Dienstag, 26. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

WHO: Über 900 Ebola-Verdachtsfälle in DR Kongo
Dax startet am Pfingstmontag im Plus
Kubicki fordert Kürzungen bei Grundsicherung und Subventionsabbau
SPD: Prien soll woanders kürzen als beim Elterngeld
Dax zu Pfingsten äußerst freundlich - Ölpreis unter 100 Dollar
CDU-Außenexperte Hardt wirft Putin "Staatsterrorismus" vor
Papst ruft zur "Entwaffnung" von KI auf
Politiker warnen vor chinesischer Technik bei Drohnenabwehr
Sipri sieht internationale Friedensmissionen in Gefahr
Umfrage: Nur jeder Vierte glaubt an FDP-Comeback unter Kubicki

Newsticker

06:16USA greifen Ziele im Iran an
06:00Nouripour fordert Midterms nach US-Vorbild
05:00BER-Daten zeigen Bedarf für mehr Langstrecken-Direktflüge
01:00Tourismuskoordinator erwartet mehr Urlauber in Deutschland
00:01Connemann kritisiert Kirchen wegen Ablehnung der Widerspruchslösung
00:01Umfrage: Nur jeder Vierte glaubt an FDP-Comeback unter Kubicki
00:00SPD-Haushälter mahnt zur Zurückhaltung bei Elterngeld-Debatte
00:00Kubicki grenzt sich von AfD ab
00:00GdP: Jede dritte Bundespolizei-Dienststelle ist marode
00:00Warken will Kinderlose in Pflegeversicherung stärker belasten
23:08Relegation: Paderborn steigt auf und schießt Wolfsburg in 2. Liga
23:05++ EILMELDUNG ++ Relegation: Paderborn steigt in die 1. Bundesliga auf
21:57Wieder heftige Schießerei in Berlin-Kreuzberg auf offener Straße
19:00Özdemir kündigt gemeinsames Vorgehen mit NRW zum Bürokratieabbau an
17:44Dax zu Pfingsten äußerst freundlich - Ölpreis unter 100 Dollar

Börse

Zum Wochenstart hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.389 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 2,0 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Bezahlkarte für Asylbewerber: NRW pocht auf Bundesgesetz


Asylbewerberunterkunft (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Im Streit um die Einführung der neuen Bezahlkarte für Asylbewerber hat die schwarz-grüne Landesregierung von Nordrhein-Westfalen die Ampel-Koalition in Berlin aufgefordert, umgehend eine bundesgesetzliche Grundlage zu schaffen. "Auf Initiative der Länder wurden gemeinsam mit dem Bund gesetzliche Klarstellungsbedarfe identifiziert, die erforderlich sind, um den Einsatz einer Bezahlkarte rechtssicher zu machen. Die erarbeiteten Vorschläge sollten nun schnellstmöglich umgesetzt werden, um die möglichst flächendeckende Einführung einer Bezahlkarte nicht zu gefährden", erklärte ein Sprecher der Düsseldorfer Staatskanzlei am Montag gegenüber der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ,Dienstagsausgabe).

Zwischen den Ampel-Parteien ist neuer Streit um die Bezahlkarte ausgebrochen, seit der grüne Bundestagsfraktions-Vize Andreas Audretsch erklärt hatte, gesetzliche Änderungen seien "nicht nötig und nicht verabredet".

Einzelne Bundesländer wie Bayern oder Hamburg nutzten bereits den bestehenden Rechtsrahmen, um Bezahlkarten einzuführen. Teile der Grünen empfinden die Umstellung, mit der ein Missbrauch von Asylbewerberleistungen eingedämmt werden soll, als diskriminierend und tun sich offenbar schwer, ausdrücklich ihre Zustimmung zu geben.

In NRW hält sich indes Flüchtlingsministerin Josefine Paul (Grüne) bislang an den einstimmigen Bund-Länder-Beschluss aus dem vergangenen November, der das Bargeld für Flüchtlinge bis auf ein gesetzliches Taschengeld-Minimum für den persönlichen Bedarf abschaffen will.

Die Länder pochen darauf, dass die Bezahlkarte künftig explizit ins Asylbewerberleistungsgesetz aufgenommen wird und auch in Gemeinschaftsunterkünften genutzt werden kann. Die Überweisung von Sozialleistungen in Herkunftsstaaten soll so ausgeschlossen werden. In Länderhoheit kann die Karte noch verschärfend für bestimmte Angebote wie Spielhallen oder Wettbüros gesperrt werden.

"Mit dem Hin und Her bei der Bezahlkarte verspielen wir weiterhin Vertrauen", warnte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) am Montag gegenüber der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben). Die Bezahlkarte sei kein "phänomenaler Durchbruch" in der Flüchtlingspolitikpolitik, "aber sie ist ein wichtiger Baustein, um für mehr Ordnung und Klarheit zu sorgen", so Reul.

Bis zum Sommer wollen die Länder mit einem Ausschreibungsverfahren eine Bank finden, die eine einheitliche Debit-Kartenfunktion ohne Kontobindung bereitstellt. Ab Herbst würden dann die meisten Asylbewerberleistungen umgestellt. In NRW hatte zuletzt die Ankündigung der Staatskanzlei für Verwirrung gesorgt, dass jede Kommune weiter selbst entscheiden könne, ob sie bei der lokalen Versorgung ihrer Asylbewerber von der Karte Gebrauch macht. Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) betonte, dass er sich eine flächendeckende Einführung in NRW wünsche, es jedoch unter Berücksichtigung der kommunalen Selbstverwaltung keinen Anschlusszwang geben werde. An den Einführungskosten werde das Land die Karte nicht scheitern lassen und den Städten gegebenenfalls unter die Arme greifen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 19.02.2024 - 19:18 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung