Samstag, 29. November 2025
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Zahl der offenen Stellen in der Auto-Industrie sinkt rasant
Rüstungsunternehmen EOS plant Produktionsaufbau in Deutschland
Selenskyj-Berater tritt nach Korruptionsrazzia zurück
Landtechnik-Riese unter Druck: Krone kürzt Personal
Wüst warnt vor Bruch der Bundesregierung
Dax arbeitet sich nach Inflationsdaten ins Plus
Entwarnung nach Softwareproblemen bei Airbus A320
Wirtschaftsministerin Reiche kritisiert Frührente
Maier und Badenberg offen für AfD-Verbot in Thüringen
Bürgergeld: GKV-Spitzenverband reicht erste Klagen gegen Bund ein

Newsticker

15:41Piastri gewinnt Katar-Sprint vor Russell und Norris
15:36++ EILMELDUNG ++ Piastri gewinnt Sprint in Katar
15:26Neue AfD-Jugend gegründet
15:022. Bundesliga: Bochum schlägt Fürth klar - Hertha siegt weiter
14:24Kritik an Thüringer Image-Kampagne "Das grüne Herz Deutschlands"
13:53Dröge kritisiert Klimapolitik der Regierung als "zukunftsvergessen"
13:27Entwarnung nach Softwareproblemen bei Airbus A320
13:00Kartellamtspräsident Mundt warnt vor Wettbewerbsproblemen bei KI
11:54Grünen-Chef Banaszak fordert sozial gerechteren Klimaschutz
11:17Ökonomen warnen vor Gesprächen mit der AfD
10:02Grünen-Parteitag in Hannover geht weiter
07:30Landtechnik-Riese unter Druck: Krone kürzt Personal
05:00NRW fordert unbegrenzt gültigen Personalausweis für Über-70-Jährige
05:00Wüst warnt vor Bruch der Bundesregierung
01:00Kommunen befürchten mehr Absagen von Weihnachtsmärkten

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax leicht zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.836 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Seeheimer Kreis für Migrationspolitik nach dänischem Vorbild


Seeheimer Kreis (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Obwohl die dänischen Sozialdemokraten bei der Europawahl von 21,5 Prozent im Jahr 2019 auf 15,6 Prozent abgestürzt sind, will sich SPD-Vizefraktionschef Dirk Wiese nach dem Wahldebakel seiner Partei die dänische Schwesterpartei zum Vorbild nehmen. "Wir sollten uns den Kurs der nordischen Sozialdemokraten sehr genau anschauen", sagte Wiese dem "Tagesspiegel" am Donnerstag.

Nicht alles dort sei eins zu eins in Deutschland umsetzbar oder wünschenswert. "Aber die Sozialdemokratie dort hat gerade in der Migrationspolitik einen Kurs eingeschlagen, der dazu geführt hat, dass sie wieder Wahlerfolge hat und vor allem, dass sie radikale Parteien klein gehalten hat", sagte Wiese.

"Wir müssen in der SPD ohne Scheuklappen darüber sprechen und von diesen Erfahrungen profitieren".

Das sei für ihn selbstverständlich. Zugleich kritisierte er Aussagen des Juso-Vorsitzenden Philipp Türmer nach der Wahl. "Wir können nicht, wie der Juso-Chef jetzt vorschlägt, Probleme verschweigen, um bloß nicht rechten Narrativen hinterherzulaufen", mahnte Wiese. Das sei die völlig falsche Schlussfolgerung aus dieser Wahl.

Wiese kritisierte auch die bisherige Aufarbeitung des Wahlergebnisses. "Wir können jetzt nach der Europawahl nicht sagen, das schlechte Wahlergebnis lag nur an schlechter Kommunikation", sagte Wiese. "Wir müssen wieder viel stärker die berufstätige Familie in den Blick nehmen, diejenigen, die jeden Morgen aufstehen und das Land mit am Laufen halten." Die Partei nehme die Sorgen der Menschen im Bereich Zuwanderung sehr ernst. Die meisten Menschen seien für Zuwanderung, wollten aber, dass der Rechtsstaat durchgesetzt werde, so Wiese.

"Sie haben die berechtigte Erwartungshaltung, dass diejenigen, die sich nicht an die Regeln halten oder keinen Asylgrund haben, das Land wieder verlassen müssen." Das müsse die SPD künftig klarer benennen. Zudem forderte er mehr Migrationsabkommen, um die Zahl der Abschiebungen weiter zu erhöhen, und ein Ende des grundsätzlichen Abschiebestopps nach Afghanistan. "Wer Kapitalverbrechen begeht, muss unser Land verlassen." Das Bundesinnenministerium arbeitet zurzeit daran. "Unser Sicherheitsinteresse geht vor", sagte der SPD-Politiker.

2021 hatte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte Abschiebungen nach Afghanistan gestoppt. Der Gerichtshof legt das sogenannte Refoulement-Verbot in der Genfer Flüchtlingskonvention in Kombination mit dem Folterverbot in der Europäischen Menschenrechtskonvention so aus, dass nicht in Länder abgeschoben werden darf, in denen den Betroffenen Folter droht.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 14.06.2024 - 03:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung