Donnerstag, 04. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Neue US-Angriffe im Iran nach Drohnenvorfall
Magyar kündigt Widerstand gegen EU-Asylregeln an
Preisrückgang an Tankstellen setzt sich fort
Dax am Mittag weiter schwach - neue Zollängste belasten
Volksbank warnt vor Vergesellschaftung von Wohnungen
Mehrheit der Deutschen für Helmpflicht beim Radfahren
Stimmung in Autoindustrie etwas besser
Studie: Deutsche glauben nur eingeschränkt an WM-Titel
Uniper-Betriebsrat droht mit Widerstand gegen Verkauf
RKI: Jeder dritte Erwachsene leidet unter Schlafproblemen

Newsticker

01:00IG Metall wirft Regierung Versagen bei Entgelttransparenz vor
00:00Hubertz verteidigt geplante Wohngeld-Kürzungen
00:00SPD will Zivilschutz als Unterrichtsfach verankern
00:00Reiche will CO2-Emissionshandel weiter abschwächen
22:22US-Börsen lassen deutlich nach - Ölpreis steigt
20:53Grüne wollen Aufarbeitung von UN-Sicherrats-Wahlschlappe
20:39Ischinger hält UN-Niederlage für "keine Großkatastrophe"
19:29Opposition kritisiert Regierung nach Niederlage bei UN-Wahl
19:21Infratest: Union sackt auf niedrigsten Wert seit vier Jahren
19:14Fiedler widerspricht Bas im Streit um Beamten-Pensionen
19:00Merz verteidigt gescheiterte Bewerbung für UN-Sicherheitsrat
18:34SPD will Kurskorrektur nach Sicherheitsrats-Schlappe
18:30Lottozahlen vom Mittwoch (03.06.2026)
18:14Russisches Wirtschaftsforum: CSU wirft AfD Nähe zu Putin vor
18:02Eli Lilly halbiert Milliarden-Investition in Deutschland

Börse

Am Mittwoch hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.796 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Tagesstart baute der Dax seine Verluste weiter aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Ex-BND-Chef Schindler: Assange bekommt rechtsstaatliches Verfahren


Protest für die Freilassung von Julian Assange (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Gerhard Schindler, ehemaliger Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), widerspricht der Einschätzung, dass Wikileaks-Gründer Julian Assange, über dessen Auslieferung an die USA derzeit bei einer Anhörung vor Gericht in London beraten und in Kürze entschieden wird, kein rechtsstaatliches Verfahren bekommt.

"Mir ist unklar, woher wir die Arroganz nehmen, an der Rechtsstaatlichkeit der USA und Großbritanniens zu zweifeln", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Seine Auslieferung wäre daher keine Katastrophe, sondern das Ergebnis eines transparenten und rechtsstaatlichen Verfahrens." Assange droht in den USA ein Urteil von bis zu 175 Jahren Haft.

Der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages, Konstantin von Notz (Grüne), mahnte unterdessen angesichts der laufenden Anhörung die Einhaltung rechtsstaatlicher Standards an: "Der Fall Assange erfährt zu Recht seit Jahren hohe öffentliche Aufmerksamkeit", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

"Sowohl die Außenministerin als auch die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung haben wiederholt gegenüber unseren Partnern in Großbritannien und den USA deutlich gemacht, dass wir ein anderes Rechtsverständnis als die USA haben, was die Bedeutung der Pressefreiheit in diesem konkreten Fall angeht."

Assange habe wie jeder Mensch das Recht auf ein rechtsstaatliches Verfahren, faire Anhörungen und eine Ausschöpfung des Rechtsweges. "In diesem Sinne werden wir die Anhörung mit großem Interesse verfolgen."

Wikileaks-Mitbegründer Daniel Domscheit-Berg sagte dem RND: "Ich hoffe, dass Julian Assange nicht ausgeliefert wird. Denn es stehen 175 Jahre Haft im Raum." Und ein "fairer Prozess" sei im Falle einer Auslieferung nicht zu erwarten. Das sei eine "Bankrotterklärung" für das US-Rechtssystem.

"Außerdem geht es um die Folgen für die journalistische Arbeit. Denn wir hatten bei unserer Arbeit immer sehr klare rote Linien, dazu gehörte die Anstiftung zum Verrat oder zum Hacking. Und ich halte Julian für zu schlau, um diese roten Linien überschritten zu haben." Insofern werde eine Auslieferung den Journalismus insgesamt treffen. Zugleich bleibe Assanges Zukunft auch bei einer Nicht-Auslieferung ungewiss. Domscheit-Berg verließ Wikileaks 2010 nach einem Konflikt mit Assange.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 21.02.2024 - 06:41 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung