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Börse

Am Donnerstag hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.939 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,0 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax startet deutlich im Minus - Börsen im Korrekturmodus


Frankfurter Börse / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Dax ist am Dienstag mit deutlichen Kursverlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 17.775 Punkten berechnet und damit 1,4 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. Am Ende der Kursliste rangierten Airbus, Siemens Energy und Infineon.

An der Spitze konnten nur Fresenius, Beiersdorf und die Telekom entgegen dem Trend zulegen.

"Die US-Börsen haben gestern nach dem deutschen Börsenschluss deutlich nach unten gedreht. Diese Bewegung holen die europäischen Indizes heute nach", sagte Thomas Altmann von QC Partners. Damit habe die gestrige Erholungsbewegung des Dax ein schnelles und jähes Ende gefunden. "Die Börsen sind damit weiterhin im Korrekturmodus."

"Es sollte allerdings niemanden überraschen, wenn sich die Korrektur des Dax nach unten fortsetzt", so Altmann weiter. Selbst unter Einbeziehung der intraday Highs und Lows habe der Dax bislang gerade mal 3,8 Prozent korrigiert. "In 35 Jahren Dax-Historie gab es bisher nur fünf Jahre, in denen der Dax temporär weniger als zehn Prozent verloren hat." Das beste Jahr in dieser Betrachtung sei 1996 mit einer Korrektur von 5,3 Prozent gewesen. Diese Korrektur würde der Dax bei einem Stand von 17.583 Punkten erreichen.

"Die Unsicherheit an den Börsen ist aktuell so hoch wie lange nicht", sagte der Marktexperte. "Der VIX, der die erwartete Schwankung des S&P 500 misst, ist gestern auf den höchsten Wert seit Oktober geklettert." Damit spreche vieles dafür, dass sich die aktuell erhöhten Schwankungen noch einige Zeit fortsetzen.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagmorgen kaum verändert. Ein Euro kostete 1,0622 US-Dollar (-0,03 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9416 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 90,44 US-Dollar; das waren 34 Cent oder 0,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 16.04.2024 - 09:36 Uhr

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