Dienstag, 21. April 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Pflegereform: Warken plant deutliche Mehrbelastung für Heimbewohner
Bundesregierung weitet Entlastungsprämie aus
Deutschland und Brasilien vertiefen strategische Partnerschaft
Dax weiter schwach - Verunsicherung wegen Iran-Krieg wächst wieder
Dax startet im Minus - Hormus-Risiken bleiben
Drei Viertel gegen höhere Zuzahlungen von Kassenpatienten
Marco Rose wird neuer Cheftrainer des AFC Bournemouth
Ethikrat-Chef fordert Ende der Strafbarkeit von Schwarzfahren
John Ternus folgt auf Tim Cook als Apple-Chef
Fälle von Gewaltkriminalität leicht gesunken

Newsticker

08:19Weiter klare Geschlechterunterschiede bei Ausbildungsberufen
08:08Sterbefallzahlen im ersten Quartal auf Niveau der Vorjahre
07:43Verbraucherzentrale warnt vor möglichem Heiz-Schock im Winter
06:50Amnesty sieht Deutschland bei Menschenrechten am Scheideweg
06:34Fraport hält an Passagierziel für Frankfurter Flughafen fest
05:00Türmer fordert Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze
01:00Ethikrat-Chef fordert Ende der Strafbarkeit von Schwarzfahren
01:00Aufnahmezusagen für Afghanen beschäftigen zunehmend Karlsruhe
01:00Verbraucherschützer fordern Direktzahlungen und Übergewinnsteuer
00:01Drei Viertel gegen höhere Zuzahlungen von Kassenpatienten
00:00Wiese verlangt Materialvorratsliste für Deutschland
00:00Über 2.000 Bundeswehr-Auftritte an Schulen im ersten Quartal 2026
00:00Spekulation um Aus für Handwerker-Steuerbonus
00:00Kabinett muss Verabschiedung des Heizungsgesetzes wieder verschieben
00:00Verband will Altersgrenze für Reservisten auf 70 Jahre erhöhen

Börse

Zum Wochenstart hat der Dax Verluste gemacht. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.417 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Netzausbau: Eon rechnet mit höheren Strompreisen


Strommast (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Eon-Chef Leonhard Birnbaum warnt angesichts des Netzausbaus vor weiter steigenden Strompreisen. "Wenn die Politik nicht gegensteuert, ist das nicht ausgeschlossen", sagte der Vorstandsvorsitzende von Deutschlands größtem Verteilnetzbetreiber der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwochausgabe).

Kostentreiber ist demnach der Anschluss der neuen Wind- und Solarparks an das Stromnetz. "Dass die Regierung die Abgaben gesenkt hat, hat vor allem in der Krise nach Beginn des Ukraine-Krieges geholfen, wird aber nicht ausreichen, um die steigenden Kosten aufzufangen, die entstehen, weil die stark wachsende Ökostrom-Produktion ins Netz integriert werden muss", sagte Birnbaum, der den Essener Dax-Konzern seit 2021 führt.

Der Manager klagte in dem Gespräch, dass Entwickler von Wind- und Solarparks bislang keine Rücksicht darauf nehmen müssten, ob ihre Standortwahl das Stromnetz unnötig stark belaste.

Müssten dann Windräder abgeregelt werden, weil das Netz überlastet ist, erhalte der Investor eine Entschädigung. "Diese Kosten reichen wir Netzbetreiber letztlich an die Verbraucher weiter. Der Investor hat dagegen kein Risiko", sagte Birnbaum. "Das sind falsche Anreize."

Würden Ökostrom-Entwickler dagegen dieses Risiko mittragen müssen, würde es "weniger Zubau an Stellen geben, an denen die Netzkapazität ausgeschöpft ist oder die Transportwege für den Strom lang sind", so Birnbaum. "Je früher wir da gegensteuern, desto billiger kann es werden."

Der Manager forderte in dem Gespräch zudem, dass die Ampel-Regierung den Bürgern die Energiewende besser erklären müsse - und auch die finanziellen Zumutungen, die damit verbunden sein könnten. "Die Politik kann die Geschichte der Energiewende zum Nulltarif nicht weiter erzählen", sagte Birnbaum. "Wir müssen gemeinsam an einem neuen, positiven und realistischen Narrativ arbeiten, auch wenn das Mühe und Zeit kostet. Sonst gibt es immer wieder heftige Gegenreaktionen, wie gegen das Gebäudeenergiegesetz oder aktuell bei den Landwirten."

Außerdem müsse die Regierung stärker berücksichtigen, dass die Energiewende für die Menschen in den großen Städten anders und einfacher funktioniere als auf dem Land. "Wir müssen die Energiewende nicht nur in Berlin erklären, sondern auch im Erzgebirge", so Birnbaum.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 20.02.2024 - 20:32 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung