Samstag, 10. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax legt deutlich zu - Renditen französischer Anleihen sinken
Trump kündigt große Diesellieferungen aus Russland an
Dax bleibt am Mittag im Plus - Zalando-Aktien gefragt
US-Regierung sanktioniert Internationalen Strafgerichtshof
Urteil: AfD-Abgeordnete Huy bleibt von DPG ausgeschlossen
EU und China einigen sich bei E-Autos - IW kritisiert Mindestpreise
XXXLutz rechnet bei Porta-Übernahme mit vertiefter EU-Prüfung
Bericht: Drei CDU-Abgeordnete machen falsche Angaben zu AfD-Wahl
Hubig kritisiert US-Sanktionen gegen Weltstrafgerichtshof scharf
Maffay und Oerding an Spitze der Album-Charts

Newsticker

11:10Brantner drängt SPD zu Parteiausschluss von Schröder
11:02Bundestag-Expertenkommission warnt vor Chinas Zwangsmaßnahmen
10:34Özdemir warnt Berlin vor "Überbietungswettbewerb" um linke Politik
10:11Lies will für Wachstum auf SPD-Projekte verzichten
09:23Grüne Jugend kritisiert Parteispitze nach Verlusten bei Jungwählern
09:10Kriegsdienstverweigerung: Zahl der zurückgenommenen Anträge steigt
08:45Nordrhein-Westfalen pocht auf Eigenständigkeit von Evonik
08:39BDI-Präsident will schärferen Kurs gegenüber China
07:48Steuerzahler-Bund fürchtet Staatseinstieg bei Evonik
07:37Familienunternehmer warnen vor Folgen des Erbschaftsteuer-Urteils
01:00Bauindustrie drängt auf Milliardenhilfe für Wohnungsbau
01:00Ökonomen für Ende von Erbschaftsteuer-Privilegien
00:00Verbraucherschützer drängen auf Entlastung bei Heizölkosten
22:441. Bundesliga: Dortmund und Werder trennen sich unentschieden
22:17US-Börsen legen zu - Goldpreis steigt deutlich

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.087 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax seine Zugewinne weitgehend kontinuierlich aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

SPD und Grüne drängen auf zusätzliche staatliche Investitionen


Finanzministerium (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

In der koalitionsinternen Auseinandersetzung um den Bundeshaushalt 2025 sprechen sich SPD und Grüne für zusätzliche staatliche Investitionen aus.

"Wir brauchen Investitionen in die innere Sicherheit, also die Stärkung unserer Polizei und Sicherheitsbehörden, eine leistungsfähige Bundeswehr und eine Stärkung der sozialen Sicherheit", sagte der stellvertretende SPD-Fraktionschef Achim Post der "Welt" (Montagsausgabe). Das umfasse etwa Investitionen in stabile Renten, gute Gesundheitsversorgung und der Kampf gegen Kinderarmut. "Daher ist es richtig, lösungsorientiert alle Wege zu prüfen, wie mehr finanzielle Mittel mobilisiert werden können."

Post begrüßt deshalb die Vorschläge von DGB und BDI zur Auflage eines Sondervermögens für staatliche Investitionen in Klimaschutz und Infrastrukturen.

"Auch die Schaffung von Sondervermögen ist dabei ein möglicher Weg. Wir dürfen nicht vorschnell Optionen vom Tisch nehmen, sondern müssen jetzt angesichts von Krieg und Krisen demokratische Handlungs- und Zukunftsfähigkeit unter Beweis stellen", so Post.

Auch die Bundestagsfraktion der Grünen lobte die Vorschläge aus der Wirtschaft: "Wir müssen hunderte Milliarden Euro in die Zukunft Deutschlands investieren: in die neuen Klima-Technologien, in unsere Infrastruktur, in unsere Wettbewerbsfähigkeit gegenüber China und den USA. Da hat der BDI-Präsident, Sigfried Russwurm, völlig recht." Deutschland müsse alle Anstrengungen unternehmen, Menschen noch schneller und besser in Arbeit zu vermitteln, und man müsse investieren. "Dem muss der Haushalt gerecht werden."

Dagegen verwies der haushaltspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Otto Fricke, auf die geltende Rechtslage, die es unmöglich mache, zusätzliche Schulden aufzunehmen. "Für ein verfassungsgemäßes neues Sondervermögen bedürfte es einer Zwei-Drittel-Zustimmung in Bundestag und Bundesrat. Die nötigen Mehrheiten kann ich in keiner der beiden Kammern erkennen", sagte Fricke.

Auch inhaltlich würden staatliche Investitionen und Sondervermögen in der aktuellen Debatte überschätzt, da diese "nur langfristig und träge" wirkten. "Wir müssen vielmehr schauen, wie man den permanenten überproportionalen Ausgabenanstieg beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales dämpfen kann, um wieder mehr Spielraum für unsere Zukunft zu haben", so der FDP-Haushälter mit Blick auf die Haushaltsverhandlungen der Ampel-Koalition.

Die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel lehnt die Aufnahme zusätzlicher Kredite ebenfalls ab: "Sondervermögen sind Sonderschulden. Diese Hintertüre zur Ausweitung der Staatsverschuldung muss geschlossen und nicht ausgeweitet werden." Stattdessen müssten "fragwürdige Ausgaben" gestrichen werden. "Zu letzteren gehören planwirtschaftliche `Klimaschutz`- und `Transformations`-Programme ebenso wie unsinnige `Entwicklungshilfe`-Projekte und die milliardenteure Alimentierung illegaler Migranten, die konsequent abgeschoben werden sollten. Statt Abermilliarden in Militärhilfe für die Ukraine zu versenken, sollten diplomatische Wege zur Beendigung des Krieges gesucht werden", sagte Weidel.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 17.06.2024 - 07:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung