Donnerstag, 22. Januar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

LNG-Importe aus den USA erreichen 2025 neuen Höchststand
Trump verkündet Einigung im Grönland-Konflikt - Keine Strafzölle
Insider: USA sollen Militärbasen auf Grönland übernehmen
Champions League: Bayern gewinnen gegen Saint-Gilloise
Merz betont transatlantische Gemeinsamkeiten im Grönland-Konflikt
AfD will eigenen Radiosender starten
Pflege im Heim wird immer teurer
Champions League: Eintracht nach Blamage in Baku ausgeschieden
Dax startet freundlich - Grönland-News erleichtern Anleger
Grönland-Konflikt: Exportwirtschaft nach Trump-Wende erleichtert

Newsticker

19:39Merz dankt Trump für Abkehr von Grönland-Plänen
19:17Netto-Kapitalzuflüsse nach Deutschland erstmals seit 2003 positiv
19:03Selenskyj verkündet Einigung mit Trump auf US-Sicherheitsgarantien
18:00Grüne kritisieren eigene EU-Abgeordnete nach Mercosur-Abstimmung
17:47Dax legt deutlich zu - Hoffnung auf geopolitische Entspannung
16:59BGH bestätigt Urteil gegen rechtsextreme Kampfsportgruppe weitgehend
16:19Horrorfilm "Sinners" stellt mit 16 Oscar-Nominierungen Rekord auf
15:45Polizei verhindert Anschlag auf Merz` Privatflugzeug
15:08Zahl der Zwangsversteigerungen 2025 weiter gestiegen
14:38Spionagevorwürfe: Russischer Botschaftsmitarbeiter ausgewiesen
14:37CDU wirft Trump "Diskreditierung der Vereinten Nationen" vor
14:08Grünen-Chefin Brantner nennt Mercosur-Abstimmung "Fehler"
13:57Bundesregierung plant Verbot von Inhaltsstoffen in E-Zigaretten
13:31Klingbeil will mit Frankreich über Nuklearwaffen sprechen
13:18BSW-Chef De Masi verteidigt Mercosur-Abstimmung im EU-Parlament

Börse

Am Donnerstag hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.856 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem sehr freundlichen Start hielt sich der Dax stabil im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

CDU-Landesminister gegen Bürgergeld für ukrainische Flüchtlinge


Werbung für das Bürgergeld (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU), hat die Zahlung von Bürgergeld an nach Deutschland geflohene wehrfähige Ukrainer kritisiert. "Es passt nicht zusammen, davon zu reden, die Ukraine bestmöglich zu unterstützen und im gleichen Atemzug, fahnenflüchtige Ukrainer zu alimentieren", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

In Deutschland gilt Fahnenflucht als Sonderdelikt, der nur von Soldaten begangen werden kann. Das Grundgesetz garantiert ein Recht auf Kriegsdienstverweigerung.

Die Entscheidung, Flüchtlingen aus der Ukraine Bürgergeld zu zahlen, mit der der Bund die Länder und Kommunen entlasten wollte, bezeichnete Stübgen als grundsätzlichen Fehler.

"Die Beschäftigungsquote von Ukrainern ist verschwindend gering, weil das Bürgergeld zum Bremsschuh für die Arbeitsaufnahme geworden ist", sagte er. "Die Bundesregierung muss hier zwingend über einen Kurswechsel nachdenken."

Stübgen schloss sich Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) an, der auf der nächsten Innenministerkonferenz, die von Mittwoch bis Freitag in Potsdam stattfindet, über das Thema sprechen will. "Mehrere zehntausend Männer, die der Wehrpflicht in der Ukraine unterliegen, bekommen hier in Deutschland Bürgergeld", hatte Herrmann dem RND gesagt. "Das ist auch der deutschen Bevölkerung nicht mehr lange vermittelbar." Es könne jedenfalls nicht sein, "dass wir weitere Anstrengungen unternehmen, um die Ukraine in ihrer Verteidigung gegen Russland zu unterstützen, was ich für richtig halte, und gleichzeitig prämieren, wenn jemand sich der Wehrpflicht entzieht". Dies gelte umso mehr, als in Deutschland selbst über die Wiedereinführung der Wehrpflicht diskutiert werde.

Im Februar 2024 waren 21 Prozent der Geflüchteten aus der Ukraine berufstätig. Als häufige Hemmnisse gelten langsame bürokratische Prozesse bei der Anerkennung von Qualifikationen sowie ein Mangel an Betreuungsplätzen für Kinder.

Laut RND haben sich zwischenzeitlich rund 256.000 männliche Ukrainer zwischen 18 und 60 Jahren in Deutschland aufgehalten. Zuletzt waren es noch knapp 210.000. Die ukrainische Regierung hatte im April entschieden, ihnen im Ausland künftig keine Reisepässe mehr ausstellen zu lassen. So sollen sie zur Registrierung bei der heimischen Armee gezwungen werden - mit dem Risiko, das Land nicht mehr verlassen sowie gegebenenfalls eingezogen und an die Front geschickt zu werden.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 16.06.2024 - 00:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung