Freitag, 23. Januar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

LNG-Importe aus den USA erreichen 2025 neuen Höchststand
Merz betont transatlantische Gemeinsamkeiten im Grönland-Konflikt
Klingbeil will mit Frankreich über Nuklearwaffen sprechen
Dax startet freundlich - Grönland-News erleichtern Anleger
Grönland-Konflikt: Exportwirtschaft nach Trump-Wende erleichtert
Spionagevorwürfe: Russischer Botschaftsmitarbeiter ausgewiesen
Trumps Friedensrat offiziell gegründet
BGH bestätigt Urteil gegen rechtsextreme Kampfsportgruppe weitgehend
Dax am Mittag weiter im Aufwind - Rätseln über Grönlands Rohstoffe
Horrorfilm "Sinners" stellt mit 16 Oscar-Nominierungen Rekord auf

Newsticker

00:00Heizungsgesetz: Grüne fürchten Kostenfalle wegen Gas-Abhängigkeit
23:01Europa League: AS Rom besiegt Stuttgart dank Pisilli-Doppelpack
22:39IWF lobt Reformprogramm in Paraguay und gibt weiteres Geld frei
22:29US-Börsen legen zu - Gold deutlich teurer
21:53FDP will kürzere Ferien für Schüler mit schlechtem Deutsch
21:37Eigenanteil: Pflegebevollmächtigte sieht Klingbeil in der Pflicht
21:16Laschet kritisiert Verzögerung von Mercosur-Abkommen
20:56Europa League: Freiburg schlägt Tel Aviv
20:39Bundesgerichtshof erhält neuen Strafsenat in Leipzig
19:39Merz dankt Trump für Abkehr von Grönland-Plänen
19:17Netto-Kapitalzuflüsse nach Deutschland erstmals seit 2003 positiv
19:03Selenskyj verkündet Einigung mit Trump auf US-Sicherheitsgarantien
18:00Grüne kritisieren eigene EU-Abgeordnete nach Mercosur-Abstimmung
17:47Dax legt deutlich zu - Hoffnung auf geopolitische Entspannung
16:59BGH bestätigt Urteil gegen rechtsextreme Kampfsportgruppe weitgehend

Börse

Am Donnerstag hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.856 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem sehr freundlichen Start hielt sich der Dax stabil im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wirtschaftsweiser will Debatte über höheres Renteneintrittsalter


Martin Werding (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

In der Debatte um eine mögliche weitere Anhebung des Renteneintrittsalters kritisiert der Wirtschaftsweise Martin Werding Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD). "Weckt man jetzt falsche Erwartungen, in dem man sagt, man wolle nie mehr über das Thema reden, wird man die Menschen zwangsläufig irgendwann enttäuschen müssen", sagte Werding den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben).

Werding, Mitglied des Sachverständigenrats Wirtschaft, verwies auf Empfehlungen des Expertengremiums, wonach die Regelaltersgrenze alle 20 Jahre um ein Jahr steigen solle. "Dann reden wir eben nicht mehr über die Rente mit 67, sondern mit 68 und dann irgendwann mit 69. Erst etwa 2090 würden wir ein Rentenalter mit 70 erreichen, wenn die Lebenserwartung weiter so steigt wie bislang angenommen. Das ist also in ganz weiter Ferne. Man sollte also vorsichtig sein, wie man über solche Vorschläge kommuniziert, die eigentlich vergleichsweise moderat sind. Denn sie passen einfach zu den demografischen Szenarien, vor denen wir stehen", so Werding weiter.

Das gesetzliche Renteneintrittsalter steigt bis 2031 schrittweise auf 67 Jahre.

Wer 2024 ohne Abschläge in Rente gehen will, muss 66 Jahre alt sein. Bundesarbeitsminister Heil hatte sich zuletzt in den Funke-Zeitungen gegen eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters ausgesprochen: "Eine Rente mit 69 oder 70 wäre für viele hart arbeitende Menschen, etwa in der Pflege oder Logistik, ebenfalls eine Rentenkürzung", sagte er.

Neuesten Zahlen zufolge entscheiden sich jedoch schon jetzt immer mehr ältere Menschen dazu, im Alter weiterzuarbeiten. Fast 1,7 Millionen Frauen und Männer in der Altersgruppe zwischen 63 und 67 Jahren waren im vergangenen Jahr sozialversicherungspflichtig oder geringfügig beschäftigt, hatten also zumindest einen Minijob. Im Jahr zuvor waren es erst rund 1,5 Millionen.

Sollen noch mehr Menschen im rentenfähigen Alter der Wirtschaft erhalten bleiben, regte Werding Reformen an: Derzeit sei hingegen es so, dass Anreize den frühen Erwerbsaustritt immer noch attraktiver machten, als er sein sollte. "Um das zu ändern, sollten wir aus meiner Sicht Zugeständnisse bei den Sozialversicherungsbeiträgen machen. Was ich mir vorstellen kann: Ältere Arbeitnehmer unterliegen bei den Beiträgen etwas anderen Regeln als jüngere Beschäftigte", so Werding.

Der Rentenexperte plädiert daher für zwei Wege: Wer im Alter weiterarbeitet und möchte, dass das auch noch rentensteigernd wirkt, sollte die Wahlmöglichkeit haben, weiter Rentenbeiträge zu zahlen. Die andere Option sei, jenseits der Regelaltersgrenze auf diese Beiträge zu verzichten.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 21.02.2024 - 07:08 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung