Donnerstag, 18. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Paritätischer fordert Ende von Beamten-Sonderrechten
Fußball-WM: Norwegen gewinnt gegen den Irak
Prognos sieht Fernwärme-Potenzial für 47 Prozent aller Wohnungen
Studie: Fracking könnte Gasversorgung nur langfristig stärken
Innenminister wollen sich für AfD-Sieg rüsten
Energieintensive Unternehmen fordern Abschwächung von CO2-Handel
Dax startet im Minus - Kampf mit 25.000er-Marke geht weiter
Merz startet letzten G7-Gipfeltag mit Treffen mit Carney
KNDS plant zwei neue Produktionsstätten in Deutschland
Grünen-Chefin Brantner dringt auf Taten bei G7-Hilfen

Newsticker

00:15Fußball-WM: England gewinnt gegen Kroatien
00:00Wadephul erwägt Kürzungen bei Geldern für Vereinte Nationen
00:00Wohngeld-Kürzungen treffen vor allem Rentner
00:00Krankenhausgesellschaft will Milliarden für Kühlung von Kliniken
00:00Palla sieht erste positive Effekte durch Bahn-Sofortprogramme
22:29US-Börsen lassen deutlich nach - Notenbanker erwarten Zinserhöhung
21:27Abgeordnete zögern mit Bundeswehr-Mandat in Straße von Hormus
21:09Fußball-WM: Portugal und DR Kongo trennen sich unentschieden
20:15Fed lässt auch unter neuem Notenbankchef Leitzins unverändert
19:28Bericht: AfD will Russland in Sicherheitsarchitektur einbeziehen
19:04Finanzministerium plant Steuervereinfachungen
18:54Trump bezeichnet G7-Gipfel als Erfolg
18:29Lottozahlen vom Mittwoch (17.06.2026)
18:07Merz optimistisch für "sehr weitreichende" Rentenreform
17:59Nato: Europäer und Kanada ersetzen mehr als Hälfte der US-Beiträge

Börse

Am Mittwoch hat der Dax geringfügig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.935 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start drehe der Dax am Mittag vorübergehend ins Plus. Im Anschluss hielt er sich unter Schwankungen nah am Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

FBI befragte AfD-Spitzenpolitiker Krah zu Zahlungen aus Russland


Maximilian Krah (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die US-Bundespolizei FBI hat den AfD-Spitzenpolitiker Maximilian Krah zu möglichen Zahlungen von prorussischen Gönnern befragt.

Laut Berichten von "Spiegel" und dem ZDF-Magazin "Frontal" fand die Vernehmung im Dezember 2023 in den USA vor Krahs Rückreise nach Deutschland statt. Krah hatte in New York eine Veranstaltung der jungen Republikaner besucht, auf der auch Donald Trump aufgetreten war. Auf Anfrage bestätigte der AfD-Politiker die Vernehmung.

Nach Recherchen von "Spiegel" und "Frontal" hielten die amerikanischen Ermittler dem Deutschen unter anderen eine Chat-Nachricht vor.

Darin soll ein prorussischer Aktivist seinem Bekannten Krah versichert haben, das Problem mit den "Kompensationen" für Krahs "technische Ausgaben" sei gelöst. Von Mai an "wird es so sein, wie es vor Februar war". Die angeblich verwendete Formulierung habe den Verdacht nahegelegt, dass Krah schon länger verdeckt bezahlt worden sein könnte, heißt es in den Berichten. Die Behörden gehen dem nun nach.

Maximilian Krah, der als AfD-Spitzenkandidat zur Europawahl antritt, weist die Vorwürfe zurück. Er habe von dem Aktivisten nie Geld bekommen, teilte er mit, "keine Zahlungen, geldwerten Leistungen oder sonstige Kompensationen". Womöglich habe der Mann ihm Geld für eine Opernballkarte zurückzahlen wollen, so Krah. Oder die Chat-Nachricht, in der von "Kompensationen" die Rede war, müsse für einen anderen Empfänger bestimmt gewesen sein. Er habe auch nie auf diese Nachricht geantwortet, so Krah.

Der Aktivist reagierte auf Anfrage nicht. Das FBI war wohl an den verdächtigen Chat-Inhalt gelangt, als es das Handy des Mannes auf einer früheren USA-Reise überprüft hatte. Laut "Time"-Magazin kontrollierten zwei Beamte den Russen im Sommer 2021 auf einem Flughafen von Washington D.C. "Sie haben mein Handy genommen", zitierte die Zeitschrift den Aktivisten. "Und sie haben alle Informationen ausgelesen." Das FBI lehnte eine Stellungnahme zu den Vorgängen ab.

Der Vorgang um die dubiose Nachricht ist bereits der zweite innerhalb kurzer Zeit, der Krah in Bedrängnis bringt. Seit Wochen wird sein Name im Zusammenhang mit der Affäre um das prorussische Internetmedium "Voice of Europe" genannt, das die tschechische Regierung Ende März mit Sanktionen belegt hat. Sie hält das in Prag ansässige Medium für eine Einflussoperation des Kreml. In Belgien ermitteln bereits Staatsanwälte wegen russischer Einflussoperationen auf Europa-Politiker. Die Generalstaatsanwaltschaft München hat Vorermittlungen aufgenommen. Krah teilte mit, dass seine Immunität als Europa-Abgeordneter bislang nicht aufgehoben worden sei, er nichts von Ermittlungen gegen ihn wisse. Zudem bestreitet Krah, Geld aus dem Umfeld von "Voice of Europe" angenommen zu haben.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 16.04.2024 - 18:53 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung