Montag, 23. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Steuerzahlerbund kritisiert "verkorkstes Steuersystem"
Dax startet deutlich im Minus - kein Ende des Iran-Kriegs in Sicht
Dax springt nach Trump-Ankündigung kräftig ins Plus
Kostenlose Ehepartner-Mitversicherung in Krankenkassen vor dem Aus
Flugzeug kollidiert auf New Yorker Flughafen mit Feuerwehrfahrzeug
Dax legt deutlich zu - Preise für Öl und Gas fallen kräftig
Klingbeil und Bas wollen SPD-Vorsitzende bleiben
Vorläufiges Endergebnis: CDU gewinnt Wahl in Rheinland-Pfalz klar
Prominente Frauen legen Plan gegen digitale Gewalt vor
Siemens-Finanzvorstand sieht Geschäftsmodell durch KI nicht bedroht

Newsticker

21:46Spritpreise: Klingbeil will Preisgrenzen nach Luxemburger Vorbild
21:29US-Börsen legen kräftig zu - Ölpreis sinkt deutlich
19:40Strack-Zimmermann sucht Partner für FDP-Doppelspitze
19:30SPD kündigt "harte Verhandlungen" zu Einkommenssteuerreform an
19:03Schweitzer will SPD in Koalitionsverhandlungen mit CDU führen
18:21Lang fordert Merz zu Stellungnahme im Fall Fernandes auf
17:53Dax legt deutlich zu - Preise für Öl und Gas fallen kräftig
17:31Dürr will bei FDP-Parteitag erneut als Vorsitzender kandidieren
17:15++ EILMELDUNG ++ FDP-Chef Dürr tritt zurück - und kandidiert bei Parteitag erneut
16:03Bericht: Dürr will als FDP-Chef zurücktreten
15:25Kubicki will vorerst nicht FDP-Chef werden
14:53G7-Außenminister bekräftigen Unterstützung für Nahost-Partner
14:44Bundeswehrverband rechnet mit deutlich höherem Personalbedarf
14:11BVB verpflichtet Book als neuen Sportdirektor
13:57Iran dementiert Gespräche mit Trump

Börse

Zum Wochenstart hat der Dax kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 22.654 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Theologin verlangt Bekenntnis der deutschen Bischöfe zu Reformweg


Katholischer Pfarrer in einer Messe (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Erfurter Theologin Julia Knop fordert angesichts der jüngsten Intervention des Vatikans gegen Reformbestrebungen der katholischen Kirche in Deutschland eine entschiedene Positionierung des deutschen Episkopats.

"Die Bischöfe müssen klären, wem sie sich verpflichtet fühlen: den Gläubigen in Deutschland, mit denen sie seit 2019 einen strukturierten Prozess gehen, um systemische Probleme systemisch anzugehen, oder ob sie sich von der haltlosen Unterstellung aus Rom einschüchtern lassen, sie würden die katholische Kirche in Deutschland ins Schisma führen", sagte die Dogmatik-Professorin dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Dienstagsausgabe).

Am Wochenende war ein Schreiben der drei ranghöchsten Kurienkardinäle an die Deutsche Bischofskonferenz bekannt geworden. Darin werden Reformvorhaben der Mehrheit in der Bischofskonferenz, die von einem Synodalen Ausschuss vorbereitet werden sollen, für kirchenrechtlich unzulässig erklärt. Die Pläne stünden in ausdrücklichem Widerspruch zu Anweisungen des Papstes.

Die Bischofskonferenz setzte daraufhin einen Beschluss über die Satzung des Synodalen Ausschusses von der Tagesordnung ab.

Die Bischöfe hätten 2019 ihr Wort gegeben, aus systemischen Problemen im Umgang mit sexualisierter Gewalt in der Kirche lernen zu wollen, sagte Knop. Sie hätten deshalb zusammen mit Vertretern der katholischen Laien beim Reformprozess "Synodaler Weg" in den Jahren 2019 bis 2023 und jetzt im "Synodalen Ausschuss" als Anschlussgremium Beratung und Entscheidungsfindung synodal aufgestellt, so die Theologin, die beiden Organen angehört.

"Die Bischöfe haben gemeinsam mit den Gläubigen Beschlüsse gefasst, wie dieser Weg konkret gehen kann. Wenn dieses Wort gilt, sollten sie dies auch klar kommunizieren. Das bedeutet aber auch, gegenüber Rom eine Überwindung der römischen Totalblockade zu fordern und dafür zu werben, Vertrauen in die Prozesse und Strukturen in Deutschland aufzubauen."

Behauptungen der römischen Kurie oder auch des Wiener Kardinals Christoph Schönborn, wonach die in Deutschland gegangenen Schritte das sakramentale Bischofsamt unterminierten und die apostolische Autorität ohne Not preisgäben, nannte Knop "theologisch haltlos". Damit werde "ein Pappkamerad aufgebaut, mit dem die Bischöfe unter Druck gesetzt werden". Fälschlich werde hier "eine historisch gewachsene, aber prekär gewordene Gestalt des Bischofsamtes", die eines "absolutistischen Monarchen, als einzig mögliche und einzig wahre" behauptet, so Knop.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 19.02.2024 - 14:21 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung