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Zum Wochenstart hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.319 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax prallt am Widerstand um 18.200 Punkte ab


Frankfurter Börse / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Am Mittwoch hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 18.089 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Infineon, Rheinmetall und Siemens Healthineers, am Ende die Deutsche Börse, Zalando und Vonovia.

Laut Konstantin Oldenburger, Marktanalyst von CMC Markets, gibt es derzeit gemischte Signale am Aktienmarkt: "Auf der einen Seite lassen enttäuschende Einkaufsmanagerindizes aus den USA die Hoffnung wieder aufkeimen, dass die US-Notenbank auf Kurs bleiben und die Zinsen doch vielleicht mehr als einmal in diesem Jahr senken kann. Auf der anderen Seite bleiben die großen Unternehmen auf Kurs und können im Großen und Ganzen mit ihren Quartalsbilanzen überzeugen."

Kurzfristig könnte es der Dax in der Widerstandszone um 18.200 Punkten schwer haben, seine Erholung ungehindert fortzusetzen, fügte der Marktexperte hinzu.

"Ein Ausbruch darüber könnte bis zum Monatswechsel in der kommenden Woche vertagt werden, dann aber noch einmal neuen Schwung in den Markt bringen."

Die laufende Berichtssaison überzeuge derweil. "Die Korrektur der vergangenen drei Wochen tat einigen Aktien und ihren Bewertungen gut, sodass die Bäume in Sachen Erwartungen auch nicht in den Himmel gewachsen, sondern wieder auf Normalmaß zurück geschrumpft sind." Der KI-Hype scheine ebenfalls nicht beendet, Überflieger wie Nvidia oder Super Micro Computer könnten sich wieder erholen und stabilisierten den Markt, auch wenn sie aktuell nicht mehr die Zugpferde seien.

"Eine andere Wende vollzieht Tesla", so Oldenburger. "Lag die Stimmung im Vorfeld der Quartalszahlen am Boden und waren die Aktionäre nach einem Rutsch von über 40 Prozent seit Jahresbeginn der Kapitulation nahe, steigt die Aktie heute wie Phoenix aus der Asche empor." Statt Umsatzwachstum und Gewinnsteigerungen punkte Elon Musk bei den Investoren, indem er die Markteinführung neuer Produkte beschleunigen wolle.

"Damit korrigiert er seine strategischen Fehler der vergangenen Monate quasi in letzter Minute", sagte der Analyst. "Das Quartal war eine Katastrophe, aber das war weitestgehend bekannt." Das Wichtigste sei, dass Tesla sich jetzt nicht nur auf Robotaxis konzentrieren, sondern auch das neue kostengünstige Model 2 vorantreiben wollen. "Ein schlauer Schachzug und intelligenter strategischer Plan, den die Börse dem Visionär Musk zunächst abkauft."

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,0690 US-Dollar (-0,11 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9359 Euro zu haben.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 17 Uhr deutscher Zeit 88,22 US-Dollar; das waren 20 Cent oder 0,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 24.04.2024 - 17:39 Uhr

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