Freitag, 01. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Edenhofer kritisiert Tankrabatt als falsche Maßnahme
Deutsche Bahn führt Last-Minute-Tickets im Fernverkehr ein
Dax legt nach EZB-Zinsentscheid deutlich zu - Ölpreis sinkt
Mietenpaket: Vermieter erwägen Verkauf von Wohnraum
Landwirtschaftsminister will staatliche Lebensmittelreserve ausbauen
CDU und SPD in Rheinland-Pfalz stellen Koalitionsvertrag vor
Bundesregierung alarmiert über US-KI "Mythos"
Ökonom warnt vor Einbau von neuen Öl- und Gasheizungen
Zugsicherungssystem ETCS auf gesamter Riedbahn in Betrieb genommen
Rangeleien mit der Polizei zum Start der Walpurgisnacht in Berlin

Newsticker

16:28SPD drängt auf mehr Schutz für Juden
16:14Klingbeil sieht "verdammte Pflicht" für Gelingen der Koalition
15:57Grüne rufen zur Bekämpfung von Antisemitismus auf
15:44Klingbeil sieht ersten Tankrabatt-Erfolg
15:35Chemieindustrie fürchtet Verschärfung der Versorgungsengpässe
12:18Zahl neuer Asylanträge im April erneut gesunken
12:16CDU-Innenexperte Throm fordert härteres Vorgehen gegen Israelhass
11:20Bundespolizei droht mit robustem Eingreifen bei Mai-Krawallen
11:19Rentenexperten kritisieren geplante Kürzung des Bundeszuschusses
11:18Walpurgisnacht in Berlin aus Sicht der Polizei entspannt
10:46Studie: Subventionen können AfD ausbremsen
09:10Bundesregierung alarmiert über US-KI "Mythos"
08:06Tankstellenpreise fallen deutlich
01:00Deutsche Bahn führt Last-Minute-Tickets im Fernverkehr ein
01:00Landwirtschaftsminister will staatliche Lebensmittelreserve ausbauen

Börse

Am Donnerstag hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.292 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start drehte der Dax am Mittwoch ins Plus und baute im weiteren Verlauf seine Zugewinne aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Netzausbau: Eon rechnet mit höheren Strompreisen


Strommast (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Eon-Chef Leonhard Birnbaum warnt angesichts des Netzausbaus vor weiter steigenden Strompreisen. "Wenn die Politik nicht gegensteuert, ist das nicht ausgeschlossen", sagte der Vorstandsvorsitzende von Deutschlands größtem Verteilnetzbetreiber der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwochausgabe).

Kostentreiber ist demnach der Anschluss der neuen Wind- und Solarparks an das Stromnetz. "Dass die Regierung die Abgaben gesenkt hat, hat vor allem in der Krise nach Beginn des Ukraine-Krieges geholfen, wird aber nicht ausreichen, um die steigenden Kosten aufzufangen, die entstehen, weil die stark wachsende Ökostrom-Produktion ins Netz integriert werden muss", sagte Birnbaum, der den Essener Dax-Konzern seit 2021 führt.

Der Manager klagte in dem Gespräch, dass Entwickler von Wind- und Solarparks bislang keine Rücksicht darauf nehmen müssten, ob ihre Standortwahl das Stromnetz unnötig stark belaste.

Müssten dann Windräder abgeregelt werden, weil das Netz überlastet ist, erhalte der Investor eine Entschädigung. "Diese Kosten reichen wir Netzbetreiber letztlich an die Verbraucher weiter. Der Investor hat dagegen kein Risiko", sagte Birnbaum. "Das sind falsche Anreize."

Würden Ökostrom-Entwickler dagegen dieses Risiko mittragen müssen, würde es "weniger Zubau an Stellen geben, an denen die Netzkapazität ausgeschöpft ist oder die Transportwege für den Strom lang sind", so Birnbaum. "Je früher wir da gegensteuern, desto billiger kann es werden."

Der Manager forderte in dem Gespräch zudem, dass die Ampel-Regierung den Bürgern die Energiewende besser erklären müsse - und auch die finanziellen Zumutungen, die damit verbunden sein könnten. "Die Politik kann die Geschichte der Energiewende zum Nulltarif nicht weiter erzählen", sagte Birnbaum. "Wir müssen gemeinsam an einem neuen, positiven und realistischen Narrativ arbeiten, auch wenn das Mühe und Zeit kostet. Sonst gibt es immer wieder heftige Gegenreaktionen, wie gegen das Gebäudeenergiegesetz oder aktuell bei den Landwirten."

Außerdem müsse die Regierung stärker berücksichtigen, dass die Energiewende für die Menschen in den großen Städten anders und einfacher funktioniere als auf dem Land. "Wir müssen die Energiewende nicht nur in Berlin erklären, sondern auch im Erzgebirge", so Birnbaum.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 20.02.2024 - 20:32 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung