Donnerstag, 25. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Höchststand bei Erwerbsminderungsrenten wegen psychischer Leiden
Sachsen-Anhalt droht massiver Ärztemangel
Infineon glaubt nicht an schnelles Ende des KI-Booms
Dax weiter im Minus - Rheinmetall stürzt ab
Bericht: Volkswagen vor Verkauf der Schiffsmotorensparte
Frankreich meldet ersten Ebola-Fall bei heimgekehrtem Arzt
Kenia: Mordanklage gegen acht Schülerinnen nach Brand in Internat
Dax schließt im Minus - Rheinmetall bricht fast 20 Prozent ein
Offenbar wenig Interesse an neuem Wehrdienst
EKD lädt zu Abkühlung in Kirchen ein

Newsticker

10:32Neues Gutachten bescheinigt AfD Verfassungswidrigkeit
10:07Philippe Sands bekommt Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
09:41Dax startet freundlich - US-Daten im Blick
09:04Rotes Kreuz fürchtet 100.000 Opfer nach Erdbeben in Venezuela
09:02EU will Cloud-Geschäfte von Amazon und Microsoft regulieren
08:11Preise für Wohnimmobilien legen nur noch leicht zu
08:05Auftragseingang im Bauhauptgewerbe bleibt unverändert
08:00Verbraucherstimmung erholt sich leicht
07:01Baerbock kritisiert US-Abkommen mit Iran scharf
06:07Starke Erdbeben in Venezuela - Trump verspricht Hilfe
05:11Polizei erwartet bei AfD-Parteitag gewaltbereite Linksextremisten
05:08Mexiko besiegelt WM-Aus für Tschechien
02:05Fußball-WM: Brasilien durch Sieg gegen Schottland Gruppenerster
01:00Rufe aus der SPD nach "Desinformationsabwehrzentrum"
01:00Kommunen fordern Milliarden-Einsparungen im Sozialbereich

Börse

Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Börsentag gestartet. Um kurz nach 9:30 Uhr standen rund 24.825 Punkte auf der Anzeigetafel im Frankfurter Börsensaal, das waren 0,3 Prozent mehr als am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

FBI befragte AfD-Spitzenpolitiker Krah zu Zahlungen aus Russland


Maximilian Krah (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die US-Bundespolizei FBI hat den AfD-Spitzenpolitiker Maximilian Krah zu möglichen Zahlungen von prorussischen Gönnern befragt.

Laut Berichten von "Spiegel" und dem ZDF-Magazin "Frontal" fand die Vernehmung im Dezember 2023 in den USA vor Krahs Rückreise nach Deutschland statt. Krah hatte in New York eine Veranstaltung der jungen Republikaner besucht, auf der auch Donald Trump aufgetreten war. Auf Anfrage bestätigte der AfD-Politiker die Vernehmung.

Nach Recherchen von "Spiegel" und "Frontal" hielten die amerikanischen Ermittler dem Deutschen unter anderen eine Chat-Nachricht vor.

Darin soll ein prorussischer Aktivist seinem Bekannten Krah versichert haben, das Problem mit den "Kompensationen" für Krahs "technische Ausgaben" sei gelöst. Von Mai an "wird es so sein, wie es vor Februar war". Die angeblich verwendete Formulierung habe den Verdacht nahegelegt, dass Krah schon länger verdeckt bezahlt worden sein könnte, heißt es in den Berichten. Die Behörden gehen dem nun nach.

Maximilian Krah, der als AfD-Spitzenkandidat zur Europawahl antritt, weist die Vorwürfe zurück. Er habe von dem Aktivisten nie Geld bekommen, teilte er mit, "keine Zahlungen, geldwerten Leistungen oder sonstige Kompensationen". Womöglich habe der Mann ihm Geld für eine Opernballkarte zurückzahlen wollen, so Krah. Oder die Chat-Nachricht, in der von "Kompensationen" die Rede war, müsse für einen anderen Empfänger bestimmt gewesen sein. Er habe auch nie auf diese Nachricht geantwortet, so Krah.

Der Aktivist reagierte auf Anfrage nicht. Das FBI war wohl an den verdächtigen Chat-Inhalt gelangt, als es das Handy des Mannes auf einer früheren USA-Reise überprüft hatte. Laut "Time"-Magazin kontrollierten zwei Beamte den Russen im Sommer 2021 auf einem Flughafen von Washington D.C. "Sie haben mein Handy genommen", zitierte die Zeitschrift den Aktivisten. "Und sie haben alle Informationen ausgelesen." Das FBI lehnte eine Stellungnahme zu den Vorgängen ab.

Der Vorgang um die dubiose Nachricht ist bereits der zweite innerhalb kurzer Zeit, der Krah in Bedrängnis bringt. Seit Wochen wird sein Name im Zusammenhang mit der Affäre um das prorussische Internetmedium "Voice of Europe" genannt, das die tschechische Regierung Ende März mit Sanktionen belegt hat. Sie hält das in Prag ansässige Medium für eine Einflussoperation des Kreml. In Belgien ermitteln bereits Staatsanwälte wegen russischer Einflussoperationen auf Europa-Politiker. Die Generalstaatsanwaltschaft München hat Vorermittlungen aufgenommen. Krah teilte mit, dass seine Immunität als Europa-Abgeordneter bislang nicht aufgehoben worden sei, er nichts von Ermittlungen gegen ihn wisse. Zudem bestreitet Krah, Geld aus dem Umfeld von "Voice of Europe" angenommen zu haben.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 16.04.2024 - 18:53 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung