Freitag, 31. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax am Mittag weiter im Minus - Symrise gefragt
Dax startet im Minus - Adidas-Aktie bricht ein
Dax legt zu - Inflationsdaten im Bereich der Erwartungen
Inflation zieht im Juli kräftig an
AfD will Fünf-Prozent-Hürde ersatzlos streichen
Ifo-Institut kritisiert EU-Plan zur Industrieförderung
Studie: Viele Kinder beim Radfahren unsicher
Seeheimer wollen Teile der Kapitalrente in Start-ups anlegen
Uefa droht mit Boykott aller Fifa-Turniere
Migrantenansturm auf spanischen Exklave Ceuta

Newsticker

07:28Politbarometer: AfD legt zu - Grüne und Linke verlieren
06:50Private Vermieter überhöhen Mieten fast so stark wie gewerbliche
01:00Neue CDU-Generalsekretärin will auf Basis zugehen
01:00Verbraucherschützer rügen "verzockte" Kassen-Millionen
01:00Hoppermann: Wahlen im Herbst keine Gefahr für Merz` Kanzlerschaft
00:50Trump verkündet Einigung auf Entwaffnung der Hamas
00:00Fechner verteidigt Fünf-Prozent-Hürde
00:00CDU-Sozialflügel unterstützt Ost-Rentenrevolte
00:00Kretschmer stellt Haltung zur AfD klar
00:00Neue Kürzungen: Wohnungswirtschaft schickt Brandbrief an Merz
00:00Linke fordert Kurzarbeitergeld bei Hitze
00:00Kretschmer droht Renten- und Pflegereform im Bundesrat zu stoppen
00:00Ölkonzerne ziehen wegen Benzinpreis-Prüfung vor Gericht
22:20US-Börsen legen zu - Kurssprung bei Microsoft
22:17Auch Concacaf lehnt Fifa-Pläne ab - keine Boykottdrohung

Börse

Am Donnerstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.612 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste rangierten Infineon, Siemens Energy und Symrise, am Ende Adidas, SAP und Zalando. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

SPD und Grüne drängen auf zusätzliche staatliche Investitionen


Finanzministerium (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

In der koalitionsinternen Auseinandersetzung um den Bundeshaushalt 2025 sprechen sich SPD und Grüne für zusätzliche staatliche Investitionen aus.

"Wir brauchen Investitionen in die innere Sicherheit, also die Stärkung unserer Polizei und Sicherheitsbehörden, eine leistungsfähige Bundeswehr und eine Stärkung der sozialen Sicherheit", sagte der stellvertretende SPD-Fraktionschef Achim Post der "Welt" (Montagsausgabe). Das umfasse etwa Investitionen in stabile Renten, gute Gesundheitsversorgung und der Kampf gegen Kinderarmut. "Daher ist es richtig, lösungsorientiert alle Wege zu prüfen, wie mehr finanzielle Mittel mobilisiert werden können."

Post begrüßt deshalb die Vorschläge von DGB und BDI zur Auflage eines Sondervermögens für staatliche Investitionen in Klimaschutz und Infrastrukturen.

"Auch die Schaffung von Sondervermögen ist dabei ein möglicher Weg. Wir dürfen nicht vorschnell Optionen vom Tisch nehmen, sondern müssen jetzt angesichts von Krieg und Krisen demokratische Handlungs- und Zukunftsfähigkeit unter Beweis stellen", so Post.

Auch die Bundestagsfraktion der Grünen lobte die Vorschläge aus der Wirtschaft: "Wir müssen hunderte Milliarden Euro in die Zukunft Deutschlands investieren: in die neuen Klima-Technologien, in unsere Infrastruktur, in unsere Wettbewerbsfähigkeit gegenüber China und den USA. Da hat der BDI-Präsident, Sigfried Russwurm, völlig recht." Deutschland müsse alle Anstrengungen unternehmen, Menschen noch schneller und besser in Arbeit zu vermitteln, und man müsse investieren. "Dem muss der Haushalt gerecht werden."

Dagegen verwies der haushaltspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Otto Fricke, auf die geltende Rechtslage, die es unmöglich mache, zusätzliche Schulden aufzunehmen. "Für ein verfassungsgemäßes neues Sondervermögen bedürfte es einer Zwei-Drittel-Zustimmung in Bundestag und Bundesrat. Die nötigen Mehrheiten kann ich in keiner der beiden Kammern erkennen", sagte Fricke.

Auch inhaltlich würden staatliche Investitionen und Sondervermögen in der aktuellen Debatte überschätzt, da diese "nur langfristig und träge" wirkten. "Wir müssen vielmehr schauen, wie man den permanenten überproportionalen Ausgabenanstieg beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales dämpfen kann, um wieder mehr Spielraum für unsere Zukunft zu haben", so der FDP-Haushälter mit Blick auf die Haushaltsverhandlungen der Ampel-Koalition.

Die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel lehnt die Aufnahme zusätzlicher Kredite ebenfalls ab: "Sondervermögen sind Sonderschulden. Diese Hintertüre zur Ausweitung der Staatsverschuldung muss geschlossen und nicht ausgeweitet werden." Stattdessen müssten "fragwürdige Ausgaben" gestrichen werden. "Zu letzteren gehören planwirtschaftliche `Klimaschutz`- und `Transformations`-Programme ebenso wie unsinnige `Entwicklungshilfe`-Projekte und die milliardenteure Alimentierung illegaler Migranten, die konsequent abgeschoben werden sollten. Statt Abermilliarden in Militärhilfe für die Ukraine zu versenken, sollten diplomatische Wege zur Beendigung des Krieges gesucht werden", sagte Weidel.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 17.06.2024 - 07:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung