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Finanzmärkte aktuell:

Union gegen Eintritt für Touristen-Hotspots


Heidelberg (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Für die Touristen-Hotspots in Deutschland kommen nach Ansicht der Union Eintrittsgebühren wie in Venedig nicht infrage.

Die tourismuspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion, Anja Karliczek (CDU), sagte der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe): "Auch bei uns gibt es ja punktuell Diskussionen, ob der Tourismus in einigen Regionen nicht zu viel wird. Ich bevorzuge aber digitale Lenkungslösungen durch Anmeldung über eine App und Vorschläge zu Alternativideen für Touristen." Karliczek ergänzte: "Zudem müssen wir die Attraktivität anderer Regionen in unserem Land noch weiter stärken."

Dazu gebe es aber "keine echten Anstrengungen der Ampel, wie beispielsweise die Entscheidung zeigt, die Mehrwertsteuer in der Gastronomie nicht bei sieben Prozent zu belassen".

Karliczek sagte weiter, das Vorgehen Venedigs mit Blick auf Tagestouristen sei verständlich angesichts des ungeheuren Touristenansturms. "Das Problem des Overtourismus löst dies aber aus meiner Sicht nicht, da fünf Euro Eintritt die Menschen nicht abhalten werden, nach Venedig zu reisen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 25.04.2024 - 12:34 Uhr

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