabe). Das umfasse etwa Investitionen in stabile Renten, gute Gesundheitsversorgung und der Kampf gegen Kinderarmut. "Daher ist es richtig, lösungsorientiert alle Wege zu prüfen, wie mehr finanzielle Mittel mobilisiert werden können."

Post begrüßt deshalb die Vorschläge von DGB und BDI zur Auflage eines Sondervermögens für staatliche Investitionen in Klimaschutz und Infrastrukturen.

"Auch die Schaffung von Sondervermögen ist dabei ein möglicher Weg. Wir dürfen nicht vorschnell Optionen vom Tisch nehmen, sondern müssen jetzt angesichts von Krieg und Krisen demokratische Handlungs- und Zukunftsfähigkeit unter Beweis stellen", so Post.

Auch die Bundestagsfraktion der Grünen lobte die Vorschläge aus der Wirtschaft: "Wir müssen hunderte Milliarden Euro in die Zukunft Deutschlands investieren: in die neuen Klima-Technologien, in unsere Infrastruktur, in unsere Wettbewerbsfähigkeit gegenüber China und den USA. Da hat der BDI-Präsident, Sigfried Russwurm, völlig recht." Deutschland müsse alle Anstrengungen unternehmen, Menschen noch schneller und besser in Arbeit zu vermitteln, und man müsse investieren. "Dem muss der Haushalt gerecht werden."

Dagegen verwies der haushaltspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Otto Fricke, auf die geltende Rechtslage, die es unmöglich mache, zusätzliche Schulden aufzunehmen. "Für ein verfassungsgemäßes neues Sondervermögen bedürfte es einer Zwei-Drittel-Zustimmung in Bundestag und Bundesrat. Die nötigen Mehrheiten kann ich in keiner der beiden Kammern erkennen", sagte Fricke.

Auch inhaltlich würden staatliche Investitionen und Sondervermögen in der aktuellen Debatte überschätzt, da diese "nur langfristig und träge" wirkten. "Wir müssen vielmehr schauen, wie man den permanenten überproportionalen Ausgabenanstieg beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales dämpfen kann, um wieder mehr Spielraum für unsere Zukunft zu haben", so der FDP-Haushälter mit Blick auf die Haushaltsverhandlungen der Ampel-Koalition.

Die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel lehnt die Aufnahme zusätzlicher Kredite ebenfalls ab: "Sondervermögen sind Sonderschulden. Diese Hintertüre zur Ausweitung der Staatsverschuldung muss geschlossen und nicht ausgeweitet werden." Stattdessen müssten "fragwürdige Ausgaben" gestrichen werden. "Zu letzteren gehören planwirtschaftliche `Klimaschutz`- und `Transformations`-Programme ebenso wie unsinnige `Entwicklungshilfe`-Projekte und die milliardenteure Alimentierung illegaler Migranten, die konsequent abgeschoben werden sollten. Statt Abermilliarden in Militärhilfe für die Ukraine zu versenken, sollten diplomatische Wege zur Beendigung des Krieges gesucht werden", sagte Weidel.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 17.06.2024 - 07:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung