Dienstag, 10. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax startet im Plus - Commerzbank-Aktien gefragt
Russland will laut Ischinger nicht zur MSC
Bericht: Linde plant Stellenabbau in Deutschland
IPBES: Unternehmen gefährden durch Naturzerstörung eigene Zukunft
Dax gibt Gewinne teilweise wieder ab - Angst vor Jobverlust durch KI
Regierung will Industriestrompreis über 2028 hinaus verlängern
Warken lehnt SPD-Vorschlag zur Krankenkassenfinanzierung ab
Hohe Schäden durch Überschwemmungen in westlicher Mittelmeerregion
Programmentwurf: Regierung droht Klimaziel für 2030 zu verpassen
EU-Kommission: Meta soll andere KI-Anbieter in WhatsApp zulassen

Newsticker

07:07Brantner kritisiert Siedlungspolitik der israelischen Regierung
06:47EU-Parlamentsvize will europäische Ermittlungen zu Epstein-Akten
04:00EU-Politiker bringen Europol für Epstein-Ermittlungen ins Gespräch
01:00Sozialverbände unterstützen SPD-Ideen zur Krankenversicherung
00:01Gewerkschaft kritisiert hohe psychische Belastung von Polizisten
00:00Epstein: Grüne fordern Bundesregierung zu Nachforschungen auf
00:00SPD erwartet US-Diskreditierungen auf Münchner Sicherheitskonferenz
00:00BDA fordert gesetzliche Einschränkung des Streikrechts
00:00BAGW: Verschärfung im Mietrecht könnte Wohnungslosigkeit verhindern
00:00SPD gegen Altersgrenze für Social Media
00:00Werding warnt vor Beamten-Plänen der SPD
00:00Deutlich mehr Straftaten gegen Journalisten
00:00Schneider will Gebäudesanierungen und "Klimahandwerk" mehr fördern
22:23Polizei hielt Verdächtigen bereits vor tödlicher Zugattacke fest
22:11US-Börsen fester - Arbeitsmarkt bleibt weiter Thema

Börse

Zum Wochenstart hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.014 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Israelische Armee weist Rufe nach Deeskalation zurück


Israelische Soldatinnen (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Arye Sharuz Shalicar, Pressesprecher der israelischen Armee (IDF), weist die Forderung, Israel solle nach dem Angriff des Irans deeskalieren, als absurd zurück. "Immer wenn Israel beschossen wird, hat der Westen Mitleid und greift unserer Armee unter die Arme", sagte er der Wochenzeitung "Die Zeit". Kaum sei der Angriff vorbei, werde gemahnt: "Israel soll stillhalten."

Der Major fragt: "Dürfen wir Juden uns aus Sicht der Mahner überhaupt wehren?"

Shalicars Eltern stammen aus dem Iran, sein Vater diente in der iranischen Armee, bevor die Familie nach Deutschland floh. Shalicar ist in Berlin aufgewachsen, lebt aber seit 23 Jahren in Israel. Er schreibt: "Die größte Bedrohung für die Juden in der Vergangenheit war Deutschland. Die größte Bedrohung in der Gegenwart ist der Iran."

Die militärische Gefahr, die heute vom Iran ausgehe, sei vielschichtig: durch das Atomwaffenprogramm, die Raketenindustrie und die Drohnenproduktion. Dazu kämen Terrormilizen wie Hisbollah, Huthis, Hamas, Islamischer Dschihad und andere, die vom Iran finanziert, ausgerüstet und dirigiert würden. Dies sei eine Gefahr auch für arabische Länder.

Zur jüngsten Attacke auf Israel sagte Shalicar, die IDF seien gut vorbereitet gewesen: "Zusammen mit den USA, Frankreich, England und arabischen Partnern konnten wir 99 Prozent der Flugobjekte aus dem Iran neutralisieren: ballistische Raketen, Kamikazedrohnen und Marschflugkörper."

Er wünsche sich, so Shalicar, dass der Iran endlich als Hauptverursacher des Terrors in der Region gesehen werde. Und er kritisiert die Medien: "Seit sechs Monaten schießt die Hisbollah jeden Tag auf Israel - trotzdem gibt es deutsche Journalisten, die immer wieder schreiben, Israel halte den Konflikt mit der Hisbollah aufrecht."

Für Deutschland gelte: "Man bemitleidet gern die ermordeten Juden." Schwierig werde es aber, wenn der jüdische Staat sich wehrt. Zur Verteidigung gehöre auch der Angriff - damit täten sich viele Deutsche schwer. "Der deutsche Pazifismus wird zum Problem, wenn er leugnet, wie gefährdet Israel ist." Der Iran sage offen, dass er die Juden vernichten will. "Und er lässt seinen Worten Taten folgen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 17.04.2024 - 11:19 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung