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Börse

Der Dax hat am Dienstag kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 17.766,2 Punkten berechnet und damit 1,4 Prozent unter Vortagesschluss. Es ist der größte Tagesverlust seit 20. Oktober und damit seit fast genau einem halben Jahr. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax am Mittag weiter im roten Bereich - Anleger warten ab


Frankfurter Börse / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Dax ist am Dienstag nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag im roten Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 17.050 Punkten berechnet, dies entspricht einem Minus von 0,3 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag.

An der Spitze der Kursliste standen Heidelberg Materials, die Münchener Rück und die Hannover Rück entgegen dem Trend im Plus, die größten Abschläge gab es bei Siemens Energy, der Porsche-Holding sowie Rheinmetall.

"Der Dax zeigt sich am Dienstag weiterhin in einer abwartenden Haltung", sagte Marktexperte Andreas Lipkow. "Die derzeitige Kurskonsolidierung wird von vielen Marktteilnehmern willkommen geheißen."

Durch den gestrigen US-Feiertag und den dadurch fehlenden Handelsimpulsen aus dem US-Handel müsse der Dax zeigen, was in ihm stecke. "Hilfreich waren dafür zumindest die Quartalszahlen von dem Dialysekonzern Fresenius Medical Care", so Lipkow.

"Insgesamt zeigt sich zum Wochenstart eine Tendenz zu den defensiven Sektoren. Vorsichtiger werden die Investoren bei den zyklischen Branchen, da sich noch keine nachhaltige Konjunkturerholung weder in Europa noch in China abzeichnet." Im Blickpunkt stünden zudem noch die Quartalszahlen von Walmart. "Insgesamt ist die Tagesagenda durch die Datenfülle auf mikroökonomische Ebene gekennzeichnet", sagte der Marktexperte. "Wichtige volkswirtschaftliche Daten sind heute Mangelware."

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagmittag etwas stärker. Ein Euro kostete 1,0797 US-Dollar (+0,18 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9262 Euro zu haben. Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 82,87 US-Dollar; das waren 69 Cent oder 0,8 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 20.02.2024 - 12:35 Uhr

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