Montag, 16. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

SPD zweifelt an uneingeschränkter Ramstein-Nutzung für Iran-Krieg
Grüne und Linken lehnen deutsche Beteiligung an Hormus-Sicherung ab
Auslands-Oscar für "Sentimental Value"
Bahn reduziert geplante Arbeitszeit im Fernverkehr
"One Battle After Another" räumt bei Oscars ab
Union will Mineralölkonzerne "genauer in den Blick nehmen"
Unicredit legt Übernahmeangebot für Commerzbank vor
Zahl der Fahrgäste ohne Ticket im DB-Fernverkehr gestiegen
1. Bundesliga: Stuttgart nutzt Vandevoordt-Patzer zu Sieg gegen RB
1. Bundesliga: Mainz siegt souverän in Bremen

Newsticker

14:46Verdi ruft für Mittwoch zu Streik am BER auf
14:41Spahn: Chatgruppe mit AfD im EU-Parlament "muss Konsequenzen haben"
14:28Boris Palmer wird kein Minister in Baden-Württemberg
14:06Schnitzer widerspricht Regierung bei Commerzbank
13:52Spahn fürchtet neue Fluchtbewegungen durch Iran-Krieg
13:41Scholz nennt Habermas seine "intellektuelle und moralische Instanz"
13:08Vereinigung Cockpit erhält Mandat für Arbeitskampf bei Eurowings
12:54Bundesregierung warnt Israel vor Bodenoffensive im Libanon
12:32Dax am Mittag etwas fester - Ölpreis dominiert weiter die Börsen
12:12SPD und CDU in Brandenburg unterschreiben Koalitionsvertrag
12:03Preußen Münster trennt sich von Trainer Alexander Ende
11:32"Wunschspieler" Rocco Reitz wechselt im Sommer zu RB Leipzig
10:58Commerzbank: SPD lehnt Übernahmeversuch von Unicredit ab
10:09Verdi ruft zu ÖPNV-Streiks in mehreren Bundesländern auf
09:32Dax startet verhalten - Commerzbank nach Übernahmeangebot gefragt

Börse

Der Dax hat sich am Montag nach einem verhaltenen Start in die Handelswoche bis zum Mittag leicht verbessert. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.495 Punkten berechnet, 0,2 Prozent über dem Schlussniveau vom Freitag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Seeheimer Kreis für Migrationspolitik nach dänischem Vorbild


Seeheimer Kreis (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Obwohl die dänischen Sozialdemokraten bei der Europawahl von 21,5 Prozent im Jahr 2019 auf 15,6 Prozent abgestürzt sind, will sich SPD-Vizefraktionschef Dirk Wiese nach dem Wahldebakel seiner Partei die dänische Schwesterpartei zum Vorbild nehmen. "Wir sollten uns den Kurs der nordischen Sozialdemokraten sehr genau anschauen", sagte Wiese dem "Tagesspiegel" am Donnerstag.

Nicht alles dort sei eins zu eins in Deutschland umsetzbar oder wünschenswert. "Aber die Sozialdemokratie dort hat gerade in der Migrationspolitik einen Kurs eingeschlagen, der dazu geführt hat, dass sie wieder Wahlerfolge hat und vor allem, dass sie radikale Parteien klein gehalten hat", sagte Wiese.

"Wir müssen in der SPD ohne Scheuklappen darüber sprechen und von diesen Erfahrungen profitieren".

Das sei für ihn selbstverständlich. Zugleich kritisierte er Aussagen des Juso-Vorsitzenden Philipp Türmer nach der Wahl. "Wir können nicht, wie der Juso-Chef jetzt vorschlägt, Probleme verschweigen, um bloß nicht rechten Narrativen hinterherzulaufen", mahnte Wiese. Das sei die völlig falsche Schlussfolgerung aus dieser Wahl.

Wiese kritisierte auch die bisherige Aufarbeitung des Wahlergebnisses. "Wir können jetzt nach der Europawahl nicht sagen, das schlechte Wahlergebnis lag nur an schlechter Kommunikation", sagte Wiese. "Wir müssen wieder viel stärker die berufstätige Familie in den Blick nehmen, diejenigen, die jeden Morgen aufstehen und das Land mit am Laufen halten." Die Partei nehme die Sorgen der Menschen im Bereich Zuwanderung sehr ernst. Die meisten Menschen seien für Zuwanderung, wollten aber, dass der Rechtsstaat durchgesetzt werde, so Wiese.

"Sie haben die berechtigte Erwartungshaltung, dass diejenigen, die sich nicht an die Regeln halten oder keinen Asylgrund haben, das Land wieder verlassen müssen." Das müsse die SPD künftig klarer benennen. Zudem forderte er mehr Migrationsabkommen, um die Zahl der Abschiebungen weiter zu erhöhen, und ein Ende des grundsätzlichen Abschiebestopps nach Afghanistan. "Wer Kapitalverbrechen begeht, muss unser Land verlassen." Das Bundesinnenministerium arbeitet zurzeit daran. "Unser Sicherheitsinteresse geht vor", sagte der SPD-Politiker.

2021 hatte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte Abschiebungen nach Afghanistan gestoppt. Der Gerichtshof legt das sogenannte Refoulement-Verbot in der Genfer Flüchtlingskonvention in Kombination mit dem Folterverbot in der Europäischen Menschenrechtskonvention so aus, dass nicht in Länder abgeschoben werden darf, in denen den Betroffenen Folter droht.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 14.06.2024 - 03:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung