Donnerstag, 27. August 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Meta und US-Bundesstaaten einigen sich auf Milliarden-Vergleich
Infratest: AfD legt in Sachsen-Anhalt etwas zu - BSW draußen
Nach tödlicher Flut in Nepal: Unklarheit über deutsche Opfer
Gästeliste für Berliner Mittagessen mit "Gleichgesinnten" steht
Thüringer BSW will bei Misstrauensvotum nicht für Höcke stimmen
Geas: Nur 1,5 Prozent der eingereisten Migranten registriert
Dax legt leicht zu - Anleger zurückhaltend vor Nvidia-Zahlen
Dax startet mit leichtem Plus - Positive Signale aus Übersee
Verbraucherstimmung hellt sich auf
Brandanschlag vereitelt: Polizei fasst mutmaßlichen Saboteur

Newsticker

13:19Dax am Mittag leicht im Plus - Unsicherheit bei US-Geldpolitik
12:38Sorge um Norwegens König - Store sagt Deutschland-Besuch ab -
12:31Grünen-Ostbeauftragter will Schließung des Russischen Hauses
12:24Forsa: Mehrheit lehnt AfD-Forderungen in Sachsen-Anhalt ab
12:16Bericht: Koalition will Tabaksteuer stärker erhöhen als geplant
12:04Warken kündigt Übergangsfristen bei Aus der Rente mit 63 an
11:50Linke legt Rechtsgutachten für bundesweiten Mietendeckel vor
11:10CSU-Landesgruppenchef: Härtefallregelung bei Rente mit 63 nötig
10:50Warken: Linnemanns Pflege-Vorstoß hat Berechtigung
10:40Nach Sturzflut in Nepal: Mindestens acht Deutsche vermisst
10:04Dax startet mit leichtem Plus - Positive Signale aus Übersee
09:13Grünen-Chefin wirft Regierung mangelnde Entschlossenheit vor
08:54CDU und Grüne fordern Stärkung des Nationalen Sicherheitsrats
08:46Warken: Merz bleibt Kanzler nach Ost-Wahlen
08:26Frei ruft Union und SPD zur Geschlossenheit auf

Börse

Der Dax ist am Donnerstag zum Mittag weiterhin in den grünen Bereich vorgerückt. Gegen 13:00 Uhr wurde der Leitindex mit rund 26.348 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Infineon, Rheinmetall und Siemens Energy, am Ende die Deutsche Telekom, Continental und Henkel. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Netzausbau: Eon rechnet mit höheren Strompreisen


Strommast (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Eon-Chef Leonhard Birnbaum warnt angesichts des Netzausbaus vor weiter steigenden Strompreisen. "Wenn die Politik nicht gegensteuert, ist das nicht ausgeschlossen", sagte der Vorstandsvorsitzende von Deutschlands größtem Verteilnetzbetreiber der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwochausgabe).

Kostentreiber ist demnach der Anschluss der neuen Wind- und Solarparks an das Stromnetz. "Dass die Regierung die Abgaben gesenkt hat, hat vor allem in der Krise nach Beginn des Ukraine-Krieges geholfen, wird aber nicht ausreichen, um die steigenden Kosten aufzufangen, die entstehen, weil die stark wachsende Ökostrom-Produktion ins Netz integriert werden muss", sagte Birnbaum, der den Essener Dax-Konzern seit 2021 führt.

Der Manager klagte in dem Gespräch, dass Entwickler von Wind- und Solarparks bislang keine Rücksicht darauf nehmen müssten, ob ihre Standortwahl das Stromnetz unnötig stark belaste.

Müssten dann Windräder abgeregelt werden, weil das Netz überlastet ist, erhalte der Investor eine Entschädigung. "Diese Kosten reichen wir Netzbetreiber letztlich an die Verbraucher weiter. Der Investor hat dagegen kein Risiko", sagte Birnbaum. "Das sind falsche Anreize."

Würden Ökostrom-Entwickler dagegen dieses Risiko mittragen müssen, würde es "weniger Zubau an Stellen geben, an denen die Netzkapazität ausgeschöpft ist oder die Transportwege für den Strom lang sind", so Birnbaum. "Je früher wir da gegensteuern, desto billiger kann es werden."

Der Manager forderte in dem Gespräch zudem, dass die Ampel-Regierung den Bürgern die Energiewende besser erklären müsse - und auch die finanziellen Zumutungen, die damit verbunden sein könnten. "Die Politik kann die Geschichte der Energiewende zum Nulltarif nicht weiter erzählen", sagte Birnbaum. "Wir müssen gemeinsam an einem neuen, positiven und realistischen Narrativ arbeiten, auch wenn das Mühe und Zeit kostet. Sonst gibt es immer wieder heftige Gegenreaktionen, wie gegen das Gebäudeenergiegesetz oder aktuell bei den Landwirten."

Außerdem müsse die Regierung stärker berücksichtigen, dass die Energiewende für die Menschen in den großen Städten anders und einfacher funktioniere als auf dem Land. "Wir müssen die Energiewende nicht nur in Berlin erklären, sondern auch im Erzgebirge", so Birnbaum.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 20.02.2024 - 20:32 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung