Montag, 05. Januar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Klein bestürzt über Brandanschlag in Templin
Umfrage: Viele Patienten warten Monate auf Arzttermine
Experten beklagen unzureichende Absicherung des Stromnetzes
Kritik an Merz wegen zurückhaltender Venezuela-Äußerung
Alkohol in Deutschland so billig wie in fast keinem anderen EU-Land
Regierungskrise in Brandenburg spitzt sich zu
Hoffmann verteidigt klare Unterstützung für Brosius-Gersdorf
Rüstung: IMK warnt vor drastischem Anstieg der Staatsschuldenquote
Dax startet freundlich - Lage in Venezuela im Fokus
Anschlag auf Stromnetz: Von Notz für Ermittlungen des Bundesanwalts

Newsticker

15:05SPD kritisiert nach Stromausfall Wegners Krisenmanagement
14:22Brandenburgs Vizeministerpräsident tritt aus BSW aus
13:57SPD will Schutz kritischer Infrastruktur nachschärfen
13:41Philologenverband verlangt mehr Leistungsorientierung
13:36Laschet begrüßt EU-Erklärung zu Venezuela
13:02Auswärtiges Amt beobachtet Lage im Iran "sehr sorgenvoll"
13:01Regierungskrise in Brandenburg spitzt sich zu
12:40Grüne fordern "knallharte Ansage" der Europäer an Trump zu Grönland
12:31Dax am Mittag weiter im Plus - neues Allzeithoch erreicht
12:01Bundesregierung hofft auf "demokratische Transition" in Venezuela
11:20Luftverkehr in Deutschland erholt sich - weniger Verspätungen
10:53Kommunen beklagen "dramatischen Abwärtsstrudel" bei Finanzlage
10:02Giffey drängt auf Bundesunterstützung nach Angriff auf Stromnetz
09:34Dax startet freundlich - Lage in Venezuela im Fokus
09:17Van Aken fordert Sanktionen gegen Trump-Minister

Börse

Der Dax hat sich am Montag nach einem bereits freundlichen Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter im grünen Bereich bewegt und zwischenzeitlich ein neues Rekordhoch erreicht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.720 Punkten berechnet, 0,8 Prozent über dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten Rheinmetall, Siemens Energy und Infineon, am Ende Zalando, BASF und Volkswagen. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Scholz` Wehretat-Vorstoß beunruhigt SPD


Deutsche Kriegsschiffe (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat mit seinem Vorstoß, den Aufwuchs des Verteidigungsetats über Umschichtungen im regulären Bundeshaushalt zu finanzieren, für Unruhe in der SPD gesorgt. Mehrere Bundestagsabgeordnete fordern nun Änderungen bei den Regeln für eine Neuverschuldung, um soziale Härten nach dem Ende des Bundeswehr-Sondervermögens zu vermeiden, berichtet der "Spiegel".

"Die Bundeswehr weiter zu stärken, ist angesichts der sicherheitspolitischen Herausforderungen in Europa notwendig", sagte der SPD-Außenpolitiker Adis Ahmetovic dem Nachrichtenmagazin. "Um dieser Aufgabe nachzukommen und gleichzeitig den sozialen Zusammenhalt in unserem Land mit allen notwendigen Investitionen zu garantieren, wird ein Aussetzen der Schuldenbremse immer unausweichlicher", sagte er.

Der Abgeordnete Ralf Stegner warnte vor Verteilungskämpfen zulasten Armer.

Innere und äußere Sicherheit dürften "niemals gegen sozialen Zusammenhalt ausgespielt werden", sagte Stegner dem "Spiegel". "Deshalb sind entweder ein Sondervermögen für die Modernisierung unseres Landes oder zumindest eine Reform der Schuldenbremse notwendig", fordert auch er. Höhere Militärausgaben bei gleichzeitigen Sozialkürzungen unter Einhaltung der Schuldenbremse würden Rechtspopulisten stärken, warnte Stegner.

Auch der SPD-Haushaltspolitiker Andreas Schwarz forderte, den regulären Haushalt über eine höhere Neuverschuldung aufzustocken: "Wir werden bestimmt nicht um eine Modernisierung der Schuldenbremse herumkommen", sagte Schwarz dem "Spiegel". Kosten für die Bundeswehr, für Cyber- und Zivilschutz müssten von der Schuldenbremse auszunehmen.

Auf klare Ablehnung stößt Scholz beim grünen Koalitionspartner: "Ich kann nur eindringlich vor einer weiteren verheerenden Kürzungsdebatte warnen", sagte die stellvertretende Grünen-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Agnieszka Brugger, dem "Spiegel". Zwar hält auch sie höhere Investitionen in Sicherheit für nötig. Es wäre jedoch "grob fahrlässig", jetzt eine Debatte darüber zu beginnen, ob der Bund Ausgaben etwa bei Klimaschutz, Entwicklungszusammenarbeit oder Landwirtschaft streichen müsse. "Ich sehe da null Spielräume, wenn wir den Wohlstand, unsere Sicherheit und den Konsens in der Gesellschaft in diesen ernsten Zeiten nicht gefährden wollen", mahnte Brugger.

Lob kommt hingegen aus der FDP: "Wir brauchen mehr Mittel, um die Kosten für Personal, Betriebsstoffe und Munition dauerhaft zu finanzieren", sagte der FDP-Verteidigungspolitiker Alexander Müller dem "Spiegel". "Das macht man nicht mit Extra-Schulden, sondern man muss im normalen Haushalt neu priorisieren", so Müller.

Auch Unionsfraktionsvize Johann Wadephul teilt die Auffassung, dass die Aufrüstung der Bundeswehr und die Einhaltung des Nato-Zweiprozentziels aus dem regulären Wehretat finanziert werden müssten. "Mit der ausreichenden Finanzierung durch den allgemeinen Haushalt hätte der Kanzler in diesem Jahr anfangen müssen", sagte der CDU-Politiker dem Magazin.

Scholz hatte der "Süddeutschen Zeitung" am Wochenende gesagt: "Mein Ziel ist es, dass wir nach dem Auslaufen des Sondervermögens die Ausgaben für die Bundeswehr aus dem allgemeinen Haushalt finanzieren."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 19.02.2024 - 06:28 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung